Das war der Mai 2022 – ein persönlicher Rückblick

Veröffentlicht: 31. Mai 2022

Autor: Thomas Jansen

Nun ist er vorbei, der Mai 2022. Das Wetter war gut, wir haben einige schöne Radtouren gemacht, waren auch wieder in Zoos unterwegs und haben auch einiges hier auf dem Blog geschafft. Bei den Social Medias haben wir aufgeräumt und bei Mastodon ein neues Zuhause gefunden. Achso, und wir haben eine Reise geplant.

Lage bei Jansens

Aktueller Zustand: Entspannt
Das war die Kurzfassung. Ihr wollt mehr Details? Bitte schön:

Arbeiten am Blog

Hier waren wir wieder fleißig, auch wenn wir recht wenig am System oder der Optik verändert haben. Aber wir haben tatsächlich 13 neue Beiträge verfasst und veröffentlicht. Aus so eine Menge sind wir schon lange nicht mehr gekommen. Ok, zugegeben, einige davon sind reine Bilderbeiträge. Aber genau das motiviert uns. Es hat uns immer gebremst, zum elfundachzigsten Zoobesuch in Duisburg, einen ellenlangen Text schreiben zu „müssen“. Was sollen wir denn da erzählen? Dass wir beim letzten Besuch mal andersherum durch den Zoo gegangen sind? Alle so: Wow. Ne, im Ernst, wir möchten gerne unsere Fotos zeigen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Jajaja, SEO-technisch ist das sicherlich katastrophal. Aber wisst Ihr was, es ist uns egal. Die Beiträge bekommen trotzdem Leser:innen, die sehen unsere Fotos, und darüber freuen wir uns.

Daher haben wir auch den Hashtag #Fotomontag aufgegriffen und veröffentlichen nun jeden Montag ein Foto, zusammen mit ein paar Worten dazu. Einfach weil wir die Idee gut finden, auf diesem Weg ein besondere Foto der letzten Woche oder aus unserem Archiv die Bühne zu geben, die es verdient. Inzwischen ist der Fotomontag auch eine eigene Kategorie geworden, noch recht übersichtlich, aber mit Potenzial.

Außerdem benutzen wir unsere Fotoalben jetzt dazu, kleinere Fotoserien neu zu bearbeiten und zu veröffentlichen. So geschehen mit den Schwarz-Weiß-Bildern aus Schottland oder den großen und kleinen Dingen der Industrie hier im Ruhrpott.

Sonne, schönes Wetter, raus vor die Tür

Besuche im Zoo

Wir sind wieder in Zoos unterwegs. Das Wetter passt, die Pandemie-Zahlen laden auch zu Aktivitäten im Freien ein. Also ging es nach Duisburg, um unsere Jahreskarte endlich mal richtig zu nutzen. In Wuppertal haben wir uns endlich mal die neue Anlage für die Hyazinth-Aras angesehen. Ein weiterer Besuch führte uns nach Krefeld, wo wir aber zu wenig Fotos für einen Bericht gemacht haben. Dort waren wir einfach nur zum Genießen unterwegs.

Radtouren in Deutschland und den Niederlanden

Mit dem Rad haben wir im Mai richtig losgelegt. 462 Kilometer sind zusammengekommen, Insgesamt 12 Touren, davon 5 in den Niederlanden.

Apropos Niederlande und Radtouren. In gewissen Social Medias muss man sich auch dafür wieder anmachen lassen. Weil man ja mit dem bösen Auto die Fahrräder irgendwo hinfährt zum Radeln. Mal abgesehen von der Tatsache, dass man ja inzwischen mit jeder Tätigkeit jemanden triggert, ist es wieder typisches Pauschal-Verurteilen. Vor Corona ist Thomas zwischen 25.000 und 30.000 Kilometer im Jahr gefahren. Dank unserer E-Bikes und Homeoffice ist es auf unter 10.000 Kilometer im Jahr gesunken, trotz unserer Radtouren in den Niederlanden. Also, ökologischer Fußabdruck gesenkt und trotzdem Spaß dabei.

Achja, was mussten wir noch lesen. Es sind nur (!) E-Bike-Fahrer, die mit dem Auto zum Waldrand fahren, um dort ihre Tour zu starten. Wir haben auf unseren Fahrten mal darauf geachtet, was so auf den zahlreichen Autoträgern zu sehen ist. Tja, liebe E-Bike-Verachter, das sieht mau aus. Das Verhältnis steht irgendwo bei 50:50. Man sieht auch erstaunlich viele Gravel- und Rennräder, und natürlich auch ganz normale Räder ohne Antrieb. Das ist auch nicht verwunderlich, schließlich gab es die Träger schon lange vor der Erfindung der E-Bikes.

Wir werden auch weiter in unseren Urlauben und an den Wochenenden zu Radtouren in die Niederlande fahren. Einfach um mal etwas anderes zu sehen und in einer entspannten Infrastruktur zu radeln. Un wenn ihr weitere Argumente gegen Pedelecs sucht, können wir Euch nun die 12 wichtigsten Vorurteile liefern.

Rad Statistik Mai 2022

Mastodon, Twitter und Co.

Nach unserem Hausputz bei den Social Medias, wo u.a. Pinterest, Instagram und einige Fotoplattformen raus geflogen sind, macht Social Media wieder mehr Spaß. Bei Twitter schauen wir meist nur noch am Abend kurz rein, ebenso bei Facebook. Unser Leben auf den Socials findet nun bei Mastodon statt und es macht dort riesig Spaß. Nein, es ist kein neues Twitter, Mastodon will das auch gar nicht sein. Es herrscht ein angenehmer Umgang, es wird mit Respekt diskutiert, Reichweite spiel dort keine Rolle. Allein das Fehlen eines Algorithmus, der bestimmt, was gesehen und nicht gesehen wird, macht es so viel angenehmer. Beiträge erscheinen einfach in der chronologischen Reihenfolge, Likes haben keinerlei Einfluss darauf, ob ein Toot angezeigt wird, oder nicht. Trotzdem bekommen die eigenen Beiträge dort viel mehr Aufmerksamkeit, und am Ende geht es doch darum. Wenn man Bilder ins Netz stellt, möchte man doch, dass diese gesehen werden.

Mal ein Beispiel? Gestern haben wir ein Hummel-Foto zeitgleich auf 3 Social Medias eingestellt:

  • Facebook: 211 Follower – 7 Likes
  • Twitter: 1670 Follower – 10 Likes – 0 Retweets
  • Mastodon: 186 Follower – 44 Likes – 12 Boosts (das sind Retweets)

Was aber noch viel wichtiger ist, als schöne Follower- oder Like-Zahlen ist die Interaktion. Auf Mastodon haben wir in den vier Wochen dort viele nette Gespräche gehabt, Austausch von Informationen und auch Diskussionen. Aber selbst die letztgenannten waren immer geprägt von gegenseitigem Respekt. Auch bei unterschiedlichen Meinungen wurde sich oft gegenseitig gefolgt.

Auch dazu mal ein Beispiel. Wir wollen aktuell ein paar unserer Brettspiele verkaufen. Also den Hinweis, mit einem Foto und dem passenden Hashtag, bei Twitter und Mastodon eingestellt. Bei Twitter gab es ein paar Likes, in einer riesigen Brettspiel-Community. Bei Mastodon wurde es einige Male geboostet und kommentiert. Am Ende ist ein Spiel reserviert und drei sind verkauft, und wir haben noch einen sympathischen, persönlichen Kontakt zur Übergabe gehabt, wo sich vielleicht noch mehr draus entwickelt.

Das alles, die vielen positiven Erfahrungen, zeigen uns, wir sind bei Mastodon zu Hause angekommen. Dort findet, ganz unabhängig von der Follower-Zahl Interaktion statt, man kommuniziert miteinander, diskutiert und lacht zusammen. Und das ohne Hass, Hetze und Beleidigungen von irgendwelchen gezüchteten Trolls. Unsere Blockbilanz bei Mastodon, nach nun knapp 5 Wochen: Null.

Aktuell stehen wir kurz davor, den Twitter-Account auch zu löschen. Immer wenn wir dort sind, steigt der Puls. Jeden verdammten Abend wird eine neue Sau durchs Twitter-Dorf getrieben oder irgendwelche Querdullis drehen wieder am Rad, natürlich ungestraft. Und die eigenen Follower spülen einen den Dreck auch noch in die Timeline. Wir sind inzwischen bei über 90.000 Blocks angekommen. Die Theorie, dass man sich dadurch eine Meinungs-Bubble aufbaut, ist somit widerlegt.

Reiseplanungen

Den Urlaub haben wir auch genutzt, ein wenig an unseren Reiseplanungen zu feilen. Im Juni geht es nach Korfu, da haben wir mal eine Liste von Orten angelegt, die wir uns anschauen wollen.

Für den August haben wir nun England gebucht. Es geht mit dem Auto rüber, mit der Fähre von Hoek von Holland nach Harwich, zurück von Dover nach Calais. Drüben wollen wir zwei Zoos besuchen. Den Colchester Zoo und den Whipsnape Zoo, nördlich von London. Letzterer ist der größte Zoo in Großbritanien und vielleicht werden wir dort zwei Tage benötigen. Rundherum haben wir aber noch genug Zeit, uns ein paar alte Gemäuer oder schöne Landschaften anzusehen. Gebucht haben wir außerdem drei B&Bs in den beiden Orten der Zoos und in der Region um Canterbury, vor der Rückfahrt. Endlich mal wieder einen Roadtrip, wir freuen uns drauf.

Das mit den Fähren ist auch ein Test, ob wir das mehrere Stunden auf einem Schiff überleben, ohne Eimer. Denn nächstes Jahr soll es mit dem Auto nach Schottland gehen. Und wir überlegen noch, ob wir eine große Strecke mit der Fähre fahren sollen oder doch lieber mehr im Auto sitzen, dann aber ohne Eimer.

Vielen Dank für Deinen Besuch

Wir freuen uns riesig über Kommentare unter dem Beitrag oder über das hemmungslose Teilen auf den Social Medias.

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