Kurzgedanken
Kurze Gedanken, so eine Art Social Media Beiträge – Microblog.
…die Älteren unter Euch werden sich erinnern. Aktuell sieht es hier überall aus, wie in einer afrikanischen Steppe. Es fehlen nur die Giraffen, Elefanten und Antilopen am Wegesrand. Wir benötigen Regen, dringend.
Aber klar, früher hatten wir auch Sommer. Seufz.
Überall nur trockenes, verbranntes Gras. Braune, trockene Wiesen Bei meiner psychosomatischen Reha ist Halbzeit. Ob diese nun am Mittwoch oder am Freitag war, entscheidet sich kommenden Montag. Da wird dann entschieden, ob ich noch eine Woche Verlängerung bekomme.
Kurz zusammengefasst kann ich sagen: Die Reha tut mir sehr gut. Nach dem Abschluss werde ich darüber sicherlich ein wenig ausführlicher berichten. Ich beginne aber schon, mein Leben ein wenig neu zu organisieren, und alte Gedanken- und Verhaltensmuster zu durchbrechen. Wie und wo das am Ende landen wird, kann ich bisher nicht so richtig abschätzen. Wichtig ist aber, dass ich mit der Therapeutin zusammen zwei Lebenswege ausgearbeitet habe. Der eine, alte Pfad, mit viel Angst und Sorgen und dem ständigen Fokus auf den eigenen Körper. Der neue Pfad beinhaltet das kleine Risiko, eine Erkrankung nicht sofort zu bemerken, aber dadurch ein sorgenfreies, entspanntes Leben im Hier und Jetzt führen zu können. Und ich habe mich für diesen neuen Weg entschieden, der aber einige Veränderungen mit sich bringt.
Es wird zum Beispiel in der digitalen Welt ruhiger um mich werden. Hier auf dem Blog (nein, er wird nicht verschwinden) und erst recht in den sozialen Medien. Ich möchte mehr Zeit für und Dinge im realen Leben haben. Diese Online-Dauerpräsenz tut mir einfach nicht gut. Es reicht schon, dass ich 8 bis 10 Stunden am Tag für die Arbeit vor dem Rechner sitze.
Deshalb plane ich, meine Online-Aktivitäten bewusster zu gestalten und dabei bewusst Pausen einzubauen und mich mehr auf das Hier und Jetzt zu fokussieren. Und vor allem: Es darf kein „Muss“ dahinter stehen. Ich möchte wieder mehr Balance finden und den Moment genießen.
Da muss ich erst ein alter, weißer Mann werden, bis ich meinen ersten veganen Dönerteller probiere. Wir waren heute Abend im Biergarten am Wasserbahnhof in Mülheim. Dort gab es entweder Currywurst Pommes oder halt vegan türkisch. Also einfach mal den Dönerteller probiert.
Und wisst Ihr was? Der war richtig lecker.
Dem Henning ist warm, schreibt er auf seinem Blog. Auch bei Mastodon liest man viele Klagen, ob der aktuellen Temperaturen.
Und bei mir so? Ich komme damit erstaunlich gut zurecht. Ich kann sogar recht gut schlafen, hier in
Mordorder Dachgeschosswohnung. Ich bin selbst ein wenig verwundert. Gewöhnt man sich irgendwann an diese Hitzephasen? Denn normal sind die hier in den Breitengrade nicht. Nicht so früh im Jahr und nicht über diese Anzahl von (angekündigten) Tagen.Selbst Radfahren bei dem Wetter macht mir Spaß. Allerdings nur, wenn ausreichend Getränke zur Verfügung stehen um für eine ordentliche Hydration zu sorgen. Daher habe ich nun auch einen zweiten Flaschenhalter am Rad montiert. Damit habe ich dann 1,2 Liter dabei, wenn ich unterwegs bin. Allerdings sind die Touren aktuell auch eher kürzer. So eine 70 Kilometer-Runde muss ich bei den Temperaturen nicht fahren. Lieber kürzer, mit vielen Pausen im Schatten. Typisch Genussradeln halt.
The dark side of dieses Internt. Hui, der Henning ist da wohl aus Versehen reingeplumpst.
Oh weh, oh mir, was bin ich da am sehen! Der Hantavirus ist der Ausdruck irgendeiner Kraft, die stets das Böse will, wird da behauptet. Eeeeh, WTF? Deutschland sei ein Klimagottesstaat?
Will ich wissen, wo er diese Seiten gefunden hat? Ich glaube: NEIN. Das muss ich mir nicht geben. Es reicht schon, diesen verstrahlten Mitbürgern an beliebiger Stelle in den Social Medias zu lesen (und ganz schnell zu blockieren).
Hier noch mein Lieblingssatz, aus Hennings Beitrag:
Da fragt man sich ernsthaft, ob Körper und Geist bei ihnen im gleichen Postleitzahlengebiet wohnen.
Herrlich, Henning, den werde ich gelegentlich mal klauen.
Achso, wer es komplett bei Henning lesen will, einfach dem Link folgen.
Heute kurzfristig die Möglichkeit bekommen, diese Woche zwei Urlaubstage einzuschieben. Also nur noch morgen arbeiten, den Rest der Woche frei. Wer kann da schon Nein sagen. Ein Blick in den Wetterbericht sagt mir: Ihr werdet mich auf dem Rad finden. Yuppie.
Wenn ich diese Sachen rund um Collien Fernandes lese, kommt mir die Galle hoch.
Männer, macht das Maul auf, wenn in Eurem Umfeld solche Dinge passieren, wenn sexistische Kackscheiße gelabert oder abfällig über andere Menschen gesprochen wird. Bei Frauen, aber auch bei allen anderen. Glaubt mir, einem alten, weißen Mann, es tut nicht weh und regt einige Männer doch zum Nachdenken an. Wer die Ansagen nicht versteht, wird gnadenlos aus meinem persönlichen Umfeld entfernt.
Mehr will ich da gar nicht zu schreiben, das können andere viel besser. Unter anderem die liebe Martha auf ihrem Blog. Trotzdem hat Marthas Beitrag diese kleine, deutliche Aussage oben auf diesen Blog gebracht.
Am Wochenende werden die Uhren umgestellt. Von Normalzeit auf Sommerzeit. Und wisst Ihr was? Ich freue mich darauf. Schlagartig ist es am Abend eine Stunde länger hell. Das mag ich, meine Radfahrplanung unter der Woche mag es und meine Psyche erst recht.
Allerdings könnte das mit der Umstellerei dann aber auch abgeschafft werden. Einfach dauerhaft Sommerzeit, da wäre ich fein mit. Das ständige Hin und Her kann man sich schenken.
Gerade beim Horst gelesen, dass er nur selten eine Armbanduhr trägt und schon gar keine Smartwatch.
Yep, so ticke ich inzwischen auch. Ich trage seit Jahren keine Armbanduhr mehr. Wofür auch? Bei der Arbeit zeigt mir der Rechner ständig die Uhrzeit an. Unterwegs oder in der Freizeit geben mir mein Smartphone, mein Tablet oder diverse Uhren in der Wohnung die gewünschte Information.
Früher, also in diesem Damals, habe ich sogar mal eine Smartwatch ausprobiert. Das war eine Uhr vom Apfel, erste oder zweite Generation. Ne, das war nicht meins. Schon alleine aus einem ganz simplen Grund: Wer kann das alles auf dem Display lesen? Ich nicht, ich Blindfisch. Gibt es die Teile auch mit 12″-Display? Das Ding wurde nach einem halben Jahr wieder verkauft.
Und die modernen Dinger, mit ihren ganzen Gesundheitscheckfeatures brauche ich schon gar nicht. Ich bin Hypochonder, da reicht es schon der kleinste Trigger um am Rad zu drehen. Da brauche ich nicht auch noch eine Überwachung am Handgelenk, die mir ständig irgendwelche körperlichen Dinge meldet, welche ich selbst nicht mitbekomme.
Egal, ohne Uhr oder Smartwatch spare ich eine Menge Geld.
Zwei Menschen.
Eine Wohnung.
Ein WC.
Beide Magen-Darm nach Abendessen.
Koordination ist alles.
:-)

