NASCAR Whelen Euro Series in Venray (NL)
An diesem Wochenende war die NASCAR Whelen Euro Series zu Gast im holländischen Venray. Das konnten wir uns als Fans der NASCAR Serie nicht entgehen lassen. Daher haben wir uns heute morgen auf den Weg in den kleinen Ort Venray hinter der niederländischen Grenze gemacht. Venray liegt nur rund 15 Kilometer nördlich von Venlo und ist für uns in unter einer Stunde zu erreichen.
Der Raceway Venray ist das schnellste 1/2-Meilen Oval in Europa. Die Neigung der Kurven liegt bei 10° – da kann man schon flott durchfahren. Im Innenraum befindet sich noch ein 1/4-Meilen Oval, auf dem auch gefahren wurde.
Nach der Ankunft, und dem Parken auf einem furztrockenen, staubigen Acker hatte man erst mal verschiedene Möglichkeiten zum Einkaufen. Es gab z.B. Bruckstücke von Nascar-Wagen des amerikanischen Originals zu kaufen.
Melanie konnte mich so eben bremsen, fast hätte ich eine nette Heckschürze gekauft.
Typisch Nascar ist die europäische Serie sehr offen fürs Publikum. So konnte man frei durch das Fahrerlager gehen und sich alle Fahrzeuge in Ruhe ansehen.
Man sollte aber immer die Augen oder besser die Ohren offen haben – sonst wird man schon mal angefahren.
Wir hatten uns erst Karten für die Haupttribüne gekauft. Nur, zum Fotografieren war das da, ähm *hüstel* suboptimal. Also noch schnell Karten für die Tribüne in Kurve 1 gekauft (keine Bange, kosteten nur 4 EUR zusätzlich und man konnte auf beide Tribünen). Dort war es dann besser.
Sehr viele US-Nascar Fans waren bei dem Rennen, was man unschwer an den Fanklamotten erkennen konnten. Und die M&M Fanartikel von Kyle Bush waren erstaunlicherweise in der Überzahl.
Das erste Rennen war dann ein kurzes Showrennen auf der 1/2 Meile – die Nascar Trucks.
In der folgenden Pause versorgte Melli uns perfekt – mit „Hotdogs“. Naja, eigentlich waren es Frikandeln im Matschbrötchen – egal – lecker!
Es folgte das erste Rennen auf dem inneren 1/4-Meilen Oval. Die National Hotrods traten zu ihrem ersten Lauf an. Wir lassen nun einfach mal Bilder sprechen:
In der Zwischenzeit wurde das große Oval für das Nascar-Rennen vorbereitet. Was bei dem Original in den USA 6 Fan-Blower machen, erledigt bei der europäischen Serie eine Kehrmaschine. Und das Bild ist nicht schief, man sieht hier wunderbar das Banking der Steilkurve.
Der Sieger des Hotrods Rennen wurde dann sehr stilvoll dem Publikum präsentiert.
Nach den Hotrods tobten sich dann auf dem inneren Kurs die Stockcar F2 Fahrzeuge aus.
Vollkommen Irre – über 30 von diesen Teilen auf nur 400 Metern verteilt. Das ist Action pur.
Und dann war es endlich so weit – der Lauf zur NASCAR Whelen Euro Series stand auf dem Programm. Das Safety Car stand bereit.
Ebenso das Starterfeld:
Und dann, nach ein paar Einführungsrunden die Green Flag!
Warum wir Oval-Rennen mögen? Nun, man kann die ganze Strecke sehen und man ist verdammt nah dran!
Dann gab es „Gelb“ – ein Dreher in der Kurve 3. Den habe ich natürlich nicht fotografiert! *seufz*
Grund war wohl einen Reifenplatzer, ob vor oder nach dem Einschlag in die Mauer lassen wir mal offen. Auf jeden Fall ging bei dem Wagen nichts mehr.
Hier noch ein paar Eindrücke vom Rennen.
Nach Rennende wurde dann zusammengewischt und die Reste entsorgt.
Und natürlich die Siegerehrung.
Wir sind dann noch mal auf die Haupttribüne um noch zwei Rennen auf dem kleinen Oval zu schauen.
Anschließend gab es noch mal Nascar Trucks zu sehen. Das haben wir uns mal am Zaun angeschaut. Irre, wenn man nur knapp einen Meter von den Wagen entfernt steht – nur fotografieren ist eigentlich nicht möglich.
Danach machten wir uns auf den Weg nach Hause, um pünktlich zum Start der Indianapolis 500 vor dem Fernseher zu sitzen. Danach gibt es dann noch die 600 Meilen NASCAR aus Charlotte – das ist dann eine gesunde Portion Motorsport an einem Wochenende.
Einen Ausflug zum Raceway Venray können wir wirklich empfehlen. Das ist Motorsport pur!
Wir hoffen, euch gefallen die Bilder und Eindrücke ein wenig. Lasst Eure Meinung als Kommentar hier – wir sind sehr gespannt.































