Unsere abgegebenen Spiele im Jahr 2021

Veröffentlicht: 14. Februar 2022

Autor: Thomas Jansen

Nicht jedes Spiel, welches wir kaufen, haut uns vom Hocker. Nicht jedes Spiel, und wenn es noch so bekannt ist, kann uns am Ende wirklich begeistern. An anderen Spielen haben wir uns satt gespielt. Daher geben wir immer wieder mal Spiele ab, um Platz im Spieleregal zu bekommen.

Abgegebene Spiele sind keine schlechten Spiele

Wir haben lange überlegt, ob wir diesen Artikel schreiben sollen. Wenn wir uns wieder von Spielen trennen, bedeutet das nicht, dass die Spiele schlecht sind oder nicht funktionieren. Es ist eher so, dass uns diese Spiele nicht begeistern, nicht abholen oder wir uns daran satt gespielt haben. Das kann auch nach wenigen Partien schon der Fall sein. Wie zuvor erwähnt, das ist keine Kritik an den Spielen. Nur weil wir damit nicht klarkommen, die uns nicht gefallen oder wir zu doof für die Regeln sind, sind es keine schlechten Spiele.

Wir geben auch Spiele ab, wenn sie einem von uns beiden nicht gefallen. Denn wir sind keine Solo-Spieler, daher würden die Spiele im Regal verstauben. Und dafür haben wir zu wenig Platz und es wäre auch schade für die Spiele. Dazu kommt, dass sich Spiele sehr gut verkaufen lassen und wir das Geld dann gerne in neue Spiele investieren.

Unsere abgegebenen Spiele im Jahr 2021

7 Wonders Architect

An diesem Spiel hatten wir uns nach kurzer Zeit bereits satt gespielt. Dazu kommt, dass 7 Wonders Duell uns viel besser gefällt und mehr an den Tisch fesseln kann. 7 Wonders Architect hat uns durchaus gefallen. Schönes Spielmaterial, einfache Regeln und ein Spiel war schnell gespielt. Mehr als 30 Minuten haben wir nicht für eine Runde gebraucht. Aber, das Spiel ist eher ein Familienspiel und da sicherlich ein Renner. Uns war es nach wenigen Runden zu einfach und zu wenig fordernd.

Andor

Ja, wirklich, Andor. Wir hören den Aufschrei in der riesigen Fangemeinde schon. Wir haben drei der Abenteuer gespielt und uns dann von dem Spiel getrennt. Dabei waren wir gar nicht mal so schlecht unterwegs und haben die drei Aufgaben gelöst. Aber aus einem unbekannten Grund hat uns das Spiel nicht begeistert. Diese Mechanik mit den vorgebenen Wegen der Monster, irgendwie fühlte sich das mechanisch an, so ein richtiges Abenteurer-Gefühl wollte sich bei uns nicht einstellen.

Beyond the Sun

Beyond the Sun war eines der Hype-Spiele der Spiel-21 in Essen. Und wir haben uns riesig gefreut, als wir das Spiel bekommen haben. Wir wussten auch, was wir da gekauft haben, denn wir hatten uns vorab einige Rezensionen im Netz und bei YouTube angeschaut. Aber dieser riesige, sehr schlichte Spielplan, dazu den „kleinen“ Weltraum, die sehr schlichten Spielerboards, das hat uns alles nicht wirklich in den Bann gezogen. Dabei funktioniert die Mechanik des Spiels perfekt, keine Frage. Vielleicht sind wir hier beim Thema „Das Auge isst auch mit“ angekommen. Wer weiß, vielleicht wäre ein kleineres Technologie-Spielfeld, eine größere Weltraumkarte, ein etwas hübscher gestaltetes Spieler-Tableau ein Weg gewesen, uns mehr für das Spiel zu begeistern.

Die Rote Kathedrale

Dies war mal ein Fall, wo einer von uns mit dem Spiel nicht gelegen hat. Herr Tommi kam vorne und hinten mit dem Mechanismus der Würfel nicht zurecht, er konnte sich damit nicht anfreunden. Warum auch immer? Bei deutlich komplexeren Spielen gibt es keine Probleme mit deutlich schwierigeren Regeln. Das hatte dann keinen Sinn mehr und wir haben uns von diesem Spiel wieder getrennt.

Gaia Project

In diesem Fall war es Frau Melli, welche mit dem Spiel nicht warm wurde. So gerne wir beide den Bruder Terra Mystica spielen, aber im Weltraum gefiel ihr der leicht geänderte Mechanismus überhaupt nicht. Auch hier haben wir uns dann nach einigen Partien entschlossen, das Spiel wieder abzugeben.

Harry Potter: Ein Jahr in Hogwarts

Das ist eines der wenigen Spiele, wo wir wirklich sagen können, es war ein Griff ins Klo, sorry. Wir haben vorab nicht viel darüber gelesen, sondern uns eindeutig vom Harry-Potter-Thema blenden lassen. Aber Spielablauf und Mechanik konnten uns überhaupt nicht begeistern. Dazu kam, dass die Spielpläne, so schön sie auch gestaltet sind, viele Fragen offen gelassen haben. Das ging so weit, dass wir gar nicht erkennen konnten, wie viele Schritte man nun von A nach B gehen musste. Ne, das war wirklich mal ein Fehlkauf.

Zombicide 2. Edition

Das war mal gar nicht unser Spiel. Einerseits dieses stumpfe „Alle Mann/Frau rein ins Abenteuer und alles umnieten, was sich bewegt“, das machte die ersten Runden noch Spaß, wurde dann aber ein wenig eintönig. Dazu die Regel, dass man auch zu zweit mit allen sechs Helden spielen musste, als jeder von uns drei Helden-Tableaus vor sich liegen hatte, hat uns nicht wirklich gut gefallen. Ja, wir wussten das vorher, keine Frage. Aber wir haben erst im Spiel gelernt, dass es uns nicht gefällt.

Satt gespielt

Einige weitere Spiele haben wir abgegeben, weil wir uns einfach daran satt gespielt hatten und wir Platz für Neuzugänge benötigten:

  • Patchwork
  • Switch & Signal
  • Würfelwelten

Die drei Spiele haben uns Spaß gemacht, aber sie kamen schon einige Zeit nicht mehr auf den Tisch und keiner von uns hatte Verlangen danach, die in absehbarer Zeit wieder zu spielen.

Spiele abgeben: Platz für Neues

Alle diese Spiele haben ein schönes, neues zu Hause gefunden und wir hatten wieder Platz für Neuzugänge im Regal.

Wie ihr seht, kann es bei uns auch sehr bekannte Spiele treffen, die eigentlich sehr beliebt und gut bewertet sind. Es kommt aber immer wieder vor, dass wir diese Begeisterung nicht teilen. Wir finden das überhaupt nicht schlimm, es muss ja nicht alles jedem gefallen und die Spiele sind sicherlich nicht schlecht. Bei einigen Spielen ist es auch schwer, einen Grund dafür zu beschreiben, warum sie uns nicht liegen. Oft ist es so, dass einer von uns, oder beide, einfach genervt am Spieltisch sitzen und keine wirkliche Begeisterung aufkommt, ohne dass wir sagen können, das liegt jetzt an Regel A oder an Mechanismus B.

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