Korfu – Klosterruine Askitario und Paleo Perithia

Veröffentlicht: 23. Juni 2022

Autor: Thomas Jansen

Unser erster Ausflug auf Korfu führte uns zur Klosterruine von Askitario und in das Geisterdorf Paleo Perithia. Begleitet von gelegentlichen Regenschauern war das ein angenehm kühler Tag auf Korfu und für die Besichtigungen genau das richtige Wetter.

Klosterruine Askitario

Die Klosterruine von Askitario liegt unweit des kleinen Dorfes Nymfes. Der Weg dorthin ist mit dem Auto gut befahrbar, wenn auch recht eng und stellenweise auch steil. Parkmöglichkeiten findet man am alten Friedhof, wo die Straße auch endet.

Die Klosterruine liegt in einer Senke unterhalb des Friedhofes. Das Kloster gilt als ältestes christliches Bauwerk auf Korfu. Der Legende nach lebte im fünften Jahrhundert in dieser Waldsenke ein Mönch aus Epirus als Einsiedler. Der gleichen Legende nach wurde der Einsiedler von einem abgelösten Felsen getötet und darunter begraben. Seine Eltern gründeten dann zu seinen Ehren das dortige Kloster.

Heute ist es nur noch eine Ruine, die aber frei besichtigt werden kann.

Friedhof oberhalb der Ruine
Friedhof oberhalb der Ruine
Friedhof oberhalb der Ruine

Fahrt durch die Berge nach Palea

Die Sonne begleitete uns bei unserer Fahrt durch die Berge, Richtung der Geisterstadt Palea. So haben wir in einem der zahlreichen kleinen Orte mal eine Pause gemacht, ein paar Fotos und natürlich auch einen leckeren Kaffee in der Dorf-Taverne getrunken.

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Paleo Perithia – verlassenes Dorf in den Bergen

Einige Reiseführer sprechen bei Paleo Perithia von einem Geisterdorf in den Bergen von Korfu. Naja, dafür war da aber viel Betrieb. Auf dem Parkplatz mussten wir zunächst eine Zeit lang warte, bis ein Platz für uns frei wurde. Im Dorf verliefen sich die Menschen aber, oder sie saßen wegem dem leichten Regen in einer der Tavernen. Paleo Perithia ist in der Tat ein verlassenes Dorf, welches aber als Touristenmagnet so langsam wieder belebt wird. Am oberen Ortsrand findet man bereits liebevoll restaurierte Häuser und sogar ein kleines Gästehaus zum Übernachten.

Daher mussten wir vor Ort erst grinsen, als wir an einem vollkommen verfallenen Haus den Hinweis fanden, dass dieses Haus zum Verkauf stehe. Aber es ist tatsächlich so, dass die alten Ruinen wohl zunehmend beliebt werden, tatsächlich gekauft werden und dann aufwendig restauriert. Allerdings ist hier ein wenig mehr Materieal als Spachtelmasse nötig. Die meisten Häuser stammen aus dem 15. – 17. Jahrhundert. Zu dieser Zeit haben sich die Einwohner teilweise von den Küstenregionen zurückgezogen, um vor ständigen Piratenangriffen sicher zu sein. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurde das Dorf augegeben und die Menschen zogen wieder näher an die Küste.

Auch wenn es weit von einer Geisterstadt entfernt ist, fanden wir Paleo Perithia durchaus sehenswert und fotogen.

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