Kurzgedanken
Kurze Gedanken, so eine Art Social Media Beiträge – Microblog.
Heute war Warntag. Um 11 Uhr heulten die Sirenen, Handys haben lautstark Meldung. Und es gibt wirklich einige Mitmenschen, welche sich durch diese Aktion getriggert fühlen. Puha, was man da so liest, lässt einen daran zweifeln, in einer Gesellschaft zu leben, in der Bildung einen gewissen Stellenwert haben sollte. Um das mal gaaaanz vorsichtig auszudrücken.
Es war letzte Nacht, gegen 3:30 Uhr. Es kracht, und ich lag mit dem Kopfende meiner Matratze samt Gitterrost auf dem Boden. Was war passiert? Nun, das Lattenrost liegt in unserem Bett in der Mitte auf einer Holzlatte. An den Außenseiten liegen die Roste auf 2 Metallwinkeln. Einen am Kopf- und einen am Fußende.
Und der am Kopfende bei mir, war nicht mehr an der Stelle, wo er hingehörte. Keine Ahnung, warum und wieso. Und jetzt wird es spooky. Dieser Winkel ist nirgendwo zu finden. Wir haben in der Nacht noch das ganze Schlafzimmer auf den Kopf gestellt und heute Vormittag nochmals gesucht. Es sieht so aus, als ob dieser Winkel niemals existiert hätte. Das kann aber nicht sein. Ich habe das Lattenrost zum Test mal ohne diesen Winkel eingelegt. Das funktioniert nicht. Sobald ich mich auf die Matratze lege, kippt das Lattenrost weg – ist ja auch logisch. Das hätte ohne diesen Winkel niemals jahrelang gehalten.
Was ist das jetzt? Fressen Schlafzimmer Metallwinkel? So wie Waschmaschinen sich von Socken ernähren? Oder ist es doch ein Defekt in der Matrix?
Der August ist vorbei. In diesem Monat sind 16 Radtouren zusammengekommen, weniger als im Vormonat. Trotzdem standen am Ende 613 gefahrene Kilometer in der Statistik. Sehr schön waren wieder mal die Touren in den Niederlanden, besonders auf unserer kleinen Friesland-Reise.
Einige Kommentare hier und auf anderen Blog, zum Thema RSS-Reader, haben mich nachdenklich gemacht. Am Ende des Nachdenkens stand dann die Entscheidung, ab sofort die kompletten Beiträge per RSS-Feed auszuliefern.
Jetzt hatte ich eigentlich vor, über die Gründe zu schreiben. Das kann ich mir aber sparen, das hat der Henning gerade schon gemacht. Sein Beitrag könnte auch von mir sein, also lest einfach dort nach.
Wow, sehe gerade, dass der Blogwochen-Artikel von gestern, der 1000. Beitrag auf diesem Blog ist. Am Ende dürften es in den letzten Jahren deutlich mehr gewesen sein. Vieles habe ich gelöscht, andere Artikel zusammengelegt. Trotzdem finde ich, es ist ein kleiner Grund zum Feiern – zumindest für mich.
Ich fahre ja gerne und recht viel mit dem Rad. Daraus resultiert, dass ich beim Autofahren sehr auf Radfahrer achte, nicht mit zu geringem Abstand überhole und auch gerne und oft Rücksicht nehme.
Das bringt nur alles nichts, wenn Radfahrer nicht ebenfalls mitdenken. Und in einem Kreisverkehr mit Stau rechts neben ein Auto zu fahren, in den toten Winkel, trotz gesetztem Blinker, ist halt an Dämlichkeit nicht zu überbieten. Natürlich nicht auf dem daneben befindlichen Radweg. Da hätte es vorhin einen Rennradfahrer weniger gegeben, wenn ich nicht noch einmal über die Schulter geblickt hätte.
Und dann meckerte der Vogel auch noch rum. Manchmal kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.
Norbert hat letztens geschrieben, warum er beim Sport auf Kopfhörer verzichtet. Jo, das sehe ich draußen in der Natur auch so.
Beim Radfahren oder Spazierengehen will ich die Welt um mich herum wahrnehmen. Beim Radfahren halte ich es auch für gefährlich, mit Kopfhörern unterwegs zu sein. Zumindest hier im Straßenverkehr der Großstadt. Und abseits der Straßen genieße ich einfach die Ruhe bzw. die Geräusche der Natur. Einfach mal nichts hören, ist für mich Erholung.
Anders sieht es aber im Fitnessstudio aus. Die Geräuschkulisse dort animiert nicht unbedingt zum Entspannen. Geräusche von Geräten, das Schnaufen vom Nachbarn auf dem Ergometer, welches sogar mein Schnaufen übertönt. Neee, das ist nicht schön. Da greife ich gerne zu den AirPods und genieße dann beim Sport schöne Musik oder einen interessanten Podcast. Dabei geht dann auch die Zeit (gefühlt) schneller rum. Denn mal ehrlich: 30 Minuten auf einem Ergometer können schon sehr langweilig sein.
In der Bloggerszene gibt es eine Diskussion über Kommentare und deren Notwendigkeit. Der Auslöser ist (wieder mal) ein provokanter Minibeitrag mit Kraftausdrücken. Manchmal frage ich mich schon, warum man wirklich alles kaputtreden muss?
Da nutze ich doch mal die Kraft des Mausrades und werde dazu weiter nichts Eigenes schreiben.
Zumal einige andere das bereits getan und alles gesagt haben:
Gerade kam diese Meldung in Mastodon in meine Timeline:
Das will ich natürlich mal Testen, die Bridge ist wie beschrieben eingerichtet und nun mal schauen, ob dieser Beitrag drüben erscheint.
Edit: Das funktioniert, die Beiträge erscheinen bei Bluesky. Zurück kommt aber nichts, weder zu Mastodon noch hier auf den Blog. Kommentare und Likes werden nirgendwo angezeigt.
Edit 2: Es funktioniert, wenn der Likende bzw. Kommentierende seinen Account ebenfalls per Bridge mit dem Fediverse verbunden hat.
Wer dem Blog bei Bluesky folgen möchte: https://bsky.app/profile/blog.www.jansens-pott.de.ap.brid.gy
War ja klar, kaum schreiben ein paar Blogger über dasselbe Thema, wird wieder „eine Sau durch’s Dorf getrieben“.
Also Früher ™, Ältere werden sich erinnern, war es normal, dass Blogger Themen bei anderen Bloggern aufgriffen. Es wurde dann ein eigener Beitrag dazu geschrieben, mit seiner eigenen Sichtweise zu dem Thema und vielleicht einer ganz anderen Meinung. Das nannte man dann lebendige Bloggerszene. Diskussion. Austausch. Und dafür musste man sich gar keinen Spruch anhören. Das ging einfach so. Dadurch kam eine große, bunte Menge an Meinungen und Ansichten zu Tage. Weit weg vom heute üblichen Schwarz-Weiß-Denken. Jeder konnte schreiben, keiner musste es lesen und keiner war bewogen, das irgendwo zu bewerten.
Aber heute? Schreiben 3 oder mehr Blogger über das gleiche Thema, ist es direkt die arme Sau (oder schlimmer noch, eine Blogparade) oder es wird sich an dem Thema abgekämpft. Ohne solche Aussagen geht es heute offensichtlich nicht mehr. Und nach solchen Reaktionen dann verwundert schauen, warum es nicht mehr Blogs gibt oder viele nur noch über rosa Einhörner schreiben.
Das muss dieses #SoSollWeb sein, von dem immer alle reden. Ich glaube, das Gebaren in den „Social“ Medias hat den Umgang miteinander und den gegenseitigen Respekt nachhaltig kaputtgemacht.
