Präriehunde im Naturzoo Rheine

Veröffentlicht: 12. Juni 2020

702 Worte- 4.5 Minuten Lesezeit- 0 Kommentare-
Präriehunde im Naturzoo Rheine

Beitragsdaten

Autor: Thomas Jansen

Veröffentlicht: 12. Juni 2020

Aktualisiert: 26. Juli 2021

702 Worte- 4.5 Minuten Lesezeit- 0 Kommentare-

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Heute im Naturzoo Rheine haben wir bestimmt eine Stunde bei den Präriehunden verbracht. Dort gab es eine Menge Nachwuchs im Teenie-Alter und entsprechend viel Action.

Dabei sind natürtlich viele Bilder entstanden, sehr viele Bilder. Wir haben unsere Follower bei Facebook befragt, ob wir die in einem eigenen Beitrag zeigen sollen oder im Rahmen des normalen Zooberichtes. Das Feedback war schnell eindeutig, ab in einen eigenen Beitrag damit.

Da wir eh eine kleine Serie über unsere liebsten Zootiere starten wollten, ist das jetzt die Gelegenheit dazu. Fangen wir also mit den putzigen Präriehunden an.

Präriehunde – wieso eigentlich Hunde?

Was haben Präriehunde eigentlich mit Hunden zu tun? Genaugenommen nichts, zumindest sind die biologisch nicht miteinander verwandt. Der Name kommt von den bellenden Warnrufen, die bei Gefahr ausgestoßen werden.

Eigentlich sind Präriehunde Erdhörnchen und sind mit Murmeltier und Ziesel verwandt. Und nein, es sind keine Erdmännchen. Auch wenn wir das heute am Gehege drölfzig mal hören mussten. Nein, nicht von den Kindern, von den Eltern, die eigentlich die Schilder dort lesen könnten.

Nur weil die aufrecht stehen und die Gegend überwachen, sind es nun mal keine Erdmännchen. So sind Präriehunde Pflanzenfresser, Nager – wogegen Erdmännchen Raubtiere und Fleischfresser sind (man mag es nicht glauben, ist aber so).

Zurück zu den Präriehunden. In den meisten Zoos, auch in Rheine, sieht man die sogenannten Schwarzschwanz-Präriehunde. Diese leben in Nordamerika, genaugenommen in Prärie der USA. Daher auch das Prärie im Namen, vor dem Hund.

Ein Merkmal dieser Tiere sind die schwarzen Schwanzspitzen, daran kann man sie auch prima von den ebenfalls in Nordamerika anzutreffenden Murmeltieren unterscheiden.

Die kleinen Nager werden 35-42 cm lang, inklusive dem Schwanz. Wenn sich ein erwachsenes Tier aufstellt, ist es etwa 30cm hoch. Ein Männchen lebt normalerweise mit 1-2 Weibchen und mehreren Jungen zusammen mit anderen Familien. Dadurch bilden sich riesige Kolonien von Präriehunden.

In der freien Natur fürchten sich Präriehunde vor Iltissen, Kojoten, Klapperschlangen und Greifvögeln. Diese Gefahr droht den Tieren im Zoo natürlich nicht. Trotzdem kann man das Flucht- und Schutzverhalten der Tiere ab und zu beobachten. Droht Gefahr, stößt ein Tier einen Warnlauf aus (das Bellen). Danach laufen alle Tiere schnell zu ihren Höhleneingängen.

Präriehunde – gesellige, lustige anzuschauende Tiere

In Zoos sind Präriehunde recht häufig anzutreffen. Sehr schöne Anlagen findet man beispielsweise im Zoo Hannover, im niederländischen Wildlands-Zoo in Emmen und eben im Naturzoo Rheine.

In den Gehegen ist eigentlich immer was los. Für Fotografen sind die kleinen Tiere ein Genuss. Denn die sind nicht nur sehr lebhaft, haben oft Nachwuchs, sie sehen auch noch niedlich aus.

Für uns sind Präriehunde in Zoos immer ein Highlight.

Präriehunde im Naturzoo Rheine

So, nun aber zu den Fotos von den Präriehunden in Rheine.

Nachwuchs beim Futtern

Nachwuchs beim Futtern

Mama futtert auch...

Mama futtert auch…

Ein erwachsener Präriehund

Ein erwachsener Präriehund

Bekomme ich was ab, Mama?

Bekomme ich was ab, Mama?

Los, gib mir was

Los, gib mir was

Mein Blatt, ganz alleine für mich, damit ich groß werde

Mein Blatt, ganz alleine für mich, damit ich groß werde

Ich buddel hier nur...

Ich buddel hier nur…

Und dann hat Sören erzählt, dass die Lisa... bekomme ich was ab?

Und dann hat Sören erzählt, dass die Lisa… bekomme ich was ab?

Der Wächter!

Der Wächter!

Attaaaacke

Attaaaacke

Ich krieg Dich!

Ich krieg Dich!

Komm her Du!

Komm her Du!

Jo, bin da!

Jo, bin da – und direkt auf die Nase!

Trotzdem Freunde

Trotzdem Freunde

Du liegst da ein wenig platt rum.

Du liegst da ein wenig platt rum.

Und mal wieder futtern

Und mal wieder futtern

Ich werde mal ein großer Wächter...

Ich werde mal ein großer Wächter…

... wenn mich das leckere Zeug nicht mehr ablenkt.

… wenn mich das leckere Zeug nicht mehr ablenkt.

Präriehund mit Nachwuchs

Präriehund mit Nachwuchs

Ausguck

Ausguck

Ich bin ganz alleine...

Ich bin ganz alleine…

Futtern zu zweit

Futtern zu zweit

Nä, ich bin platt, keinen Millimeter bewege ich mich mehr!

Nä, ich bin platt, keinen Millimeter bewege ich mich mehr!

Ich bin auch platt, Papa.

Ich bin auch platt, Papa.

Knutsch

Knutsch

Dreierbande

Dreierbande

Klopf mir mal auf den Rücken, Aua, klopfen, nicht hauen!

Klopf mir mal auf den Rücken, Aua, klopfen, nicht hauen!

Egon, die Kinder toben schon wieder rum!

Egon, die Kinder toben schon wieder rum!

Was? Wo?

Was? Wo?

Und wenn ich groß bin, dann werde ich ein Bär!

Und wenn ich groß bin, dann werde ich ein Bär!

Grrrrr...

Grrrrr…

Immer noch der Wächter

Immer noch der Wächter

Ich bin klein, mein Herz ist rein.

Ich bin klein, mein Herz ist rein.

Der Typ mit der Kamera ist immer noch da, Else.

Der Typ mit der Kamera ist immer noch da, Else.

An dieser Stelle wollten wir Else, Egon und die Kleinen nicht weiter stören. Hach, wir könnten Stunden bei diesen schönen Tieren verbringen. Wir hoffen, die Fotos haben Euch ein wenig gefallen. Kommentare sind gerne gelesen, wie immer!

Informationen zum Naturzoo Rheine

Anreise

Anreise mit dem Auto

Der Naturzoo Rheine liegt am nördlichen Stadtrand von Rheine. Die Adresse lautet:

  • NaturZoo Rheine – Salinenstraße 150 – 48432 Rheine

Parkplätze stehen in ausreichender Zahl am Eingang des Naturzoos zur Verfügung und können kostenlos genutzt werden.

Anreise mit dem Bus

Eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittel ist mit der Busline C12 aus dem Zentrum von Rheine möglich.

Öffnungszeiten

  • Der Zoo ist ganzjährig geöffnet
  • Montag bis Freitag von 9:00 bis 18:00 Uhr 
  • Samstag von 8:30 bis 18:00 Uhr 
  • Sonntage und Feiertage von 8:30 bis 19:00 Uhr 
  • Im Winter ist der Naturzoo bis 17 Uhr bzw. bis zum Einbruch der Dämmerung geöffnet.

Eintrittspreise

  • Erwachsene: 9,50 EUR
  • Kinder (3-17 Jahre): 5,50 EUR
  • Kinder bis 3 Jahre: freier Eintritt
  • Ermäßigt: 8,50 EUR

Weitere Informationen

Größe: ca. 13 ha

Tiere: ca. 1400 Tiere / 100 Arten

Für Kinder: Spielplatz, Streichelzoo, Entdecker-Stationen, Wald-Erlebnispfad, Bollerwagenverleih

Restaurants: ja – Imbissbuden und ein Restaurant, mehrere Picknick-Stellen im Park

Tiershows: kommentierte Fütterungen bei mehreren Tierarten

Hunde: Hunde dürfen an kurzer Leine mitgeführt werden. Bitte beachtet die Hinweisschilder an verschiedenen Gehegen, wo Hunde nicht erlaubt sind.

Fotografie: Für nicht kommerzielle Zwecke erlaubt

Barrierefreiheit: Alle Tierhäuser und Außenanlagen sind rollstuhlgerecht, Behindertentoiletten, Vermietung von Rollstühlen für Menschen mit Gehbehinderung

Webseite: https://www.naturzoo.de

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