
Kurzgedanke: Netz-Wanderer – ziehe weiter, wenn es Dir hier nicht gefällt
Lieber Wanderer durch das weite Internet, welcher sich hier auf den Blog verirrt hat.
Ziehe einfach weiter, wenn…
- Du Blogstöckchen oder Blogparaden doof findest
- Du Diskussionen über mehrere Blogs verteilt nicht magst.
- Du KI-Diskussionen öde findest.
- Du Blogbeiträge übers Bloggen für nicht relevant hältst.
- Du mich persönlich für einen Narzissten hältst (Menschen, die mich persönlich kennen, kommen vor Lachen nicht mehr zur Ruhe).
All das ist Dein gutes Recht. Ziehe weiter in die Tiefe des Netzes und schweige still hier. Keiner zwingt Dich, auf diesem langweiligen, belanglosen Blog zu verbleiben.
Kleiner Nachtrag: Der Auslöser für diesen Post, besonders für den letzten Punkt, hat mich nun bei Mastodon blockiert, bevor ich nach Feierabend mal darauf eingehen konnte. Nunja, eher schlichte Gemüter neigen zu solchen Aktionen, da macht man nichts. Wenn man so wird, will ich kein puristischer, minimalistischer Altblogger werden. Enttäuschend war, dass andere in der Diskussion darüber hinweggegangen sind. Menschen, bei denen sonst politische Korrektheit ganz weit oben auf der Liste steht. Zeit durch die Follower-Liste zu wischen.
Kommentarbereich


Vor allem über den letzten Punkt musste ich vorhin auch lachen, als ich ihn gesehen habe.
Wer Diskussionen über mehrere Blogs nicht verstanden hat, hat das Internet nicht verstanden. Und es ist einer der Gründe, warum ich diesen einen Absatz unter meinen Posts stehen habe, wenn die Kommentare deaktiviert sind: „Hast du etwas zu kommentieren? Dann blogge einfach selbst. Oder schreib darüber mit deinem Kommentar in einem sozialen Netzwerk deiner Wahl.“
Damit sind sie entweder in der Pflicht, sich damit auseinanderzusetzen, was sie irgendwo absondern oder dürfen gepflegt die Klappe halten.
Remote-Antwort
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@blog 😂
Blogscrollen ist doch wie durch eine Fußgängerzone zu gehen. Ich brauche keinen Barbershop und mag kein asiatisches Essen, also laufe ich dran vorbei zur Buchhandlung und zum Bäcker. Ich könnte mich natürlich auch bei der Stadt beschweren, dass es in der Fußgängerzone zu wenige Buchhandlungen und zu viele asiatische Imbisse gibt. ;)
Ich folge einer Reihe Blogs mit gemischtem Content, der mich nicht immer interessiert. Dafür gibt es dieses niedliche kleine Rädchen an der Maus. Solange der interessante Inhalt überwiegt; bleibt ein Blog in der Liste.
Ein schöner Vergleich, Gabriele. Ich vergleiche es mit Zeitschriften, also denen von damals. Mich interessiert nicht jede Zeitschrift im Regal der Bahnhofsbuchhandlung. Und selbst in den gekauften Magazinen gab es oft Dinge, die mich nicht interessierten. Heute wäre es modern, sich so zu verblöden, eine Zeitschrift zu kaufen, die einem nicht gefällt, und sich damit auf dem Marktplatz zu stellen und rumzuschreien, wie doof die Redakteure dort sind.
Hallo Tommi
Aber das ist doch meist so, Menschen lieben es im Internet zu lästern, zu streiten, zu nerven, jedenfalls kommt es mir so vor.
Wer deinen Blog nicht mag, muss sich ja hier nicht aufhalten und andere nerven. Bleib auf jeden Fall so wie du bist, denn wer dich mag, wird bleiben und alle anderen, können ja gehen. Außerdem kann man eh nicht jeden gefallen oder es recht machen.
Es könnte so einfach sein. Weiterscrollen zum nächsten Blog aber keinen vollkommenen, persönlichen Unsinn ins Netz schreiben.
Remote-Antwort
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@blog Und ich werde auch noch was dazu schreiben. Aber das war so entrückt, dass ich das noch nicht konnte.
Kann ich nachvollziehen. Daher bei mir auch nur dieser kurze Beitrag. Und eigentlich sind diese Art von Menschen auch nicht mehr Beachtung wert.
Wusstet ihr eigentlich, dass ich ein Narzisst bin? Ja, ernsthaft, so wurde ich neulich in diesem so genannten sozialen Netzwerk namens Fediverse, genauer auf Mastodon,…
„Nunja, eher schlichte Gemüter neigen zu solchen Aktionen, da macht man nichts.“
Ist es wirklich notwendig die Person die dich kritisiert hat herabzusetzen und dich über Sie zu erheben.
Genau solche Reaktionen sind es, die im Netz diese Negativspirale erzeugen.
Oder im Netzjargon:
Da hat irgendein „Random Dude“ im Internet was beleidigende gesagt, deswegen steige ich auf sein Niveau herab und bin jetzt auch verletzend.
Moin, im Prinzip bin ich sogar bei Dir. In diesem Fall hat sich die, bewusst nicht namentlich genannte Person, die Bezeichnung aber über einen längeren Zeitraum hart erarbeitet.
Bezeichnend ist aber, dass ich mich nun hier rechtfertigen muss, der andere Mist aber weiter unwidersprochen da bei Mastodon steht.
Früher war es herrlich unkompliziert: Man schrieb einfach, was einem durch den Kopf ging – mal kurz, mal ausufernd –, und in den meisten Fällen wurde es als das genommen, was es war: ein persönlicher Blogeintrag. Ganz friktionsfrei war das zwar nie, ich erinnere mich lebhaft an Diskussionen vor zehn Jahren, die ordentlich Nerven gekostet haben.
Rene Walter von Nerdcore – damals wie ich von diesem Küchenfotografen abgemahnt – hat einmal sinngemäß geschrieben, man solle sich nicht darum scheren, ob ein Thema schon irgendwo anders behandelt wurde. Dieser Satz ist bei mir hängengeblieben, weil genau diese Skrupel mich oft ausgebremst haben.
Soziale Netzwerke, jedenfalls in der heutigen Form, gab es damals noch nicht. Heute werden dort ohne jede Hemmung Redundanzen in Serie produziert – was völlig normal ist und zum Netz gehört. Im Zeitalter von KI wird sich das noch verstärken. Gerade deshalb spricht viel dafür, sich nicht verrückt machen zu lassen und das eigene Schreiben nicht vom Schatten anderer Beiträge abhängig zu machen.
Ich sehe auch überhaupt kein Problem darin, über Dinge zu schreiben, welche andere schon behandelt haben. Denn wenn wir das nicht mehr dürften, würde es eng werden. Viel bleibt dann nicht mehr übrig.
Und die Zeit, über die Du berichtest: Da war es normal, sogar erwünscht, Themen von anderen Bloggern aufzugreifen und mit einem eigenen Beitrag zu „antworten“. Eigene Gedanken dazu, vielleicht eine andere Sichtweise ins Spiel bringen. Da hat dann keiner herumgejammert, ganz im Gegenteil.