WordPress? Warum auch nicht?

Von Veröffentlicht am: 07.08.2026

Der liebe Piehnat hat einen tollen Artikel darüber geschrieben, warum WordPress auch für kleine Blogs/Projekte und (gerade auch) für Laien die richtige Wahl sein kann.

Ich kann das alles nur unterschreiben. Ich setze WordPress selbst seit 19 Jahren ein, und betreue zudem einige andere Seiten mit WP. In all den Jahren hatte ich nur einmal Probleme mit einer Installation. Am Ende lag das aber an einer fehlerhaften Konfiguration beim damaligen Hoster. Ansonsten tut WordPress hier seinen Dienst.

Allerdings setzte ich Plugins nur sparsam ein, und spiele relativ schnell alle Updates ein, die für WordPress, Plugins und Theme erscheinen. Nicht, weil ich heiß auf neue Features bin. Ich will die Systeme einfach aktuell halten, bzgl. Bugs und Sicherheitslücken. Und nein, das macht nicht viel Arbeit. Vielleicht sind es 5–10 Minuten pro Woche, wenn überhaupt.

Und auch die Datenbank, die ist seit 19 Jahren ein treuer Begleiter. Über mehrere Hoster und Umzüge hinweg, inkl. Versionswechsel, sie funktioniert einfach.

Das Einzige, was ich seit vielen Jahren anmeckere, ist die Mediathek. Fotos zu suchen, kann nervig sein. Allerdings, wenn die ordentlich beschriftet sind, dann findet man die auch, selbst zwischen den fast 16.000 Bildern hier auf dem Blog.

Natürlich gibt es inzwischen tolle Alternativen für kleine Seiten. Aber oft muss man sich dafür mit Dingen beschäftigen, die für einen Laien einfach zu kompliziert sind. Warum sollen die dann nicht ein einfaches WordPress nutzen? Egal ob bei WP.com oder selbst gehostet? Jeder so, wie er/sie es mag.

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  1. Lorenzo 07/08/2026 um 18:29 - Antwort

    Hallo Tommi,

    ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen. 😊 Auch ich nutze WordPress nach wie vor gerne. Natürlich gibt es immer mal wieder Dinge, die einen ärgern oder vor Herausforderungen stellen, aber insgesamt bin ich mit dem System einfach zufrieden.

    Gerade die große Auswahl an Plugins und die vielen Möglichkeiten, den eigenen Blog an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, sind für mich ein großer Pluspunkt. Und wenn doch einmal etwas nicht funktioniert, findet sich meistens eine Lösung.

    Letztlich gilt für mich: Das beste System ist das, mit dem man gerne schreibt und das den eigenen Anforderungen entspricht. In meinem Fall ist das nach wie vor WordPress.

    Liebe Grüße
    Lorenzov

  2. Sari 08/08/2026 um 10:45 - Antwort

    Ich glaube wenn ich jetzt von WP weg gehen würde, hätte ich ganz schön meine Probleme. Seit ich die Seite als Blog nutze, läuft das über WP… also locker 20 Jahre.

  3. Birgit M. 09/08/2026 um 11:57 - Antwort

    Moin Tommy,
    mein Blog gehört zu den ganz kleinen. Eigentlich sind es mittlerweile 2, einer den ich als seelischen Mülleimer nutze und einen für meine Fotos.
    WP ist selbst für mich als absoluter Laie gut zu verstehen und warum sollte ich was ändern, wenn es doch läuft.

  4. Anne 09/08/2026 um 18:54 - Antwort

    Da bin ich ganz bei dir. WordPress tut, was es soll, und durh die immens große Community dahinter gibt es für jeden nur erdenklichen Anwendungsfall ein passendes Plugin. Ebenso entsprechend zeitnahe Fixes, sobald Bugs oder Sicherheitslücken auftauchen. Das weiß ich in einer immer komplexer werdenden Onlinewelt sehr zu schätzen, sowohl für meine eigenen Seiten, als auch für Kundenprojekte.
    Es wächst und skaliert halt auch mit… etwas, das die aktuell so über den grünen Klee gelobten Vibe Coding-Seiten niemals leisten können.