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Spotten an der Polderbaan in Amsterdam Schiphol
Gestern waren wir noch für ein Stündchen am internationalen Flughafen Amsterdam Schiphol, an dem wunderbaren Spotterpunkt an der Polderbaan. Endlich mal wieder ein paar schöne Flugzeugfotos machen. Hauptgrund für unseren Ausflug nach Amsterdam war der Besuch des dortigen Artis Zoo. Dort waren wir am Nachmittag durch und es kam die spontane Idee, den Rest des Tageslichts am Airport zu verbringen. Amsterdam ohne spotten, kann man ja machen, ist aber irgendwie doof.
Neben einigen Fotos haben wir auch mal ein paar Informationen zum Spotten an der Polderbaan aufgeschrieben. Nur für den Fall, dass ihr auch mal solche Fotos bei einem Besuch in Amsterdam machen möchtet.
Spotten an der Polderbaan am Flughafen Amsterdam Schiphol
Wir uns auf den Weg zum Spotterplatz an der Polderbaan gemacht, eine der zahlreichen Start- und Landebahnen in Amsterdam. Diese liegt ein wenig abseits des Flughafens, mitten in den Feldern. Dort gibt es einen wunderbaren Platz, um Flugzeuge beim Start oder bei der Landung zu fotografieren, ganz ohne Zäune. Lediglich zwei Wassergräben trennen die Besucher von den startenden oder landenden Flugzeugen. Die Lage des Spotterplatzes könnt ihr Euch bei Google Maps ansehen.
Das Schöne an der Polderbaan ist, dass diese fast immer in Betrieb ist. Diese wird entweder für Landungen aus nördlicher Richtung genutzt oder für Starts in Richtung Norden. Im Landebetrieb wird sie meistens im 2-Bahn-Betrieb mit der parallelen Zwanenburgbaan genutzt. Da kann es schon mal passieren, dass das Objekt der Begierde nur in weiter Entfernung zu sehen ist, weil der Flieger auf der anderen Bahn landet.
Bei Startbetrieb ist die Polderbaan oft als einzige Bahn in Betrieb. Das heißt, alle Flieger die Amsterdam verlassen kommen an einem vorbei.
Besucher finden hier einen großen Parkplatz, Toiletten (na ja, Plastik-Klos, aber besser als nichts), Sitzgelegenheiten und viele tolle Motive. Die beste Zeit für einen Besuch dort ist der Nachmittag. Je nach Jahreszeit dreht die Sonne zwischen 12 und 14 Uhr über die Bahnachse, so hat man dann wunderbar das Licht auf den Flugzeugen.
An gut besuchten Tagen, also an Feiertagen und am Wochenende, steht auf dem Parkplatz auch immer ein Imbiss-Wagen, sodass man sich mit Getränken, Fritten und Frikandeln eindecken kann. Im Sommer steht auch oft noch ein Eiswagen dort, mit lecker Softeis.
An dem Spotterplatz kommt man auch mit kleineren Brennweiten zu tollen Flugzeugfotos, da die Flieger wirklich nah an einem vorbei rollen. So hatten wir mit unserem 100-400mm Objektiv gestern Probleme, die wirklich großen Flieger seitlich aufzunehmen. Die passten einfach nichts ins Bild. Hier wären 50mm die bessere Wahl gewesen. Da wir aber eh lieber Fotos von schräg vorne oder hinten machen, passte es schon. Denn da konnten auch die 400mm wunderbar genutzt werden.
Infos zur eingesetzten Fotoausrüstung
Eingesetzte Fotoausrüstung bei den gezeigten Bildern:
- Kamera: Sony Alpha 6300
- Adapter: Sigma MC-11
- Objektiv: Canon EF 100-400mm f4.5-5.6L IS II USM
Wer noch Tipps zum fotografieren von Flugzeugen braucht, die findet ihr in unserem kleinen Fotokurs für Flugzeugfotografie.
Bilder von der Polderbaan
Wir hatten gestern sogar ein wenig Glück. Bei unserer Ankunft wurde die Bahn zum landen genutzt. Wir hatten uns bereits über Flightradar die nächsten Highlights rausgesucht, auf die wir noch warten wollten. Wir in Amsterdam aber oft üblich, wechselte dann die Landung auf die Buitenvelderbaan, im Westen des Airports. Damit waren unsere Hoffnungen auf ein paar 747-Frachter dahin.
Als wir gerade den Standort zu einer anderen Bahn wechseln wollten, sagen wir bei Flightradar, dass einige Maschinen sich auf den Weg zur Polderbaan machten. Und zwar am Boden – also wurde die Bahn nun zum starten genutzt. Das kann aufgrund der wechselnden Windrichtungen in Amsterdam mehrfach am Tag passieren.
Also blieben wir an der Polderbaan und hatten am Ende sowohl Fotos von landenden als auch von startenden Fliegern im Kasten.
Nach dem Spotten haben wir noch eine kleine Rundfahrt um den kompletten Airport gemacht und unseren Fotofreunden, die noch nie dort spotten waren, die vielen anderen Spotterpunkte gezeigt. Diese liegen aber am späten Nachmittag oft im Gegenlicht oder es war dort gestern kein Betrieb. Jetzt steht aber fest, wir müssen nochmal an einem sonnigen, schönen Tag dahin – und zwar den ganzen Tag.
Wir hoffen, die Eindrücke und Tipps haben Euch ein wenig gefallen. Wenn ihr noch Fragen zum Spotten in Amsterdam habt, dann schreibt uns doch einfach einen Kommentar.





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