
USA Routenvorschlag 3: Mietwagenreise Jazz bis Micky Maus
New Orleans – Mobile – Tallahassee – Gainesville – St. Augustine – Cape Canaveral – Orlando
Diese Route ist eine Kombination aus zwei Routen, welche wir selber bereits gefahren sind. Zum Teil ist es der südliche Part unserer Südstaaten Tour. Der andere Teil ist es unsere Weihnachtsroute aus dem Jahr 2012. Wir haben aus beiden Routen mal die schönsten Teile genommen und zu einer sinnvollen Route für einen 14-18 Tage Trip zusammen gestellt.
Reisedauer:
mindestens 14 Tage
Übernachtungen:
- New Orleans: 2 Übernachtungen
- Mobile: 1 Übernachtung
- Tallahassee: 2 Übernachtungen
- Gainesville: 1 Übernachtung
- St. Augustine: 2 Übernachtungen
- Cape Canaveral: 1 Übernachtung
- Orlando: 5 Übernachtungen
Route:

Direktflüge mit europäischen Airlines werden im Moment keine angeboten.
Nach der Ankunft den Leihwagen einsammeln, noch ein wenig Essen gehen und dann ab in die Falle.

Solltet ihr kein Hotel im French Quarter haben, so könnt ihr mit eurem Leihwagen bis an den Rand des Viertels fahren. Dort findet ihr dann einige bewachte Parkmöglichkeiten für euer Auto.Unter anderem gibt es den Parkplatz, direkt am Visitor Center an der Rampart Street. Hier könnt ihr euch auch direkt mit Karten und Infomaterialien im Visitor Center eindecken.

Zum Abend wird es dann richtig lebhaft in dem Viertel, auch das sollte man nicht verpassen.

Hinter Biloxi folgt man dann der Route wieder zur Interstate 10, Richtung Mobile.

Zum Abendessen findet man in Downtown Mobile, entlang der Gouverment Street und des Airport Blvd zahlreiche Restaurants in verschiedenen Preisklassen.

Zahlreiche Flüsse und kleine Seen laden hier immer wieder mal zu einer Pause ein, also lasst die Fahrt langsam angehen.
Kleine Abstecher zu Zielen abseits der Route lohnen immer, somit ist heute der Weg das Ziel.

Im Tower des neuen Kapitol gibt es in der obersten Etage eine Aussichtsplattform, von wo aus ihr einen tollen Blick habt. Das alte Kapitol ist heute ein Museum, und kann ebenfalls besucht werden.
Ebenfalls sehr sehenswert ist Tallahassee’s 
Für das abendliche Essvergnügen findet man in Downtown zahlreiche Möglichkeiten. Aber auch außerhalb der Innenstadt gibt es zahlreiche Restaurants.
Wer noch Lust hat zu fahren, kann auch in das ca. 50 Kilometer südlich gelegene Panacea fahren und dort am Hafen den wunderbaren Blick auf den Golf von Mexiko genießen.

Hier lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch des Butterfly Rainforest im Florida Museum of Natural History. Man betritt ein riesiges Gehege, und schon nach ein paar Minuten hat man den ersten richtig großen Schmetterling auf dem Kopf oder der Schulter sitzen.
Natürlich muß man sich am Anfang beherrschen, nicht vor lauter Schreck nach den Tieren zu schlagen. Aber nach ein paar Minuten hat man sich dran gewöhnt und fängt an die zahlreichen Tiere zu bewundern und die Farbpracht der einzelnen Gattungen zu bestaunen.
Auch das restliche Museum of Natural History ist sehr sehenswert.

Wenn ich nun ins Schwärmen gerate, so habt bitte Nachsicht. St. Augustine gehört zu den schönsten Orten, welche wir bisher in den USA kennenlernen durften.
Am 7. und 8. Tag der Reise habt ihr genügend Zeit, diese wunderbare Stadt kennen zu lernen.
8. Tag: St. Augustine

Die zahlreichen Restaurants bieten auch tolle Möglichkeiten für das Abendessen. Vielleicht reserviert ihr aber am Tag schon mal einen Tisch im Restaurant eurer Wahl.
Vor den Toren des Stadtkerns liegt das Castillo de San Marcos, eine alte Festung, welche besichtigt werden kann.

Auf dem Weg da hin kommt man an der St. Augustine Alligator Farm vorbei.
Hier werden Alligatoren und Krokodile aus der ganzen Welt gehalten. Neben an ist der Eingang zu einem Kletterpark. Die Kletterwege führen, zum Teil, über die Gehege der Alligatoren Farm hinweg. Nun, wer es mag, hat da bestimmt seinen Nervenkitzel.
Ein Geheimtipp wäre es noch, St. Augustine zur Weihnachtszeit zu besuchen. Das komplette historische Viertel erstrahlt dann in Millionen von Lichtern. Das kann man in Bildern nur sehr schwer festhalten, ist aber wirklich sehr beeindruckend.

An der Rennstrecke, dem Daytona Speedway, findet man daher auch ein tolles Museum. Dort steht z.B. immer das originale NASCAR Auto, welches die letzten 500 Meilen von Daytona gewonnen hat. Und zwar im originalen Zustand, mit allen Schäden und geplatzten Fliegen auf der Scheibe.

Mit einer einfachen Eintrittskarte kommt ihr in den Museumsbereich des Visitor Centers. Dort sind zahlreiche Raumfahrtprojekte ausgestellt und in einigen Hallen bekommt ihr alle Informationen über die verschiedenen Programme. Vom ersten Affen im All, den ersten Menschen, die Mondlandung, Satelliten usw. usf.

Wir haben eine Tour zu den Space Shuttle Startrampen gemacht, und das war wirklich beeindrucken. Wir konnten sogar in den Tunnel laufen, wo beim Start die Abgase der Triebwerke wohl alles Leben vernichten.
Nach diesen spannenden Tag geht es dann noch die kurze Strecke nach Orlando in euer dortiges Hotel.

Unsere persönliche Top 3 Hitparade für Orlando sieht so aus:
Aber auch die anderen besuchten Parks wie Disney Land, Animal Kingdom und die Hollywood Studios waren toll.
Wer lieber ins kühle Nass will, dem seien die beiden Disney Waterparks ans Herz gelegt. Aber auch shoppen ist in Orlando sehr ausgiebig möglich.

Wir denken, dies ist eine sehr abwechslungsreiche Route, die viele verschiedene Eindrücke bietet. Durch die günstige Klimazone ist die Route eigentlich ganzjährig fahrbar. Im Hochsommer kann es aber dort extrem heiß werden und bis in den Herbst hinein besteht dort immer die Gefahr einen Hurrikan zu erleben.
Flüge:
Für diese Tour benötigt ihr einen so genannten Gabelflug. Also den Hinflug nach New Orleans und den Rückflug ab Orlando. Dies ist aber kein Problem und man kann diese Kombination bei allen Buchungsportalen der Fluggesellschaften eingeben. Evtl. lohnt es sich aber auch, den Hin- und den Rückflug getrennt bei zwei verschiedenen Gesellschaften zu buchten.
Mietwagen:
Bei den meisten Leihwagenfirmen wird für diese Route eine Einwegmiete fällig werden. Diese kann aufgrund der Entfernung bis zu 500$ betragen. Vergleicht hier unbedingt die Bedingungen bei den einzelnen Anbietern.
Kommentarbereich




Ich plane für nächstes Jahr auch eine Tour. Wir starten auch in NO und wollten dann mit einem Zwischenstopp in Pensecola nach Jacksonville weiterfahren. Von Jacksonville fahr ich dann bis nach Miami mit dem Zug (und bin schon gespannt ob das alles so klappt ;)). Wir sind auf unserem Roadtrip durch Florida von Fort Myers nach Orlando und von dort nach Daytona (leider nicht zum Beach, der war für ne Veranstaltung gesperrt) und sind dann die Atlantikküste hinunter gefahren. Hach ja, in den USA gibts noch so viel zu entdecken!!!