Ich muss hier mal wieder ein paar Gedanken zum eigenen Blog aufschreiben. Stammlesern wird es vermutlich schon aufgefallen sein, dass ich meistens nicht mehr in der Wir-Form schreibe und immer öfter auch die Anrede von Euch auf Du geändert habe.
Weg vom „Wir“
Lange Zeit, fast seit Beginn des Blogs, habe ich in der Wir-Form geschrieben. Das war so in Fleisch und Blut übergegangen, dass es wirklich eine Überwindung war, davon wegzukommen. Aber diese Form passt oft einfach gar nicht. Wenn ich über Arbeiten am Blog schreibe, hat das nichts mit „Wir“ zu tun, das mache ich alleine. Ebenso sind viele Meinungen und Erlebnisse, die ich hier vertrete, nicht unbedingt deckungsgleich mit denen von Frau Melli.
Bei Reiseberichten, wo wir gemeinsam unterwegs waren, passte das meistens. Aber generell will ich zukünftig mehr in der Ich-Form auf dem Blog schreiben.
Spannend ist dabei, wie oft ich beim Schreiben ganz automatisch wieder in die Wir-Form zurückfalle und die Texte anschließend wieder überarbeiten muss.
Weg vom „Euch“
Die nächste Stufe ist es nun, weg vom „Euch“ zu kommen. Ich möchte Dich ansprechen, liebe Leserin, lieber Leser. Zugegeben, das fällt mir noch viel schwerer. Bisher habe ich „Euch“ immer als Gruppe in meinen Beiträgen angesprochen. Dabei liest Du den Beitrag vermutlich gerade alleine, auf Deinem PC oder Tablet. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du gemeinsam mit anderen liest, ist vermutlich eher gering. Daher finde ich die direkte Anrede eigentlich passender und ich mag sie auch auf anderen Blogs.
Auch diese Umstellung fällt mir echt schwer. Es ist aber vermutlich einfach Übungssache.
Mal schauen, wie lange es dauert, bis mir beide Schreibweisen in Fleisch und Blut übergegangen sind.
Wie macht Ihr das auf Euren Blogs? Welche Varianten wählt ihr beim Schreiben?

