Eigene Domain für Mails? Ja Bitte.
Hui, mal wieder eine interessante Diskussion in der Blog-Szene. Es geht darum, ob man Mailaccounts bei GMail oder anderen Anbietern nutzt oder doch lieber über eine Mailadresse der eigenen Domain erreichbar ist.
Horst nutzt lieber GMail, andere wie Piehnat, Boris und Herr Montags nutzen lieber eigene Domain-Adressen. Angefangen hatte das Thema der Norbert, glaube ich. Und genau diesem Reigen schließe ich mich an. Hier mein Ketchup Senf zu dem Thema.
Horst hat die Bedenken geäußert, dass eine Mailadresse zur eigenen Domain zu einem Problem werden kann, wenn man ein Webprojekt aufgibt und die Adresse dann frei verfügbar ist. Dem kann ich sogar folgen und genau deshalb habe ich seit über 20 Jahren eine Domain registriert, wo keine eigene Seite, kein Blog, überhaupt nichts auf der Domain läuft. Sollte die Adresse mal wer in den Browser eingeben, landet er per Weiterleitung hier auf der Seite.
Am Ende existieren nur 2 Mail-Adressen auf dieser Domain. Die von Melli und meine Adresse. Diese nutzen wir ausschließlich als private Adressen, mit denen wir uns auch bei verschiedenen Diensten und Anbietern registrieren.
Für die Webprojekte, wie diesen Blog hier, habe ich dann natürlich noch eine kontakt-Mailadresse. Diese wird aber für keinerlei Anmeldungen abseits des jeweiligen Projektes genutzt. Sollte ich so eine Domain mal kündigen/aufgeben, passiert also nichts schlimmes.
Allerdings finde ich es im privaten Umfeld überhaupt nicht schlimm, wenn dort GMail-, GMX- oder was weiß ich für Adressen genutzt werden. Das muss ja jeder selbst wissen, ist ok. Wo ich das immer ein wenig befremdlich finde, wenn das im geschäftlichen Umfeld passiert. Besonders Firmen, die eine Webseite haben und dann nur per GMail erreichar sind, das hat für mich einen leicht unserösen Touch. Ok, vermutlich tue ich denen Unrecht, die wissen es einfach nicht besser.
