Kurzgedanken

Kurze Gedanken, so eine Art Social Media Beiträge – Microblog.

  • In der Bloggerszene gibt es eine Diskussion über Kommentare und deren Notwendigkeit. Der Auslöser ist (wieder mal) ein provokanter Minibeitrag mit Kraftausdrücken. Manchmal frage ich mich schon, warum man wirklich alles kaputtreden muss?

    Da nutze ich doch mal die Kraft des Mausrades und werde dazu weiter nichts Eigenes schreiben.

    Zumal einige andere das bereits getan und alles gesagt haben:

  • Gerade kam diese Meldung in Mastodon in meine Timeline: Das will ich natürlich mal Testen, die Bridge ist wie beschrieben eingerichtet und nun mal schauen, ob dieser Beitrag drüben erscheint.   Edit: Das funktioniert, die Beiträge erscheinen bei Bluesky. Zurück kommt aber nichts, weder zu Mastodon noch hier auf den Blog. Kommentare und Likes werden nirgendwo angezeigt. Edit 2: Es funktioniert, wenn der Likende bzw. Kommentierende seinen Account ebenfalls per Bridge mit dem Fediverse verbunden hat. Wer dem Blog bei Bluesky folgen möchte: https://bsky.app/profile/blog.www.jansens-pott.de.ap.brid.gy
  • War ja klar, kaum schreiben ein paar Blogger über dasselbe Thema, wird wieder „eine Sau durch’s Dorf getrieben“.

    Also Früher ™, Ältere werden sich erinnern, war es normal, dass Blogger Themen bei anderen Bloggern aufgriffen. Es wurde dann ein eigener Beitrag dazu geschrieben, mit seiner eigenen Sichtweise zu dem Thema und vielleicht einer ganz anderen Meinung. Das nannte man dann lebendige Bloggerszene. Diskussion. Austausch. Und dafür musste man sich gar keinen Spruch anhören. Das ging einfach so. Dadurch kam eine große, bunte Menge an Meinungen und Ansichten zu Tage. Weit weg vom heute üblichen Schwarz-Weiß-Denken. Jeder konnte schreiben, keiner musste es lesen und keiner war bewogen, das irgendwo zu bewerten.

    Aber heute? Schreiben 3 oder mehr Blogger über das gleiche Thema, ist es direkt die arme Sau (oder schlimmer noch, eine Blogparade) oder es wird sich an dem Thema abgekämpft. Ohne solche Aussagen geht es heute offensichtlich nicht mehr. Und nach solchen Reaktionen dann verwundert schauen, warum es nicht mehr Blogs gibt oder viele nur noch über rosa Einhörner schreiben.

    Das muss dieses #SoSollWeb sein, von dem immer alle reden. Ich glaube, das Gebaren in den „Social“ Medias hat den Umgang miteinander und den gegenseitigen Respekt nachhaltig kaputtgemacht.

  • Der Juli ist vorbei. Zu In diesem Monat sind wieder 20 Radtouren zusammengekommen, genau wie im Vormonat. Allerdings sind es 134 Kilometer mehr geworden. Es hätten noch mehr Touren sein können, wenn das Wetter mitgespielt hätte. Naja, dafür sind 4 Sessions im Fitness-Studio möglich gewesen, ist ja auch was.
    Fahrrad Statistik Juli 2025

    Fahrrad Statistik Juli 2025

  • Wenn ich mal Lust habe, stöbere ich ja gerne durch den Uberblogr-Webring. Dieser bietet einen Code an, mit dem man von Seite zu Seite springen kann. Tja, wenn es mal funktionieren würde. Rein technisch ist es sauber, aber auf einigen Blogs fällt mir folgendes auf:

    • Keine Webring-Steuerung eingebaut – Kinners, das funktioniert nur, wenn wir alle das mitspielen. Fehlt der Code ist der Ring unterbrochen.
    • Buttons funktionieren nicht – testet doch einfach mal Eure Seiten, ob die Vor- und Zurück-Buttons funktionieren, ob da überhaupt ein Link hinterlegt ist.
    • Link nur auf zufällige weitere Seite vorhanden.

    Das ist jetzt übrigens das Resultat der letzen 5 (!) Seiten wo ich drauf war. Auf genau zwei Seiten hat es funktioniert. Ok, vielleicht einfach eine schlechte Quote erwischt.

  • Ein Update auf die aktuelle Version des ActivityPub-Plugins bringt nun die Möglichkeit mit, anderen Usern als Blog im Fediverse zu folgen. Laut Matthias ist das aber noch in der Entwicklung und muss gezielt in den Optionen des Plugins freigeschaltet werden. Dort findet man auch diesen Hinweis:
    Eine Reader-Oberfläche ist noch nicht verfügbar. Folgen Sie Konten bitte nur sparsam – Sie können deren Beiträge oder geteilte Beiträge nicht sehen. Diese Funktion dient zum Testen der Folgen-Funktionalität. Sobald sie vollständig implementiert ist, ist sie standardmäßig aktiviert.
    Daher habe ich mich jetzt erst einmal auf wenige Konten beschränkt. Ich bin aber sehr gespannt darauf, was da noch folgen wird. activitypub follow
  • Manchmal denkt man ja, man hat im Netz alles gesehen. Und dann erzählt der Piehnat heute von Mails, die er bekommen hat, nachdem er eine sehr traurige Erfahrung ins Netz gestellt hat.

    Was er zu lesen bekam, ist an Dummheit, Empathielosigkeit und Arschlochsein nicht zu überbieten. Wie kaputt und dumm können Menschen im Netz sein? Natürlich schön anonym, einfach mal einen raushauen.

    Und nein, bei Webringen wie dem Uberblogr gibt es keine Garantie auf schöne, heile Welt mit fliegenden Einhörnern. Es ist ein Spiegel der Menschen, welche Blogs betreiben. Und sie erleben schöne Dinge, schlimme und traurige Dinge, sie werden krank, schreiben über ihre Probleme, sie streiten sogar mal untereinander. Und wisst ihr was, das ist verdammt nochmal gut so.

    Wenn Du Intelligenzverweigerer nur die heile Welt sehen willst, dann geh doch in irgendwelche Social Medias mit „authentischen“ tollen Menschen und verpiss dich von unseren Blogs. Und texte uns nicht mit irgendwelchem empathielosen Zeugs zu. Und was der Blogger zu schreiben hat, bestimmst du schon gar nicht. Lies es, oder lasse es bleiben.

    Natürlich habt ihr in dem Fall das Ziel erreicht. Ein Autor, der angefasst ist und eine Bloggerszene die schäumt. Aber so einen Schwachsinn kann man doch nicht unkommentiert lassen.

    Sorry für die Wortwahl, aber das musste mal raus.

  • In den letzten Wochen lese ich immer mehr Beiträge, in denen ordentlich gegen WordPress gebasht wird.
    • Plugin Monster
    • Datenbank-Chaos
    • zu zeitaufwendig
    • zu pflegeintensiv
    • instabil
    Wenn ich das lese, denke ich immer, nutzen diese Menschen ein anderes WordPress? Einiges hat man doch selbst in der Hand (Plugins), anderes kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ich nutze WP schon ewig, auf vielen eigenen Seiten und auch beim Arbeitgeber. Das Letzte, was mir dazu in den Kopf schießen würde, wären „zeitaufwendig“ oder „pflegeintensiv“. Ich hatte auf den von mir betreuten Seiten auch noch nie Probleme mit der Datenbank oder mit irgendwelchen Updates. Es geht ja nicht darum, mal was Neues auszuprobieren – das finde ich interessant. Es gibt bestimmt tolle Alternativen, gerade für kleine private Blogs.Ich probiere auch gerne mal neue Systeme aus, lande aber am Ende immer wieder bei WP. Dieses Dauerbashing verstehe ich nicht. Ja, WordPress ist mächtig, ja es nutzt eine Menge JS und andere Dinge, es benötigt eine Datenbank. Ja, es ist inzwischen weit mehr als ein einfaches System für Blogger. Aber das ist es seit vielen Jahren schon und es kommt jetzt nicht aus heiterem Himmel. Egal, ich bleibe bei WP, ich bin damit zufrieden und komme wunderbar mit dem System klar. Übrigens ganz ohne Blockeditor. Mit dem werde ich auch nicht richtig warm.
  • Draußen ist Regen, Gewitter, Sturm. Positiv: Es kühlt angenehm ab. Negativ: Der erste Tag nach 21 Tagen nicht auf dem Rad am Abend.

    Also, ein wenig hier am Blog gebastelt. Am dunklen Rahmen um die Seite hatte ich mich ein wenig sattgesehen. Also ran an das Layout und den Rahmen auf hellgrau umgestellt. Natürlich musste dazu auch das Logo umgebaut werden, die Farben des Menüs und des Footer angepasst werden.

    Dann kam das Design der Beiträge an die Reihe. Hier hatte ich den Titel und die Metadaten in einer farbigen Box dargestellt. Durch einen Tippfehler habe ich die dann auf die Farbe des Seitenrahmens umgestellt. Und siehe da, ich habe es mal wirken lassen, es gefällt mir. Das Titelbild „schwebt“ nun über dem Beitrag, der Titel und die Metadaten liegen auf dem grauen Hintergrund und der eigentliche Content ist dann auf weißem Hintergrund. Manche Dinge entdeckt man halt nur durch Zufall.

    Das bleibt jetzt erstmal so, bis ich mich wieder sattgesehen habe.

  • Der Juni ist vorbei. Zu Start des Monats waren wir im Urlaub, da war nichts mit Radfahren. Aber nachdem wir wieder zu Hause waren, habe ich es jeden Tag aufs Rad geschafft. 20 Tage, 20 kleine und mittlere Touren. Mir kommt es dabei gar nicht auf die Strecken an. Viel wichtiger ist es mir, jeden Tag ein wenig Bewegung zu haben. Denn gerade an den heißen Tagen, wollte ich mich auch nicht auspowern. Trotzdem ist am Ende doch eine ansehnliche Kilometerzahl zusammengekommen.
    Fahrrad Statistik Juni 2025

    Fahrrad Statistik Juni 2025