Etosha Tierfotos – Okaukuejo Camp und nördlich bis zum Wasserloch Okondeka

Veröffentlicht: 13. August 2019

1251 Worte- 7.7 Minuten Lesezeit- 2 Kommentare-
Etosha National Park Tag 1

Beitragsdaten

Autor: Thomas Jansen

Veröffentlicht: 13. August 2019

Aktualisiert: 15. Januar 2021

1251 Worte- 7.7 Minuten Lesezeit- 2 Kommentare-

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Wir haben jetzt hin und her überlegt, wie wir Euch unsere Etosha Tierfotos in sinnvollen Häppchen zeigen können. Wir haben nun beschlossen, für jeden Tag im Etosha Nationalpark einen Einzelbericht mit den Tierbildern zu machen.

Los geht es an unserem ersten Tag, wo uns der Weg vom Andersson’s Gate im Süden des Parks bis hoch in den Norden, zum Okondeka Wasserloch führte. Am Nachmittag und Abend haben wir dann noch zahlreiche Fotos im Okaukuejo Camp machen können. Aber, der Reihe nach.

Der Etosha Nationalpark

Zum Einstieg noch ein paar Erklärungen, für LeserInnen, die den Etosha nicht kennen. Der Nationalpark liegt im Norden von Namibia. Der zentrale Punkt im Park ist die Etosha Pfanne, ein 4700 Quadratkilometer großer See, der aber meistens komplett trocken ist. An den westlichen, östlichen und südlichen Rändern der Pfanne erstreckt sich der besuchbare Teil des Etosha Parks.

Die Pfanne hat eine Breite von rund 150 Kilometern, an deren Rändern man entlang fahren kann. Entlang der Straßen befinden sich zahlreiche natürliche und künstliche Wasserlöcher. Da wir zur Trockenzeit des afrikanischen Winters im Park waren, waren diese Wasserlöcher fast immer ein Garant dafür, dort Tiere zu sehen. Natürlich nicht immer, es ist kein Zoo, es ist die freie Wildbahn.

In den fünf Tagen unseres Besuches haben wir es geschafft, alle Wasserlöcher abzuklappern, ohne dabei Stress zu haben oder von einem Wasserloch aufbrechen zu müssen, wenn dort noch etwas interessantes zu sehen war. Weniger Zeit hätten wir aber nicht haben wollen.

Es gibt zudem noch einen neuen Bereich, der den westlichen Park für Besucher zugänglich macht. Diesen haben wir nicht besucht – man muss ja noch Ziele haben für weitere Reisen.

Viele Tiere haben wir auch auf den Wegen zwischen den Wasserlöchern gesehen. Die kleinen Buschwälder und die weiten Ebenen bieten vielen Tieren ein zu Hause oder sie waren auf dem Weg zu den verschiedenen Wasserlöchern.

Weitere Informationen zum Etosha und unserer Reise findet ihr in unserem Erfahrungsbericht zum Etosha Besuch.

Fotos vom ersten Tag unseres Etosha Besuches

Etosha Karte Tag 1

Etosha Karte Tag 1

Die Fotos aus dem Etosha werden wir in den kommenden Berichten nach dem Ort gruppieren, wo wir sie fotografiert haben. Dazu versuchen wir zu allen Fotos als Beschriftung die Tierarten dazu schreiben. Solltet ihr hier mal eine falsche Tierartbestimmung sehen, dann schreibt uns das auf jeden Fall in die Kommentare. Gerade bei Vögeln ist das für uns oft schwierig. da kennen wir uns nicht so gut aus.

Unser Weg führte uns nach der Einfahrt in den Park zuerst zum Ombika Wasserloch, direkt hinter dem Gate zum Park. Danach sind wir zum Okauhuejo Camp gefahren, vor dessen Tor eine Massenwanderung von Tieren die Straße zeitweise gesperrt hat.

Nachdem wir die Checkin-Formalitäten erledigt und unseren 5-Tage-Permit bezahlt hatten, ging es Richtig Norden zum Okondeka Wasserloch.

Das Wolfsnes Wasserloch haben wir auch besucht, das war aber komplett ausgetrocknet und Tiere waren da nicht zu sehen.

Den Nachmittag und Abend haben wir dann am Wasserloch des Okauhuejo Camp verbracht. Dabei haben wir Herden von Elefanten gesehen, Nashörner und viele andere Tiere. Dazu haben wir im Camp auch viele tolle Vögel vor die Linse bekommen.

So, nun aber der Reihe nach die Fotos von den Tieren.

Ombika Wasserloch

Angekommen am Ombika Wasserloch war dieses Zebra-Foto unser ersten Foto im Etosha Park. Schon alleine deswegen müssen wir das hier zeigen.

Zebras

Zebras

Springböcke

Springböcke

Zebras

Zebras

Oryx

Oryx

Strauss

Strauss

Vor den Toren des Okauhuejo Camp

Streifengnus

Streifengnus

Okondeka Wasserloch

Springbock

Springbock

Springbock

Springbock

Gauckler

Gaukler

Wollkopfgeier

Wollkopfgeier

Gauckler, Wollkopfgeier und ein Zwergadler auf einem Foto - das nennt man wohl Glückstreffer

Gauckler, Wollkopfgeier und ein Zwergadler auf einem Foto – das nennt man wohl Glückstreffer

Schabrackenschakal

Schabrackenschakal

Zebra

Zebra

Strauss

Strauss

Waffenkiebitz

Waffenkiebitz

Baum in der Steppe

Baum in der Steppe mit Springböcken

Okaukuejo Camp am Nachmittag

Kapsperling

Kapsperling

Rotbauchwürger

Rotbauchwürger

Rotschulter-Glanzstar

Rotschulter-Glanzstar

Erdhörnchen

Erdhörnchen

Als wir so gemütlich die Vögel und Hörnchen vor unserem Bungalow fotografierten, hielt ein Wagen mit einem Scout des Parks neben uns. Ganz aufgeregt erzählte er uns, dass am Wasserloch des Camps gerade eine Elefantenherde mit Nachwuchs angekommen sei. Er habe unsere großen Kameras gesehen und meinte, uns würde das bestimmt interessieren. Na ja, wir haben dann mal Vögel Vögel sein lassen und uns auf dem schnellsten Weg zum Wasserloch begeben.

Dort haben wir dann die ersten Elefanten unserer Reise gesehen. Und dieser Anblick war einfach fantastisch. Nur 20-30 Meter weg von den Tieren, auf der wunderschönen Promenade rund um das Wasserloch. Gänsehaut pur!

Elefanten

Elefantenherde im Wasserloch

Elefant

Elefant

Elefanten

Elefanten

Elefanten

Elefanten

Neben den Elefanten standen ein paar Oryxe im Wasser

Neben den Elefanten standen ein paar Oryxe im Wasser

Elefant

Elefant

Mini Elefant

Mini Elefant

Teenie Elefant

Teenie Elefant

Elefant und Springbock

Elefant und Springbock

Noch ein halbstarker Elefant

Noch ein halbstarker Elefant

Oryx

Oryx

Lebensfreude pur

Lebensfreude pur

Minielefant beim trinken

Minielefant beim trinken

Schrubbeln am Baum

Schrubbeln am Baum

Einstauben nach dem Bad

Einstauben nach dem Bad

Törröööö

Törröööö

Giraffen Familie beim Abendessen

Giraffen Familie beim Abendessen

Noch mehr einstauben

Noch mehr einstauben

Die Elefanten Karavane zieht weiter

Die Elefanten Karawane zieht weiter

Riesentrappe

Riesentrappe

Zebras - die sich ans Wasser trauten, nachdem die Elefanten weg waren.

Zebras – die sich ans Wasser trauten, nachdem die Elefanten weg waren.

Oryxe

Oryx und Zebra

Oryx beim Vollbad

Oryx beim Vollbad

Okaukuejo Camp am Abend

Hatten wir gedacht, die Elefantenherde am Nachmittag wäre schon der Höhepunkt des Tages gewesen, so wurden wir eines Besseren belehrt.

Nach dem Abendessen, gegen 20:30 Uhr sind wir noch mal zum Wasserloch des Okaukuejo Camp gegangen. Dieses ist am Abend beleuchtet und wir hofften dort noch ein oder zwei Tiere zu sehen.

Als wir ankamen, stand dort ein einzelner Elefant und trank gemütlich sein Abendwässerchen. Nach uns nach gesellten sich dann drei Nashörner dazu, wir bekamen den Mund vor Staunen nicht mehr zu. Dazu rannten viele kleinere Tiere durch das Halbdunkel, davon konnten wir lediglich einen Schakal auf ein Foto bannen. Der Rest war zu weit im dunklen oder zu schnell für ein Foto.

Rechts vom Wasserloch brüllte die ganze Zeit ein Löwe, eine sehr faszinierende Klangbegleitung. Einige Mitarbeiter des Camps versuchten mit starken Suchscheinwerfern den Löwen sichtbar zu machen, leider vergebens.

Als wir dann gerade wieder in unseren Bungalow gehen wollten, bemerkte Melanie eine Bewegung im Gebüsch. Heraus kam ein Elefant, der erst alleine zum Wasserloch ging. Einige Minuten später folgte dann eine ganze Herde, sodass am Ende 9 Elefanten am dunklen Wasserloch standen. Das faszinierende daran war, man hat sie nicht kommen hören. Auch Melanie, die einen Floh husten hören kann, hat nichts gehört. Unfassbar, bei diesen riesigen Tieren.

Die Nachtfotos vom Wasserloch sind sicherlich nicht perfekt. Für uns war es das erste Mal, dass wir in der freien Natur Tiere in der Nacht fotografiert haben. Und das Wasserloch war zwar beleuchtet, aber nur recht dezent.

Einzelner Elefant am Wasserloch

Einzelner Elefant am Wasserloch

Eines der drei Nashörner hat sich ein wenig in den Lichtkegel getraut

Eines der drei Nashörner hat sich ein wenig in den Lichtkegel getraut

Kleiner Schakal im dunklen Etosha

Kleiner Schakal im dunklen Etosha

Giraffe

Giraffe

Giraffe

Giraffe

Elefant

Elefant

Elefanten

Elefanten

Elefanten

Elefanten

Elefanten

Elefanten

Elefanten

Elefanten

Fazit des ersten Tages im Etosha

Der erste Tag im Etosha hat uns komplett von den Füßen gehauen. Neudeutsch sagt man wohl, der Park hat uns geflasht.

Wir sind ja dahin gefahren um Tiere zu sehen, wir wussten auch, dass wir Tiere vor die Linse bekommen würden. Aber die Anzahl hat uns dann doch überrascht. Am ersten Tag bereits zwei Elefantenherden, Nashörner, Gaukler (das war dann auch der Einzige, den wir gesehen haben), Geier, Adler, Zebras, Giraffen, tolle andere Vögel. Meine Güte, wir waren doch erst ein paar Stunden im Park.

Und das Glück sollte sich in den folgenden Tagen fortsetzen, freut Euch auf die weiteren Fotos und Berichte.

Wir hoffen, die ersten Bilder aus dem Etosha haben Euch ein wenig gefallen. Anmerkungen und Kommentare sind gerne gesehen.

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2 Kommentare

  1. Zypresse 13. August 2019 um 12:56 - Antworten

    „Neben den Elefanten standen ein paar Oryxe im Wasser“ – und dahinter eine Riesentrappe oder Kori bustard.

    Wenn Euch Elefanten in Herden und deren Interaktion so begeistern, empfehlen wir dringend einen Besuch im Südafrikanischen Addo National Park. Dort haben wir schon Stunden an einem Wasserloch zugebracht (Schaut mal oben im Link) und es wurde nie langweilig.

    • Thomas Jansen 15. August 2019 um 8:00 - Antworten

      Moin,

      wow, die Eindrücke vom Wasserloch im Addo NP sind klasse, da würden wir auch sehr lange stehen bleiben und geniessen. Das hatten wir aber auch, am Wasserlich Klein-Namutoni – das kommt in den nächsten Tagen noch in einem Bericht. Da hatten wir auch mehrere Elefanten-Familien, im schönsten Abendlicht. Und wir sind da nur weg, weil es dunkel wurde und wir ins Camp mussten.

      LG Thomas

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