Rhodos im Spätsommer

Von •Veröffentlicht am: 15.09.2026•

Wir haben eine wunderschöne, entspannende Woche auf der griechischen Insel Rhodos verbracht. Wie immer haben wir viele Eindrücke, Erlebnisse und Fotos mitgebracht, welche wir hier mit Euch teilen wollen. Daher ist der Bericht ein wenig länger und mit sehr vielen Fotos gefüllt.

Wir machen eine Pauschalreise

Die Reise haben wir vor wenigen Wochen als Pauschalreise gebucht. Also Flug, Hotel und Transfer im Paket. Das war deutlich günstiger, als die einzelnen Bausteine einzeln zu buchen. Dazu haben wir noch einen Mietwagen ab/bis Flughafen genommen und den Transfer vor Ort abgesagt. Wir mögen diese Busfahrerei einfach nicht und sind im Urlaub gerne mobil und unabhängig.

Hin- und Rückflug

Beide Flüge wurden von TUI-Fly ausgeführt. Morgens um 5:50 Uhr ging es von Düsseldorf aus direkt nach Rhodos. Zurück ging es dann im 11:10 Uhr Ortszeit los. Auf dem Hinflug hatten wir uns Sitze am Notausgang gebucht, für den Rückflug in der ersten Reihe. Somit hatten wir ausreichend Beinfreiheit und es ging halbwegs bequem zu, in den 3-Stunden-Flügen. Service an Bord, der komplett kostenpflichtig war, haben wir nicht genutzt.

Alles lief pünktlich und gut organisiert ab. Also gab es an TUI Fly nichts zu meckern. Wohl aber, mal wieder, am Flughafen Düsseldorf. Dort (muss) kann man nun sein Gepäck selbst aufgeben. Mit der Bordkarte auf dem Handy geht man zu Automaten, wo man sich die Bänder für den Koffer selbst ausdruckt und diese an selbige klebt. Diese Station, für viele Airlines ausgelegt, ist gut beschildert mit „Step 1“. Danach geht man zur Beschilderung „Step 2“. Dort sind Bänder, auf welche die Koffer gestellt werden. Diese werden gescannt und dann weggefahren. Dort stand allerdings ein Mensch von einem Fremddienstleister und wollte uns erzählen, dass wir die Koffer für Rhodos an einem anderen Schalter abgeben müssen. Natürlich am ganz anderen Ende des Flughafens. Wenn wir die an den „Step 2“-Bändern abgeben, würden die in Mallorca ankommen. Nach einigen Hinweisen, mit „sehr guter“ Laune, ob der Uhrzeit, dass die Anzeigetafel was anderes sagte und der Monitor bei „Step 1“ uns zu „Step 2“ geführt hat, blieb der junge Mann bei seiner Überzeugung. Auch der Hinweis, dass nicht das Stück Förderband bestimmt, wo der Koffer ankommt, sondern der eben angeklebte Anhänger, wollte ihn nicht überzeugen. Erst als eine weitere Dame dieses Unternehmens eingriff, konnten wir die Koffer endlich aufgeben. Und siehe da, sie wurden beim Scannen akzeptiert und kamen auch auf Rhodos an.

Profi-Tipp für den Düsseldorfer Flughafen: Personal, auch von Fremdfirmen, einfach mal ausbilden, würde die Nerven vieler Passagiere schonen.

Passagiere besteigen nachts ein blaues TUI-Flugzeug
Boarding in Düsseldorf
Flugzeugflügel über Wolken und Stadtlichtern bei Dämmerung
Sonnenaufgang
Unterseite eines Flugzeugs mit ausgefahrter Betankungssonde
Blauer Himmel auf Rhodos
TUI-Flugzeug am Gate mit Passagieren und Bodenfahrzeugen
Vor dem Rückflug

Hotel und Mietwagen

Als Mietwagen haben wir einen Suzuki Vitara Hybrid gefahren. Solide, ausreichend für den Urlaub, würde ich mir aber aus verschiedenen Gründen nicht kaufen. So ging mir das nervige „Plock“ und „Ping“ bei Änderungen der Geschwindigkeitsbegrenzungen (welche das Auto recht wahllos festlegte) sehr auf die Nerven. Und wir haben die Stelle zum Abschalten, in der etwas merkwürdigen Menüführung des Wagens, nicht gefunden. Für die eine Woche war das Auto aber in Ordnung.

Unser Hotel war dagegen ein Volltreffer. Das Summerview Hotel in Theologos, nur 15 Minuten Fahrt vom Flughafen entfernt, hat uns hervorragend gefallen. Ein kleines, familiär geführtes Hotel, mit nur knapp 30 Zimmern und superlieben Besitzern, die wirklich um das Wohl aller Gäste bemüht waren. Zur Begrüßung erst einmal mit den beiden Hunden des Hotels Freundschaft geschlossen und dann ab auf das einfache, kleine Zimmer.

Das Hotel liegt sehr ruhig, am Hügel oberhalb des Ortes. Am kleinen Pool waren wir meist zum Nachmittag Stammgäste, an der Bar haben wir die Abende ausklingen lassen und auch das Essen dort war richtig gut. Das Frühstück war einfach, kontinental, aber ausreichend und lecker. Im Ort gibt es weitere Restaurants, wo man gut und preiswert essen kann.

Ohne Auto ist man allerdings ein wenig abseits, das sollte man bedenken. Zudem darf man nicht empfindlich gegen Fluglärm sein, da der Flughafen sehr nah ist.

Von uns eine absolute Empfehlung, für ein schönes Hotel auf Rhodos.

Weiße Ferienanlage mit blauem Balkon und Schaukel
Blick in die Anlage
Frau geht durch Hotelanlage mit Meerblick
Auf dem Weg zur Bar
Schwarz-weißer Husky liegt auf gefliestem Boden zwischen Sesseln.
Kuscheldame
Mann mit Brille beugt sich lächelnd zu kleinem Hund
Freunde
Trockenes Feld mit Küstenort und blauem Meer
Blick von unserem Balkon
Beleuchteter Hotelpool mit Liegen und Sonnenschirmen bei Nacht
Pool am Abend
Sonnenuntergang über Hotelanlage am Meer
Abends, auf dem Balkon
Restaurantterrasse bei Sonnenuntergang mit Blick aufs Meer
Bar am Abend
Hund liegt im gemütlichen Café zwischen Korbstühlen
Barbereich
Weißer Suzuki SUV an felsiger Küstenstraße
Unser Mietwagen

Ausflüge und Sehenswürdigkeiten

Nur am Strand oder am Pool liegen, das ist einfach nicht unser Ding. Gerne schauen wir uns einige Sehenswürdigkeiten der Orte an, wo wir unterwegs sind. Dieses Jahr waren wir nach dem Frühstück unterwegs, bis zum frühen Nachmittag. Dann gab es ein, zwei Stunden am Pool oder Strand und am Abend sind wir nochmals los, um lecker essen zu gehen.

Tag 1 – ein wenig die Nordküste runter fahren.

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, sind wir recht ziellos ein wenig die Nordküste von Rhodos entlang gefahren. Immer auf der Suche nach einer Taverne, wo man ein Päusschen bei einem Kaltgetränk machen konnte. Denn es war warm, wie an allen Tagen der Reise.

Kiesstrand mit türkisblauem Meer und Bergen am Horizont
Strand in Theologos
Ruhige Wohnstraße unter großen Weidenbäumen
Nebenstraße
Küstenort mit Straße, Häusern und blauem Meer
Blick auf den Ort Mandriko
Leere Küstenstraße entlang türkisblauem Meer unter blauem Himmel
Küstenstraße
Strandbar mit Strohhüten am türkisblauen Meer
Pause in Akrogiali Oi Didymoi
Dekoriertes Fischerboot neben pink blühenden Sträuchern am Meer
Fischerboo
Zwei gegrillte Sandwiches mit Getränken auf einem Cafétisch
Sandwiches
Gyros-Teller mit Pommes, Pita, Zwiebeln und Tzatziki
Ein erstes Gyros

Tag 2 – Erkundung der Südküste

Am zweiten Tag haben wir uns an die Erkundung der Südküste gemacht. Diese ist deutlich touristischer geprägt. Aber das war auch der Grund für uns, da mal lang zu fahren und uns ein paar Orte anzuschauen. Denn Frau Melli verkauft natürlich immer noch Reisen und da ist es schon wichtig, die Orte auch mal in Wirklichkeit gesehen zu haben.

An der Südküste findet man auch den Ort Lindos. Dieser gilt als schönster Ort an der Küste von Rhodos. Nun, das mag sogar stimmen, denn wir haben den Besuch abgebrochen. Voll. laut, unzählige Reisebusse, Menschenmengen. Bei aller Liebe, so schön kann ein Ort gar nicht sein, um uns das anzutun.

Vorher waren wir aber in Stegna Beach gelandet, für ein erfrischendes Kaltgetränk. Der Ort hat uns recht gut gefallen. Eine Küstenstraße mit einigen Restaurants und Hotels direkt am Strand. Ja, auch touristisch geprägt, aber hübsch.

Zurück ging es dann quer über die Insel, über schöne Bergstraßen, die in einem echt guten Zustand sind. Das haben wir in Griechenland auch schon anders erleben dürfen.

Abends ging es dann in ein Restaurant, wo ich ein Stifado gegessen habe. Das ist ein Rinderschmorbraten. Frau Melli hatte Suflaki. Beides war „ging so“.

Kurvenreiche Landstraße durch hügelige, trockene Landschaft
Ab in den Süden
Küstenstraße am Meer mit Bergen unter blauem Himmel
Afandou Beach
Landstraße durch grünen Wald mit felsigen Hügeln
Küstenstraße im Süden
Felsige Küstenlandschaft mit glitzerndem Meer unter blauem Himmel
Blick auf Stegna Beach
Felsige Küstenlandschaft mit Meer und mediterranen Sträuchern
Blick auf Stegna Beach
Sonniger Strand mit Liegen, Tavernen und geparkten Autos
Strandpromenade in Stegna Beach
Bucht von Lindos mit Akropolis auf Rhodos
Blick auf Lindos
Verkehr und Reisebus unter Bäumen in griechischem Küstenort
Schnell wieder weg!
Kurvige Landstraße durch grüne, felsige Hügellandschaft
Wieder durch die Berge
Bunt dekorierte Terrasse eines tropischen Cafés mit Tischen
Restaurant am Abend
Geschmortes Rindfleisch mit gelbem Reis auf weißem Teller
Stifado
Gegrillte Fleischspieße mit Reis, Pommes und Tomatensalat
Suflaki

Tag 3 – Schmetterlinge und ein Zoo

Unser erstes Ziel des Tages war das Butterfly Valley im Nordosten der Insel. In diesem schönen Tal leben sehr viele Schmetterlinge, welche teilweise zu Hunderten an den Bäumen sitzen. Durch das Tal führt ein kleiner Wanderweg. Man sollte aber auch nach unten schauen, denn da lebt auch noch eine Krabbenart, welche im kleinen Fluss heimisch ist und gelegentlich Ausflüge unternimmt.

Danach ging es dann noch zu einem Streichelzoo, Farma of Rhodes, welcher auf dem Weg sehr intensiv ausgeschildert war. Das Besondere an diesem Zoo ist, dass man am Eingang verschiedene Futtersorten kaufen kann und damit fast alle Tiere im Zoo gefüttert werden dürfen. Bei jedem Gehege stehen aber fachkundige Menschen, die ein Auge darauf haben.

Ob die 20 EUR Eintritt pro Person das Erlebnis rechtfertigen. Nun, das muss jeder für sich entscheiden.

Am Abend ging es dann zum Sunset Beach Restaurant in Theologos. Da hatten wir Glück, denn ohne Reservierung geht da am Abend nichts. Ein Tisch war aber noch frei. Gegessen haben wir fantastische Gyros-Tacos. Boah, die waren so lecker, dass wir für 2 Abende später noch einmal einen Tisch gebucht haben.

Eingang zum Butterfly Valley zwischen dichtem Grün
Eingang zum Butterfly Valley
Kleiner Wasserfall in moosbewachsenem Waldbecken
Butterfly Valley
Schattiger Wald Bach mit moosbewachsenen Felsen
Butterfly Valley
Schwarz-weiß gestreifter Nachtfalter auf rauer Baumrinde
Einer der unzähligen Schmetterlinge
Braune Landkrabbe auf trockenem Boden zwischen Laub
Krabbe am Boden
Farm Off-Roades-Schild an Steinwand
Eingang zum Streichelzoo
Nahaufnahme eines Straußes mit geöffnetem Schnabel
Neugieriger Strauß
Person füttert ein Kamel im Gehege
Kamele füttern
Mann füttert ein Kamel in einem Gehege
Kamele füttern
Zwei Kaninchen ruhen neben Wassernapf unter Sträuchern
Kaninchen
Langhaarige Schildpattkatze sitzt im Gras neben Sträuchern
Kein Griecheland-Urlaub ohne Katzenfotos
Grau-weiße Katze liegt entspannt auf Kiesboden
Und noch eine!
Belebtes Strandrestaurant mit Liegen und Gästen bei Sonnenuntergang
Sunset Beach Restaurant
Strandrestaurant mit Gästen und Meerblick bei Sonnenuntergang
Sunset Beach Restaurant
Drei gefüllte Pitas mit Fleisch, Salat und Tomaten
Gyros-Tacos
Sonnenschirme und Liegen am Strand bei Sonnenuntergang
Sunset am Sunset Beach

Tag 4 – Dorf und Burg

Los ging es am Morgen Richtung Siana, einem kleinen Bergdorf im Nordosten der Insel. Die dortige kleine Kirche wurde uns als sehr sehenswert angepriesen. Das war auch so und man durfte sogar fotografieren. Direkt neben der Kirche gab es noch ein kleines Restaurant, wo wir leckeren Kaffee getrunken haben, und im Ort haben wir noch Honig eingekauft.

Danach sind wir durch den bewaldeten Nordosten langsam wieder zurückgefahren und haben noch einen Stopp beim Kritinia Castle eingelegt. In den Ruinen der mittelalterlichen Burg befinden sich die Reste der katholischen Kirche St. Paul.

Beide Orte waren zwar von Touristen besucht, wir waren schließlich auch dort, aber nicht so überlaufen. Das hat uns sehr gut gefallen.

Am Abend gab es mal wieder Gyros und Suflaki. Wat muss, dat muss.

Blick durch Pinien auf Inseln im tiefblauen Meer
Aussicht auf kleine Inseln
Orthodoxe Kirche mit Glockentürmen unter blauem Himmel
Orthodoxe Kirche in Siana
Orthodoxes Deckenfresko mit Christus und Heiligen
Orthodoxes Deckenfresko
Sonnige Dorfstraße mit Souvenirläden und Steinhäusern
Siana – Downtown
Historischer Steinbrunnen in sonnigem Dorfhof
mittelalterlicher Steinbrunnen in Siana
Historische Steinburg auf einem Hügel unter blauem Himmel
Kritinia Castle
Wanderin auf sonnigem, steinigem Pfad im Grünen
Auf zum Burgeingang
Wanderer vor alter Steinburg unter blauem Himmel
Auf zum Eingang
Antike Steinruinen über tiefblauem Meer und grüner Küste
Blick auf die Ruinen der alten Kirche
Felsiger Küstenpfad mit Blick auf tiefblaues Meer
Schöne Aussicht
Dönerteller mit Pommes, Salat, Fladenbrot und Tzatziki
Gyros
Kartoffelspalten mit Hähnchenspießen, Gemüse und Dip
Suflaki

Tag 5 – Rhodos Stadt

Rhodos Stadt war heute unser Ziel. Zuerst ging es auf den lokalen Wochenmarkt. Und dieser war, zu unserer Freude, wirklich ein Markt. Frischer Fisch, viel Obst, Gemüse und andere Leckereien. Kein Touristenzeugs und auch keine Handyhüllen.

Danach ging es in die historische Altstadt von Rhodos. Das Navi führte uns zum Parken die Straße am Hafen entlang. Ein guter Witz, dort war es natürlich rappelvoll. Wir sind dann ein wenig um die Altstadt herumgefahren und haben auf der Rückseite einen freien Platz ergattern können.

Dort sind wir dann durch das Rote Tor in die Altstadt gegangen. Und wow, das hat schon was. Viele kleine, enge Gassen, mit alten Gebäuden, kleinen Restaurants und Geschäften. Dabei waren wir fast alleine unterwegs. Das änderte sich aber, je näher man Richtung Hafen kam. Denn dort lagen zwei Kreuzfahrtschiffe und die Menschen hielten sich in den unteren Gassen der Altstadt auf. Also kurz einen Blick in den Hafen geworfen und schnell wieder raus aus dem Trubel.

Zur Erholung ging es dann an den Afandou Beach. Ein wenig im Meer baden, etwas Kühles trinken, faulenzen und mit Sandkörnchen schmusen. Den kleinen Kater habe ich ins Herz geschlossen, und er sah wirklich aus wie ein Sandkorn.

Marktstand mit Honiggläsern und frischem Obst in Griechenland
Marktstand mit Honig
Obst- und Gemüsestand auf einem belebten Wochenmarkt
Frische Tomaten, Äpfel und Trauben usw.
Steinbrücke vor historischem Festungstor unter blauem Himmel
Das Rote Tor zur Altstadt
Steinerner Torbogen einer Festung mit Blick auf Wehrmauer
Durch die Festungsmauer in die Altstadt
Steinbrücke vor mittelalterlicher Festungsmauer unter blauem Himmel
Achne, erst in den inneren Ring
Sonnige historische Gasse mit geschlossenen Ladenfronten
Gasse zwischen historischen Gebäuden
Enge Kopfsteinpflastergasse mit gelben Häusern und Katzen
Wer findet die Katze?
Historische Gasse mit Steinturm und geparktem Auto
Alte Windmühle
Historische Gasse in Rhodos mit Hotel-Kristina-Schild
Restaurant in der Altstadt
Belebte Gasse mit Cafés und Spaziergängern in Rhodos
Gasse am Hafen, puha.
Badende vor Luxusyachten und historischer Hafenmauer
Joah, davon könnte uns eine gefallen.
Kreuzfahrtschiffe im sonnigen Hafen an felsiger Küste
Kreuzfahrtschiffe
Altes Militärmotorrad mit Stern vor weißer Hauswand
Militärmotorrad
Zwei Liegestühle unter blauem Sonnenschirm am Kiesstrand
Ruhiger Kiesstrand.
Griechische Flagge über Strand mit Sonnenschirmen und Boot
Aussicht beim Abendessen
Frittierter Fisch mit Pommes, Calamari und Cola
Es gab Dinge aus dem Meer
Mann hält entspannt eine schlafende Katze im Arm
Das Sandkörchen auf meinem Arm.

Tag 6 – Kameiros

Die Ausgrabungen der alten Stadt Kameiros waren unser Ziel an diesem Tag. An der Nordküste gelegen, findet man diese beeindruckende Anlage. Die Stadt ist im Jahr 226 vor (!) Christus durch ein starkes Erdbeben zerstört worden. Ein zweites Erdbeben 142 vor Christus gab ihr dann den Rest. Erste Ausgrabungen begannen im 18. Jahrhundert. Der heutige Zustand ist das Ergebnis von Ausgrabungen, welche seit 1928 stattfanden. Die Ausgrabung ist wirklich sehenswert.

Danach sind wir zurück zum Hotel, einfach mal am Pool abhängen, bevor es zum Abendessen wieder in die Sunset Beach Bar ging. Dieses Mal auch mit reserviertem Tisch.

Grün gemusterte Eidechse auf sonnenbeschienenem Felsen
Mitbewohner im Hotel
Antike Ruinenanlage mit Steinmauern und Säulen unter blauem Himmel
Ruinen von Kameiros
Informationstafel mit Stadtplan der antiken Stadt Kamiros
Stadtplan
Antike Marmorsäule in sonniger archäologischer Ruinenstätte
Verwitterte Marmorsäule
Antike Steinruinen mit Säulenresten unter blauem Himmel
Ruinen von Kameiros
Antike Steinruinen mit Pinien am blauen Meer
Ruinen von Kameiros
Antike Ruinen an der Küste mit Blick aufs Meer
Ruinen von Kameiros
Vertrocknete Wilde Möhre in sonniger, felsiger Landschaft
Gewächs am Wegesrand
Kitesurfer auf dem Meer unter einem Strohdach
Kitesurfer
Cheeseburger mit Pommes und Limonade im Abendlicht
Burger
Drei belegte Hotdogs mit knusprigem Hähnchen und Tomaten
Hähnchen-Tacos
Sonnenuntergang über Kiesstrand mit Kitesurf-Ausrüstung
Sunset am Sunset Beach

Tag 7 – Filerimos Monastery

Am letzten Tag unserer Reise haben wir uns noch das Filerimos Monastery angeschaut. Dieses liegt etwa 15 Kilometer südlich von Rhodos-Stadt und dort auf einem Berg.

Das Kloster wurde im fünfzehnten Jahrhundert von den Rittern des Heiligen Johannes erbaut und ist heute eine Ausgrabungsstätte. Neben dem alten Klostergebäude findet man noch ein Fort und einen Weg zu einem großen Kreuz, das bereits von weitem zu sehen ist. Der Weg dahin wird auch Weg nach Golgothas genannt.

Auf dem Gelände rund um das Kloster leben sehr viele Pfauen. Diese sind sogar recht zutraulich, wenn etwas zum Essen in Sichtweite kommt.

Danach zog es uns noch einmal an die Nordküste, in den Ort Faliraki. Melli wollte sich den anschauen, für das Reisebüro, weil es der einzige größere Sandstrand auf der Insel ist. Nun, sagen wir so: Wer es mag, kann dort Urlaub machen. Für uns wäre das nichts.

Am Abend war dann Kofferpacken angesagt und ein letztes Mal leckeres Essen.

Schattiger Baumweg mit steinernem Schrein
Weg nach Golgothas
Steinernes Kreuz auf Treppe, eingerahmt von alten Bäumen
Steinkreuz
Küstenlandschaft mit Feldern, Ortschaften und blauem Meer
Aussicht vom Kreuz
Pfau mit schillernd blaugrünem Gefieder am Boden
Ein Pfau
Freskengeschmückte Kapelle mit Altar und Tonnengewölbe
kleine Kapelle
Romanischer Kreuzgang mit steinernen Bögen und Säulen
Kreuzgang im Kloster
Weg durch trockenen Park mit Pinien und Steingebäude
Der Weg zum Fort
Historische Steinruinen auf trockenem Gelände unter blauem Himmel
Altes Fort
Historischer Steinturm mit roter Kuppel zwischen Zypressen
Filerimos Kloster
Steinerne Kapelle mit Altar, Ikonen und Holzkreuz
Im Filerimos Kloster
Kapelle mit Altar hinter schmiedeeisernem Gitter
Blick durch ein kunstvolles Eisengitter
Fischerboote im sonnigen Hafen an der türkischen Küste
Faliraki
Bucht mit Booten, Strand und Hotels unter blauem Himmel
Faliraki
Grüne Gottesanbeterin auf weißer, strukturierter Wand
Mitbewohnerin im Hotel
Schnitzel mit Bratkartoffeln, Soße und Gemüse auf Teller
Herzhaftes Schnitzelgericht mit knusprigen Kartoffelspalten und frischem Gemüse.
Gegrillte Fleischspieße mit Kartoffelecken und Dip
Suflaki

Eine Woche Rhodos – schön war es!

Diese Woche auf Rhodos hat uns ausgezeichnet gefallen. Allerdings, wir haben auch schon fast alles gesehen, was die Insel zu bieten hat. Daher wird es im kommenden Jahr vermutlich wieder nach Kreta gehen. Was uns positiv aufgefallen ist: Die Insel ist sehr sauber. In den Orten und auch entlang der Landstraßen liegt nur wenig Müll herum, den einige Pappköppe einfach so wegwerfen. Zudem waren alle Straßen, die wir gefahren sind, wirklich in einem guten Zustand. Das haben wir in Griechenland auch schon anders erlebt.

Landschaftlich hat uns besonders der stark bewaldete Süden gefallen und die einsamen Strände, wo keine Hotels weit und breit waren.

Das Wetter war sonnig. Wir haben in sieben Tagen nur einen kleinen Hauch von Wolken gesehen. Die Temperaturen lagen tagsüber zwischen 29 und 34 Grad, nachts kühlte es auf knapp 20 Grad ab. Dazu gab es einen stetigen Wind. In Summe also: Sehr angenehm.

Unser Mix aus Sehenswürdigkeiten anschauen und am Nachmittag sich erholen hat uns beiden sehr gut getan. Wir waren so oft im Pool/Meer, wie in den letzten 7 Urlauben in Summe. Hat schon seinen Reiz. Aber trotzdem: Ein reiner Badeurlaub wäre nichts für uns.

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Kommentare

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  1. Gilly 🐈🇪🇺 15/09/2026 um 11:17 - Antwort

    Sorry, offtopic: aber was muss man den tun, damit man so eine schöne Link-Karte hier in Bluesky zu Artikeln hat?

    • Herr Tommi 15/09/2026 um 13:14 - Antwort

      Ich habe das ATmosphere-Plugin in WordPress installiert, das veröffentlich die neuen Beiträge hier. in dem Plugin hab eich mal Post Format die "Link-Card" ausgewählt. Mehr mache ich eigentlich gar nicht.

  2. SchwesterS77 15/09/2026 um 12:57 - Antwort

    Schöner Bericht, mit schönen Fotos. 😊

  3. Horst Schulte 15/09/2026 um 17:57 - Antwort

    Wir waren vor mehr als 30 Jahren auf Rhodos. Ich erinnere mich an Spuren von Waldbränden in der Gegend um Faliraki.

    • Herr Tommi 15/09/2026 um 18:53 - Antwort

      Waldbrandspuren, vom letzten Jahr, haben wir auch gesehen. War aber weiter im Süden.

  4. Horst Schulte 15/09/2026 um 17:59 - Antwort

    Wunderbare Fotos. Sie wecken Erinnerungen. Nicht nur aber auch ans Essen. Jetzt hab ich Hunger. :-)

  5. Tommi 15/09/2026 um 19:51 - Antwort

    Sehr schöner und vor allem angenehm persönlicher Reisebericht. Genau diese Mischung aus ein wenig Sightseeing, kleinen Orten, gutem Essen und zwischendurch einfach mal Pool oder Meer wäre auch meine Art, eine griechische Insel zu entdecken.

    Besonders interessant fand ich den Unterschied zwischen den touristischen Hotspots und den ruhigeren Ecken. Wenn Lindos schon so voll ist, dass man lieber wieder umdreht, verliert selbst der schönste Ort ein Stück seines Reizes. Siana, Kameiros und die weniger besuchten Strände klingen für mich dagegen deutlich verlockender.

    Und knapp 30 Grad, Sonne und trotzdem etwas Wind – der Spätsommer scheint für Rhodos wirklich eine ziemlich gute Reisezeit zu sein. Danke für die vielen Eindrücke und Fotos!

  6. Birgit M. 16/09/2026 um 5:41 - Antwort

    Moin,
    na, da kommen mir aber einige Sachen bekannt vor ;-) Wir waren vor 3 Jahren dort und fliegen im Oktober wieder hin. Wir sind wieder in Rhodos-Stadt, in der Nähe des Casinos. Filerimos steht dieses Jahr auf der Liste, sowie Kallithea.

  7. Sari 16/09/2026 um 9:48 - Antwort

    Oooh, jetzt merke ich gerade wieder, wie sehr mir ein Urlaub dieses Jahr fehlt. Wir waren bisher ein Mal in Griechenland und irgendwie waren dort die Sonnenuntergänge ganz einzigartig und besonders schön und das sehe ich hier jetzt auch wieder.
    Es sieht in jedem Fall nach einem traumhaften Urlaub aus <3

  8. Markus 17/09/2026 um 11:11 - Antwort

    „So ging mir das nervige „Plock“ und „Ping“ bei Änderungen der Geschwindigkeitsbegrenzungen (welche das Auto recht wahllos festlegte) sehr auf die Nerven. Und wir haben die Stelle zum Abschalten, in der etwas merkwürdigen Menüführung des Wagens, nicht gefunden.“

    Das haben alle aktuelle Fahrzeuge.
    Neue Fahrzeuge ohne sind in der EU nicht mehr zulassungsfähig.
    Ebenfalls vorgeschrieben ist, dass es nicht dauerhaft deaktiviert werden kann.
    Unterschiede gibt es in der Menüführung/Usability zwischen der Herstellern, aber es muss beim nächsten Start des Wagens wieder aktiviert sein.

    • Herr Tommi 17/09/2026 um 11:16 - Antwort

      Danke für die Info, das wusste ich noch nicht. Ein Grund mehr, meinen kleinen Fiesta noch lange weiterzufahren.

      • Markus 17/09/2026 um 15:36 - Antwort

        Das ist in der allermeisten Fällen ja auch das Nachhaltigste :-)

  9. Britta Langhoff 17/09/2026 um 16:53 - Antwort

    Sehr schöner Bericht und tolle Fotos. Wenn ich das so sehe, wäre ich auch mal wieder bereit für ein paar Tage südliches Licht zur Abwechslung.
    Rhodos kenne ich noch gar nicht, würde mich jetzt aber nach Deinem Bericht spontan mehr reizen als Kreta. Dort war ich vor vielen Jahren mal und es hat mir nur so mittel gefallen.

    • Herr Tommi 21/09/2026 um 20:13 - Antwort

      So sind wir alle unterschiedlich. Kreta ist für uns die liebste Insel. Allerdings auch eher der Süden, welcher nicht so touristisch ist.

  10. Bock 20/09/2026 um 16:02 - Antwort

    Lindos wegen der Menschenmassen abzubrechen und dafür später mit einem Sandkörnchen am Strand abzuhängen, klingt nach einer erfreulich vernünftigen Form des Sightseeings.

    Man muss im Urlaub offenbar nicht alles gesehen haben. Manchmal reicht es, rechtzeitig wieder zu verschwinden.🦌

    • Herr Tommi 21/09/2026 um 20:12 - Antwort

      Da ist was dran, im richtigen Moment am richtigen Ort den Abflug machen. :-)