Serengeti Park Hodenhagen – Safari und viele Affen

Veröffentlicht: 24. August 2016

982 Worte- 5.1 Minuten Lesezeit- 4 Kommentare-
Serengeti 2016 Teil 2

Beitragsdaten

Autor: Thomas Jansen

Veröffentlicht: 24. August 2016

Aktualisiert: 15. Januar 2021

982 Worte- 5.1 Minuten Lesezeit- 4 Kommentare-

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Jetzt hat es uns zum zweiten mal in diesem Jahr in den Serengeti Park nach Hodenhagen verschlagen. Eigentlich stand ein Besuch des Heide-Parks auf dem Plan. Eine Sperrung der A7, mit einem Wahnsinns-Sommerurlaubsstau hat Richtung Soltau hat spontan die Lust auf eine Safari in uns geweckt. Natürlich haben wir auch ein paar Fotos mitgebracht und erklären euch, warum wir uns manchmal wünschen, die Tiere wären da nicht so lieb und ruhig.

Serengeti Park – die Serengeti Safari

Im Vergleich zu unserem ersten Besuch über Ostern hatten wir richtig schönes Wetter. Am Vormittag noch bedeckt, kam zum Nachmittag die Sonne raus. Also haben wir am Vormittag die Safari genossen und sind am Nachmittag noch in den kleinen Freizeitpark gegangen.

Giraffe im Anmarsch

Giraffe im Anmarsch

Begrüßt wurden wir natürlich wieder von den Giraffen im ersten Teil des Parks. Diese wandern von Auto zu Auto und halten den Kopf rein, auf der Suche nach Futter. Von uns gab es natürlich nichts, da das Füttern der Tiere dort streng verboten ist. Eine Streicheleinheit wurde aber auch gerne genommen. Die Giraffen sind übrigens total flauschig.

Streicheln statt füttern

Streicheln statt füttern

Weiter ging es durch die verschiedenen Bereiche des Parks. Überall stößt man auf mehr oder weniger neugierige Tiere.

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Um nochmal auf das Füttern zurück zu kommen. Überall stehen Schilder, die einem erklären, dass das Füttern verboten ist und verdammt noch mal nicht gut ist für die Tiere. Trotzdem konnten wir mehrere Autos beobachten, aus denen flogen Kartoffelchips und Gummibärchen (!) in die Gehege. Papa ließ sich dann auch noch als Held vom Nachwuchs feiern, weil die Tiere ja so schnell zum Auto kommen. In dem Moment habe ich mir wirklich gewünscht, dass jetzt eines der Tiere Amok läuft und denen ihre aufgemotzten, sonntagsfein polierten Karren zerkratzt. Sorry, für die Gewaltfantasien – aber manche Mitmenschen scheinen wirklich nur dumm zu sein.

Komischerweise hat sich in den folgenden Gehegen keiner mehr getraut irgendwas aus dem Auto zu werfen. Vielleicht hätte Papa ja mal seinen Arm… ach lassen wir das und konzentrieren uns auf die schönen Tiere.

Morgenwäsche

Morgenwäsche

Gähn...

Gähn…

Ein kurzes Bad? Oh nass!

Ein kurzes Bad? Oh nass!

Mampf, lecker Wiese!

Mampf, lecker Wiese!

In der Savanne konnte das Fenster auch wieder geöffnet werden. Die Fütterer vor uns waren zum Glück weg, ein Grund mehr sich komplett auf die schönen Tiere zu konzentrieren. Übrigens, Fenster auf ist streng genommen auch verboten. Die meisten Tiere sind aber recht zutraulich. So auch dieser Strauss. Guckt er nicht niedlich? So ein lieber Vogel. Und direkt nach dem Foto hat er mir gepflegt in den Arm gebissen. *grummel* Also. bei Fenster auf – immer vorsichtig sein. Das sind immer noch wilde Tiere.

Ich beiss Dich!

Ich beiss Dich!

Serengeti Park – der Freizeitpark

Leo begrüßt die Gäste.

Leo begrüßt die Gäste.

Beim Verlassen der Serengeti Safari fährt man einmal um den Abenteuer Park herum, entlang an ganz vielen Parkplätzen. Irgendwo findet sich immer ein freier Platz und der nächste Eingang in die Abenteuerwelt ist nicht weit entfernt. Beim Betreten der des Parkbereiches wurden wir von lautem Motorenlärm begrüßt. Dieser gehörte den Booten der Black Mamba. Hier werdet ihr mit Schnellbooten über die Flüsse gefahren, mit schönen Kurven und Bremsmanövern – es soll ja keiner trocken aus den Booten aussteigen.

Black Mamba Bootsfahrt

Black Mamba Bootsfahrt

Kurve - Bremsen - Gäste nass!

Kurve – Bremsen – Gäste nass!

Es gibt  noch zahlreiche weitere Fahrgeschäfte im Abenteuer Land. Ein Riesenrad, eine Stahlachterbahn, ein kleiner Freefalltower, eine Wildwasserbahn und andere Überschlags- und Fahrgeschäfte. Dazu findet ihr dort eine Menge Imbissbuden und Restaurants.

Eine etwas gemütlichere Fahrt

Eine etwas gemütlichere Fahrt

Wer mag kann sich auf mit dem Zug einmal um die Abenteuer Safari fahren lassen. Wir sind aber zu Fuß zu unserem eigentlichen Ziel gegangen, die Dschungel Safari.

Dschungel Safari – ein Land voller Affen

Die Dschungel Safari ist ein weiterer Teil des Parks, in dem ihr viele Tiere findet könnt. Direkt am Anfang findet man eine kleine Insel, die von Schimpansen und Mandrills bevölkert ist.

Nachdenkliche Schimpansen

Nachdenkliche Schimpansen

Mandrill Männchen

Mandrill Männchen

Aus diesem Bereich des Parks startet auch die Dschungel Safari Tour. Diese ist im Eintrittspreis enthalten und führ nochmal ein Stück durch die Serengeti und dann in einen Dschungel. Hier geht es an einigen Animationen hoch her, man sieht ein paar witzige Szenen und nass wird man auch. Alles in allem eine witzige Tour, die man durchaus mitmachen sollte.

Hinter der Madrill-Insel findet  man noch ein Gehege mit wunderschönen weißen Löwen. Das Gehege ist extrem groß, so dass selbst die 600 Millimeter Brennweite unserer Lumix grenzwertig war. Trotzdem möchten wir zwei Bilder von den schönen Tieren zeigen.

Der Chef im Haus

Der Chef im Haus

Und die Damenwelt

Und die Damenwelt

Weiter führt der Weg durch die Dschungel Safari dann durch mehrere Affenhäuser. Hier laufen die Affen frei herum und turnen teilweise auch auf den Besuchern rum. Daher, Brillen sichern, Rucksäcke zu machen und rein ins Vergnügen.

Totenkopfäffchen ohne Zaun

Totenkopfäffchen ohne Zaun

Portrait

Portrait

Über den Köpfen der Besucher

Über den Köpfen der Besucher

Etwas gemütlicher Geselle

Etwas gemütlicher Geselle

Mahlzeit!

Mahlzeit!

Bauchmassage

Bauchmassage

Alle diese Bilder sind in den Gehegen entstanden, ohne störende Zäume dazwischen. Seid aber wirklich auf der Hut, die Kollegen springen auch schon mal ohne Vorwarnung auf den Kopf oder hängen sich an den Rucksack. Schreckhaft solltet Ihr in den Gehegen besser nicht sein.

Beeindruckend fand ich, dass selbst kleine Jungtiere in diesen Gehegen lebten und völlig unbeeindruckt von den haarlosen Wesen waren. Allerdings waren die bei Mama und Papa auch in besten Händen.

Familienglück

Familienglück

Lemuren Nachwuchs

Lemuren Nachwuchs

Neben der Serengeti Safari ist die Dschungel Safari mit den Affenhäusern ein triftiger zweiter Grund den Serengeti Park zu besuchen. Es ist einfach schön, mit den Türen mal auf Tuchfühlung zu kommen. Es hat aber auch einen Haken, vor lauter streicheln und kuscheln vergisst man oft das Fotografieren.

 

Informationen zum Serengeti Park Hodenhagen

Weitere Berichte über den Serengeti Park

  • Serengeti 2016 Teil 2
  • Serengeti Park 2016

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4 Kommentare

  1. Sabine von Ferngeweht 24. August 2016 um 11:03 - Antworten

    Ich glaube, Ihr müsst dringend mal nach Südafrika ;-)

    • Thomas Jansen 24. August 2016 um 11:09 - Antworten

      Moin Sabine,

      irgendwie habe ich genau auf diesen Kommentar gewartet. :-) Wir arbeiten dran, aber 2017 wird es noch nichts. ;-)

      LG Thomas

  2. Marc 26. August 2016 um 9:59 - Antworten

    Mal wieder sehr schöne Bilder.
    Das mit dem Füttern verstehe ich auch nicht, wie können die Leute nur so verdammt dumm sein???
    Chips und Gummibärchen? Im Ernst? Solche Arschlöcher!
    In irgendeinem Zoo (ich glaube Eberswalde) gab es ein tolles Schild auf dem mit Bildern und Text dokumentiert wurde, wie ein Tier qualvoll sterben musste, weil es von den dummen Besuchern gefüttert wurde.
    Eigentlich müsste jeder Besucher einen Flyer mit diesen Bildern bekommen, dann würde das vielleicht aufhören.

    Die Menschen sind einfach blöd! Das regt mich gerade voll auf!

    Nun ja …

    Viele Grüße
    Marc

    • Thomas Jansen 28. August 2016 um 10:36 - Antworten

      Hallo Marc,

      kannst Du Dir vorstellen, wie ich leicht brodelnd im Auto gesessen habe? Allerdings waren das so Typen „Hey, komm her, gibt was auf die…“ – da hatte ich auch keinen Bock drauf.

      LG Thomas

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