Es wurde Zeit, wieder einer Gemeinschaft von Bloggern beizutreten. Auf Mastodon las ich von dem UberBlogr-Webring, der dort auch Beiträge der Teilnehmer postet. Da habe ich mir das mal angeschaut und war direkt begeistert.
Was ist ein Webring?
Falls du mit dem Konzept nicht vertraut bist: Ein Webring ist eine lose Gemeinschaft von Bloggern, die ihre Seiten gegenseitig verlinken, um sich zu vernetzen und Besucher auf interessante Inhalte aufmerksam zu machen. Klingt fast nostalgisch, oder? So wie das gute alte Internet, bevor es von Social Media-Giganten monopolisiert wurde. Auf den Blogs der Teilnehmer findet man einen Code, meist in der Sidebar oder im Footer, mit dem man zum nächsten Blog im Ring oder zurückspringen kann.
Warum UberBlogr?
Was verspreche ich mir durch den Beitritt bei UberBlogr?
- Gegenseitige Unterstützung – In Zeiten, in denen Algorithmen darüber entscheiden, ob und wie viele Leser meinen Blog finden, ist ein Webring eine willkommene Abwechslung. Hier geht es nicht um Klickzahlen, sondern um echte Verbindungen. Und das funktioniert. Über den Webring kommen tatsächlich Leser auf den Blog hier.
- Entdeckung spannender Blogs – UberBlogr ist voll mit kreativen und interessanten Blogs, die ich sonst vielleicht nie entdeckt hätte.
- Mehr Interaktion – Kommentare und Verlinkungen zwischen Blogs haben etwas Persönlicheres als ein flüchtiges „Like“ auf Social Media.
- Retro-Charme – Seien wir ehrlich: Ein Webring fühlt sich ein wenig an wie eine Reise zurück in die frühen 2000er – und das ist einfach cool.
- Keine lästigen externen Banner – Etwas, was mich bei vielen Blogverzeichnissen stört, sind diese extern geladenen Banner, die man auf den Blog packen muss. Das gibt es beim UberBlogr nicht.
Ein bisschen mehr Blogliebe
Blogs sind nicht tot – sie brauchen nur wieder mehr Liebe! Webringe wie UberBlogr bringen genau diese Liebe zurück. Also, falls du auch bloggst, schau dir das Ganze doch mal an. Und falls nicht, dann klick dich einfach durch und entdecke neue Blogs für den RSS-Reader. Denn das Internet ist so viel mehr als nur endlose Social Media Feeds.
Übrigens hatte der Holger vom Aussernet gebeten, dass sich die Nachbarn im Ring mal vorstellen. Das habe ich damit mal erledigt.
Achja, liebe SEO-Menschen. Mir ist bewusst, dass Google solche Link-Plattformen nicht mag. Wisst Ihr was? Es ist mir vollkommen Wumpe, was Google mag oder nicht.
Ich bin jetzt dabei – und freue mich auf den Austausch mit euch!

