Was sind meine Herausforderungen beim Bloggen?
Diesen Monat stellt der Bloggerschnack die Frage, welche Herausforderungen man beim Bloggen hat. Nun, schauen wir doch mal, was das bei mir so ist.
Zeit, die verdammte Zeit
Mein größter Feind ist nicht die Technik, sondern die Uhr. Zwischen dem Fulltime-Job und meinen Touren mit dem E-Bike bleibt oft nur ein schmales Zeitfenster. Das gilt gerade im Sommer. Denn statt auch in der Freizeit noch vor dem Rechner zu sitzen, bewege ich den dicken Hintern dann lieber auf das Rad und genieße dieses „draußen“.
Unsicherheit bei vielen Themen
Es gibt so viele Dinge, die mir im Kopf herumschwirren. Gerade auch, und ganz besonders, zu aktuellen Themen in den Nachrichten. Nur was dazu schreiben? Oft habe ich eine Meinung, aber am Ende nur wenig Ahnung davon. Und Menschen, die einfach nur ihre Meinung (und Empörung) ins Netz werfen, gibt es schon mehr als genug. Da muss ich mich nicht einreihen. Da lese ich dann lieber bei anderen Bloggenden mit, die das viel besser können und auch ein gewisses Hintergrundwissen haben. Daher gibt es hier nur selten Beiträge zu tagespolitischen Themen.
Lange Beiträge sind nicht immer meins
Oft habe ich Probleme, ein Thema über einen langen Beitrag auszurollen. Da stehe ich mir dann oft selbst im Weg, weiß nicht, was ich noch schreiben soll, ohne den Text künstlich aufzubauschen. Da habe ich aber inzwischen Abhilfe geschaffen, mit den Kurzgedanken. Hier kann ich auch mal einen kurzen Beitrag heraushauen, oder vielleicht doch mal eine (empörte) Meinung. Das Einrichten dieser Kategorie als keinen Microblog im Blog hat mir wirklich geholfen. Und aus manchem Beitrag, der als Kurzgedanke geplant war, wurde dann beim Schreiben doch ein längerer Beitrag.
Spielerei am Blog
Wer kennt es nicht? Da will man einen Beitrag schreiben und dann passiert es, der Kopf macht Dinge:
- Ouh, diese Überschrift da, die ist nicht bündig mit dem Foto, die müsste 2 Pixel nach links.
- Also, der Hintergrund: Wäre der nicht mit einer anderen Farbe doch viel cooler?
- Starte mal einen Speedtest der Seite: Mist, das könnte auch 2‑Zehntel schneller laden, wenn ich jetzt…
Und schwupps, man bastelt drei Stunden am Blog herum und der geplante Beitrag kommt auf die „Mache-ich-Morgen-Liste“.
Die Auswahl-Paralyse
Als Hobby-Fotograf kenne ich das Problem: Ich komme von einem Trip zurück und habe hunderte Bilder auf der Speicherkarte. Welches ist das eine Foto, das die Geschichte erzählt, welche anderen können direkt gelöscht werden? Beim Bloggen ist es ähnlich. Ich erlebe viel auf Reisen oder bei einem Spieleabend mit komplexen Brettspielen, aber nicht alles lässt sich leicht in Worte fassen. Den Fokus zu behalten und sich nicht in Nebensächlichkeiten zu verzetteln, ist eine echte Disziplin.
Bloß keinen Druck aufkommen lassen
Die Tage las ich irgendwo etwas von einer 365-Tage-Bloggen-Challenge. Ne, das wäre überhaupt nichts. Denn sobald ich Druck verspüre, etwas schreiben zu „müssen“, geht schlagartig nichts mehr. Das ist auch der Grund, warum ich/wir das mit Reise-Kooperationen einmal probiert und dann rasch Abstand davon genommen haben. Plötzlich muss ich über eine Reise schreiben. Nee, lass stecken, nix für mich. So Fotoaktionen oder Blogparaden, wie diese hier, das ist in Ordnung. Hier kann ich teilnehmen, es besteht keine Pflicht. Habe ich auf ein Thema oder ein Foto-Stichwort keine Lust, dann lasse ich es halt bleiben.
Bloggerschnack – was ist das?
Dies ist ein Beitrag zur Bloggeraktion „Bloggerschnack“ aus dem Bloghexen-Forum. Es wird einmal im Monat ein Thema vorgegeben, wozu man dann einen Beitrag schreiben kann, oder Fotos machen, oder auf andere Weise kreativ werden kann. Ich finde das eine schöne, motivierende Idee. Weitere Beiträge zu der Aktion findet Ihr hier:
- Anjaliebt
- Heldenhaushalt
- Bloghexe
- Catrina Seiler
- MSBlogPlus
- Gedankenchaotin
- Angela Carstensen
- Weltenwanderer
- Lorenzos Welt
- Mesalunita
- Lilienmeer
- Blogissimo
- Kuschelbock Nur am Rande erwähnt, trotzdem lesenswert, der Bock.
- flying-thoughts
