Radinfrastruktur – nur für die Freizeit vorhanden

Veröffentlicht: 17. Mai 2022

Autor: Herr Tommi

Heute geht es mal um die Rad-Infrastruktur, speziell hier im Ruhrgebiet. Für die Freizeit, am Wochenende oder die Runde am Abend, ist die sicherlich nicht schlecht. Zum täglichen Gebrauch, um von A nach B zu kommen, ist diese aber einfach katastrophal. Pseudoradwege, kaputte Radwege oder, meistens, gar keine Radwege. So wird das nichts mit der Verkehrswende. Die Motivation aufs Rad umzusteigen ist nur sehr gering.

Radwege für die Freizeit Top

Wir haben in den letzten Wochen bewusst das Rad genutzt, um nicht nur am Wochenende schöne Radtouren zu machen. Nein, kleinere Einkäufe, die Fahrt zur Post, Melanie überlegte sogar mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Dabei wurde ganz schnell klar, wir haben hier eine halbwegs brauchbare Infrastruktur zum Radfahren in der Freizeit. RS1, schöne Wege an der Ruhr entlang, nach Essen über den Gruga-Radweg bis zum Baldeneysee. Tolle Sache, wo man ungestört vom Straßenverkehr fahren kann.

Radwege für den Alltag: Katastrophe!

Im Alltag liegen die Startpunkte und Ziele aber nur selten entlang der Freizeitradwege. Sobald man diese verlässt, befindet man sich in der Hölle des Radfahrers.

Ein Beispiel. Melanies Arbeitsstätte liegt nur rund 9 Kilometer von unserer Wohnung entfernt. Da lag der Gedanke nahe, die Strecke von Frühjahr bis Herbst mit dem Rad zu fahren. Besonders mit dem E-Bike wäre da eigentlich machbar. Die direkte Verbindung, also die 9-Kilometer-Variante führt über eine Autobahn. Also fällt diese natürlich raus. So haben wir geschaut, wie man die Strecke gefahrlos fahren könnte. Von uns aus sind wir, über ruhige Nebenstraßen, in drei, vier Minuten am Radschnellweg. Es schließt sich ein weitere, reiner Radweg bis Mülheim Styrum an. Doch dann nimmt das Drama seinen Lauf. Weiter geht es auf einem 1-Meter auf die Fahrbahn gepinselten Radweg, entlang von parkenden Autos. Das auf einer Hauptverkehrsstraße, wo morgens im Berufsverkehr viel hektischer Verkehr ist. Das setzt sich durch die komplette Oberhausener Innenstadt fort. Kurz vor Melanies Büro findet man plötzlich wieder eine Hauptverkehrsstraße (Bebelstraße), wo eine komplette Fahrbahn zum Radweg umgebaut wurde. Schön, nur was nutzen diese 800 Meter ohne Anschluss gleicher Qualität an beiden Seiten. Am Büro angekommen, war man genervt und hatte 13 Kilometer zurückgelegt. Es gäbe noch eine alternative Strecke, über ruhigere Straßen, die ist dann aber 15 Kilometer lang. Aber auch die ist nicht so sicher und bequem befahrbar, dass der eigentlich akzeptable Umweg berechtigt wäre.

Die paar Radwege, die in Oberhausen dann nicht auf der Fahrbahn lagen, waren, gelinde gesagt, eine Unverschämtheit. Durch Bushaltestellen, über kaputtes Kopfsteinpflaster oder mit heftigen Wurzelschäden „geschmückt“.

Kurz und knapp: Die Idee, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, ist bei Melli vom Tisch. Die hat schlicht und ergreifend Angst, die Strecke jeden Morgen im vollen Berufsverkehr zu fahren. Bei unserem Test, an einem Freitagnachmittag, gab es schon einige brenzliche Situationen.

Infrastruktur für den Alltag fehlt komplett

Wir haben noch einige andere Ziele getestet. Die meisten davon waren nicht schön zu fahren. Es ist einfach so, eine Infrastruktur für Radfahrer ist nicht vorhanden. Schon gar nicht für den Alltags-Pendel-Verkehr. Radwege sind entweder gar nicht vorhanden, sind Pseudo-Pinseleien auf der Straße und laden fröhlich in Dooring-Zonen ein, oder sind vom Zustand her eine Frechheit. Und wenn es mal etwas vernünftiges gibt, fährt man Slalom um falsch parkende Autos.

Am Ende ist es dann so, dass alle Beteiligten genervt sind. Autofahrer, weil Radfahrer lieber auf der Straße fahren, als sich die Felgen auf den „Radwegen“ zu ruinieren. Radfahrer, weil sie auf den engen Pseudoradwegen viel zu dicht überholt werden und parallel noch aufpassen müssen, nicht vor eine Autotür zu fahren. Fußgänger, die von Radfahrern auf Bürgersteigen oder an Radwegen, die durch Bushaltestellen führen, genervt sind.

Jetzt mal abgesehen davon, dass es viel zu viele Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger gibt, für die Rücksicht ein Fremdwort ist. Die ganze Situation trägt auch dazu bei, dass alle Verkehrsteilnehmer einfach nur genervt sind.

Wir fahren ja sehr viel in den Niederlanden. Wenn wir dann einen Tag später wieder hier in Deutschland fahren, dann haben wir meistens nach 30 Minuten schon den Papp wieder auf. Parkende Autos auf Radwegen, Radwege, die ihren Namen nicht verdienen, Fußgänger auf Radwegen, viel zu schnelle Radler auf Fußwegen. Nur was ist der Grund dafür? Da sind wir wieder bei der Infrastruktur.

Ein Blick in die Niederlande

Jajaja, vorab direkt die Aussage, wir wissen es. Die Niederländer sind uns Jahrzehnte bei der Infrastruktur voraus. Das können wir nicht in 5 Jahren aufholen. Nur, wenn wir nicht bald mal anfangen, sind die uns noch mehr voraus. Und schaut man sich aktuelle, größere Baustellen an sieht man vieles. Mehrkosten, Zeitplanung völlig illusorisch, und einen Radweg neben der neuen Autobahn oder Landstraße, hach, den haben wir glatt vergessen. So wird das nichts, mit dem Aufholen.

In den Niederlanden ist das Radfahren maximal stressfrei. Es gibt eine eigene Infrastruktur aus Radwegen im ganzen Land. Und das nicht nur für die Freizeit. Man kommt zu fast jeden Ort dort problemlos mit dem Fahrrad. Dabei kommen die Autos in den Niederlanden gar nicht zu kurz. Auch dafür gibt es ein sehr gutes (und sehr gepflegtes) Straßennetz.

Nur sind die Prioritäten dort anders gesetzt. Autobahnen und große Landstraßen gehören den Autos. Da sind Räder schlicht und ergreifend verboten. Aber oft läuft parallel ein Radweg, welcher einen ebenso guten Zustand wie die Straßen hat.  Diese Radwege sind breit, werden gepflegt und instandgehalten.

Radweg Niederlande

Radweg entlang einer Landstraße in den Niederlanden

Es gibt eine sehr gut organisiert Ausschilderung und ein Knotenpunkt-System für die Radfahrer. Und das ist flächendeckend hervorragend. Dazu werden Umleitungen ebenfalls gut ausgeschildert und für diese auch mal ein temporärer Radweg gebaut.

An den Stellen, wo Autos und Radfahrer sich die Straße teilen, meist auf kleineren Straßen in Städten oder Orten, gibt es keine Konflikte. Radfahrer sind dort einfach gleichberechtigt unterwegs. Und vonseiten der Autofahrer wird dort Rücksicht genommen. Interessanterweise auch von Autos, die dort mit deutschem Nummernschild unterwegs sind. Bereits in der Fahrschule wird dort der Schulterblick, vor dem Öffnen einer Autotür, eingehämmert. Dooring-Unfälle gibt es in den Niederlanden fast nie.

Wir haben auf unseren letzten Touren auch einige Großstädte in den Niederlanden durchquert. Hier in Deutschland wäre schon die Planung einer solchen Strecke eine Herausforderung. Wenn man die Städte nicht kennt, wäre es sogar fast unmöglich, eine halbwegs angenehm zu fahrende Strecke zu finden. Eine unserer letzten Touren führte uns am Ende quer durch Eindhoven. Ganz vom Norden, quer durch die Innenstadt und im Süden wieder raus. Wir haben das einfach von Komoot berechnen lassen und sind der Route gefolgt. Abgesehen von ein paar kleinen Nebenstraßen ging es nur über Radwege, die komplett vom Autoverkehr getrennt waren. Selbst durch die Innenstadt, am PSV-Stadion und am Hauptbahnhof vorbei, alles völlig stressfrei. Sogar in Baustellenbereichen waren die Radwege in einem sehr guten Zustand, eine Umleitung war perfekt ausgeschildert. Von den eigenen Ampeln für Radfahrer, welche durch Induktionsschleifen schnell (!!!) geschaltet werden, möchten wir gar nicht anfangen zu schwärmen.

Wer es nicht kennt, noch nie in den Niederlanden Rad gefahren ist, macht das unbedingt mal. Allerdings ist der Frustfaktor sehr hoch, wenn man danach hier in Deutschland wieder aufs Rad steigen muss.

Und was passiert hier in unsere Region?

Jo, und wie entwickelt sich das hier, in unserer Region? In NRW und dem Ruhrgebiet? Der Radschnellweg 1 wird vermutlich 2098 fertig werden, optimistisch geschätzt. Die Stadt Dortmund hat letztes Jahr eine Pressemeldung heraus gegeben, dass der Bau des RS1 in Dortmund nun „Fahrt aufnimmt“ und 2030 abgeschlossen sein soll. Ja, so haben wir auch geschaut. Kurze Erinnerung. Projektstart für den RS1 war 2012, jetzt haben wir 2022, der mit Fahrt aufgenommene Radweg in Dortmund soll 2030 fertig sein. 18 Jahre. Da bauen die in Berlin sogar einen Flughafen. Dass in dem Artikel viel über „rote Farbe“, welche als tolle Lösung für die Schaffung einer Infrastruktur die Rede ist, sei nur am Rande erwähnt.

Dafür wurde in Gelsenkirchen ein 2,8 Kilometer langes Teilstück des RS 1 eingeweiht. 2021 war es so weit und es gab sogar eine große Eröffnungsfeier. Feier, für 2,8 Kilometer Radweg, in dem Moment sind in den Niederlanden über 100 Radler lachen von ihrem Fahrrad gefallen. Naja, die Feier sei den Machern ja gegönnt, die haben es ja auch nicht leicht. Am Rande sollte man aber erwähnen, dass dieses Teilstück sowohl an der Stadtgrenze Bochum als auch an der anderen Seite, Stadtgrenze Essen, im Gebüsch endet. Man kann dort also jetzt wunderbar 2,8 Kilometer immer hin und her fahren, das sind dann in Summe schon 5,6 Kilometer (Tusch), auf einem tollen Radweg. Dass auf einem geplanten Abschnitt in Essen, die Bahn Strommasten für die parallel laufende Eisenbahnlinie gestellt hat, ist eigentlich nur noch eine weitere Randnotiz.

Aber selbst wenn der Radschnellweg nächstes Jahr in seine kompletten Länge von Hamm bis Moers fertig wäre, also rein theoretisch, ihr wisst schon (2098). Was nutzt es denn, wenn man rechts und links davon in die Fahrrad-Hölle abbiegt? Ebend, gar nichts. Eine tolle Strecke fürs Wochenende, mehr aber auch nicht.

Denn was sich in den Städten abspielt, ist einfach, öhm, unverschämt. Da wurde in Essen die Rüttenscheider Straße zur Fahrradstraße umgebaut. Wer sie nicht kennt, es ist eine Einkaufsstraße, viel befahren, in einem Vorort zur Innenstadt. Jetzt ist die also zur Fahrradstraße umgebaut worden, wo Radfahrer Vorrang haben. Dummerweise sind Autos dort immer noch erlaubt, es gibt nur marginal weniger Parkplätze wie vor dem Umbau und sie wird immer noch als Hauptstraße aus der Innenstadt heraus genutzt. Nur jetzt mit tollen blauen Schildern und Markierungen auf der Fahrbahn, die aber irgendwie keinen interessieren. Die Essener nennen sie übrigens liebevoll „Nenn-Mich-Nicht-Fahrradstraße„.

Hier zeigt sich aber das planlose Vorgehen. Warum werden die Autos da nicht konsequent verboten. Oder warum hat man nicht eine der parallel laufenden Straßen genommen, wo keine Geschäfte sind, und diese dann als Fahrradstraße umgebaut? Hat da überhaupt irgendjemand auch nur mal 5 Sekunden nachgedacht?

Oder hier in Mülheim. Wer es kennt, der Dickswall wurde/wird erneuert. Es ist, für Fremde, eine der Hauptstraßen, die in unsere Innenstadt führen. Da wurde tatsächlich auch ein Radweg eingeplant. Ein Albtraum. super schmal, entlang von parkenden Autos. Wir sind das einmal gefahren, an einem Sonntag. Das reichte uns schon, Danke. Das ist kein Radweg, das ist eine auf die Straße gemalte versuchte Körperverletzung. Die Dinger heißen übrigens offiziell Schutzstreifen. Wen oder was die schützen sollen, wissen wir nicht. Auf jeden Fall keine Radfahrer. Hier muss mal dringend etwas in die Köpfe der Verkehrsplaner. Farbe ist keine Infrastruktur. Es ist ein kostengünstiger Versuch, etwas vorzutäuschen, was nicht vorhanden ist.

Es fehlt der Wille zur Veränderung

Für uns zeichnet sich immer mehr ab, es fehlt der Wille zur Veränderung. Einerseits ist das Auto immer noch Lieblingsobjekt Nummer 1 hier in Deutschland. Aber, das ist in den Niederlanden nicht so viel anders. Auch dort haben viele Menschen ein Auto, es gibt ein hervorragendes Straßennetz. Es kann also beides nebeneinander funktionieren, wenn man will.

Es passiert aber vonseiten der Politik einfach zu wenig. Der Radschnellweg ist doch mittlerweile ein Laber-Projekt geworden. Alle möglichen Politiker reden drüber, wie toll das Projekt sei, wie fantastisch er wird. Nur, wenn immer nur geredet wird, wird das Projekt nie fantastisch, weil es eben nie fertig wird.

Ja, uns ist bewusst, dass einige Einzelpolitiker sehr hinter dem Projekt stehen. Ja, wir wissen auch, dass die Bahn da mit im Boot ist, viele weitere Behörden und dass Genehmigungswege in Deutschland lang sind. Aber bitte, 18 Jahre, für den Abschnitt in Dortmund, von der Planung bis zur Fertigstellung? Wenn das so ist, muss offen kommuniziert werden, dass das Projekt gescheitert ist. Oder die Politik muss an den Verfahren etwas ändern. Das würde aber nur passieren, wenn das wirklich gewollt wäre.

Naja, dafür soll ja hier in Mülheim ein Abschnitt der A40 auf sechs Spuren ausgebaut werden. Dafür gibt es konkrete Planungen (Spoiler: Es geht dezent schneller als 18 Jahre) und die Finanzen sind auch geregelt. Wir kennen die Pläne jetzt nicht im Detail, bezweifeln aber, dass parallel vielleicht, also unter Umständen, direkt ein Radweg mit gebaut wird. Wir befürchten aber, dass die beiden Radwege, welche jetzt teilweise dort parallel laufen, entfernt werden. Denn irgendwo müssen die zusätzlichen Fahrbahnen ja untergebracht werden.

Dass es auf diesem Abschnitt der A40 so gut wie nie Stau gibt, lässt an der Sinnhaftigkeit der Maßnahme zweifeln. Als Argument wird angeführt, dass die Autobahn für die Zukunft ausgebaut wird, weil mit immer mehr Verkehr zu rechnen ist. Ja, davon gehen wir auch aus, weil die Alternativen, wie eine gute Infrastruktur, nicht gebaut werden.

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6 Kommentare

  1. Lorenz Jacobsohn 18. Mai 2022 um 10:17 - Antworten

    Das Problem in Deutschland ist, dass Bauingenieure als Verkehrsplaner eingestellt werden, die wissen wie man einen Radweg baut, aber nicht, wo die optimale Trasse liegt. Aber selbst Verkehrsplaner (Beispiel Planungsamt Dortmund) kennen den rechtlichen Ablauf einer Radverkehrsplanung, sind aber ebenfalls nicht in der Lage, die optimale Trasse zu finden. Beim Dortmunder Radwall wurden Entwürfe erstellt, die schlechter waren, als der Ist-Zustand (alles bleibt, wie es ist) und um das festzustellen, wurde noch ein teures externes Büro beauftragt.

    • Thomas Jansen 18. Mai 2022 um 12:07 - Antworten

      Hi Lorenz,

      das kommt ja noch dazu. Ohne teure Berater geht hier im Land auch nichts mehr.

      LG Thomas

  2. Julian 18. Mai 2022 um 12:02 - Antworten

    Danke für diesen wunderbaren Bericht…. der viel zu traurig ist.
    Letztes Jahr war eine Freundin aus den Niederlanden zu Besuch. Wir stehen mit zwei Rädern an der Rüttenscheider Straße. Ich sag: Das ist eine Fahrradstraße.
    Und sie fragt: wo denn?
    Na da!
    Aber da sind nur Autos.
    Ja genau, Essen nennt das, Fahrradstraße.
    Aua
    Aua

    Wir fahren im Mief der Autos und müssen ständig stehen bleiben, weil ein Auto ein oder ausparkt, und werden dann auch noch aggressiv überholt.

    • Thomas Jansen 18. Mai 2022 um 12:07 - Antworten

      Hi Julian,

      das deckt sich mit meinen Erfahrungen auf der Rüttenscheider. Deswegen meide ich diese Fahrradstraße mit dem Rad. (Dieser Satz sagt eigentlich alles aus.)

      LG Thomas

  3. Michaela Kettequer 18. Mai 2022 um 12:39 - Antworten

    Dem Artikel ist nichts, gar nichts hinzuzufügen ???.

    Darf ich den Link teilen?

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