Eigene Domain für Mails? Ja Bitte.

Eigene Domain für Mails? Ja Bitte.

Von Veröffentlicht am: 21.06.202510 Kommentare on Eigene Domain für Mails? Ja Bitte.

Hui, mal wieder eine interessante Diskussion in der Blog-Szene. Es geht darum, ob man Mailaccounts bei GMail oder anderen Anbietern nutzt oder doch lieber über eine Mailadresse der eigenen Domain erreichbar ist.

Horst nutzt lieber GMail, andere wie Piehnat, Boris und Herr Montags nutzen lieber eigene Domain-Adressen. Angefangen hatte das Thema der Norbert, glaube ich. Und genau diesem Reigen schließe ich mich an. Hier mein Ketchup Senf zu dem Thema.

Horst hat die Bedenken geäußert, dass eine Mailadresse zur eigenen Domain zu einem Problem werden kann, wenn man ein Webprojekt aufgibt und die Adresse dann frei verfügbar ist. Dem kann ich sogar folgen und genau deshalb habe ich seit über 20 Jahren eine Domain registriert, wo keine eigene Seite, kein Blog, überhaupt nichts auf der Domain läuft. Sollte die Adresse mal wer in den Browser eingeben, landet er per Weiterleitung hier auf der Seite.

Am Ende existieren nur 2 Mail-Adressen auf dieser Domain. Die von Melli und meine Adresse. Diese nutzen wir ausschließlich als private Adressen, mit denen wir uns auch bei verschiedenen Diensten und Anbietern registrieren.

Für die Webprojekte, wie diesen Blog hier, habe ich dann natürlich noch eine kontakt-Mailadresse. Diese wird aber für keinerlei Anmeldungen abseits des jeweiligen Projektes genutzt. Sollte ich so eine Domain mal kündigen/aufgeben, passiert also nichts schlimmes.

Allerdings finde ich es im privaten Umfeld überhaupt nicht schlimm, wenn dort GMail-, GMX- oder was weiß ich für Adressen genutzt werden. Das muss ja jeder selbst wissen, ist ok. Wo ich das immer ein wenig befremdlich finde, wenn das im geschäftlichen Umfeld passiert. Besonders Firmen, die eine Webseite haben und dann nur per GMail erreichar sind, das hat für mich einen leicht unserösen Touch. Ok, vermutlich tue ich denen Unrecht, die wissen es einfach nicht besser.

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  1. Piehnat 21/06/2025 um 17:35 - Antwort

    Da habe ich ja etwas losgetreten, oje. Das war wirklich nicht meine Intention und auch gar nicht böse gemeint. Sei es drum, jetzt ist es zu spät, passiert mir aber auch nicht wieder. Was den geschäftlichen Mailkontakt angeht, muss ich innerlich immer lachen, wenn ich aus dem Fenster schaue. Unser Nachbar, selbständiger Dachdecker hat auf seinem Transporter den 8-Buchstaben-Punkt-de Firmennamen kleben, schön kurz. Und darunter Mail: Dachdecker-Vorname-Nachname-Stadt @ t-online .de, so klein und kaum lesbar, weil so ewig lang.

    • Herr Tommi 22/06/2025 um 16:55 - Antwort

      Ich glaube nicht, dass Dein Beitrag von irgendjemanden als Böse eingestuft wurde. Ist doch toll, wenn verschiedene Bloggers sich zum gleichen Thema äußern.

  2. Catrina 21/06/2025 um 17:57 - Antwort

    So ähnlich halte ich es tatsächlich auch :)
    Projektabhängige Mailadressen & eine private.

  3. Lorenzo 21/06/2025 um 21:26 - Antwort

    Bei mir ist es ähnlich, Tommi. Ich habe ebenfalls zwei Domains. Eine davon nutzen meine Eltern und ich privat zum E-Mailen. Für diese Domain habe ich allerdings eine sogenannte Dummy-Webseite erstellt. Wenn man schon eine eigene Domain hat, sollte man meiner Meinung nach kein Gmail und Co. benutzen. Auch privat nicht. Das Gegenargument mit dem Webprojekt überzeugt mich nicht.

    • Herr Tommi 23/06/2025 um 20:37 - Antwort

      Im Endeffekt kann ich ja auch jeder eine freigewordene Mailadresse bei GMail und Co schnappen und damit Schindluder betreiben.

  4. Peter Hormanns 22/06/2025 um 8:24

    @blog
    Meine E-Mail läuft seit über 20 Jahren mit eigener Domain über die Infrastruktur von @hostsharing Es gab niemals ein ernsthaftes Problem. Mit eigener Domain und Mitgliedschaft in der #Genossenschaft habe ich höchste Kontinuität und ich bin maximal souverän.
    #DigitaleSouveränität #Hostsharing #EMail

    • kapierstau 14/10/2025 um 18:37

      @peter @blog Ich mag #Genossenschaften und eine demokratische #Wirtschaft, finde das was ich von @hostsharing, ihren Praktiken und Werten so lese sympathisch plus unterstützenswert.

      Aber der #Preis dafür erscheint mir weitaus höher als im Durchschnitt und damit für mich nicht zu leisten. 10,00 € pro Monat für das kleinste #Webhosting-Paket ist schon teurer als größere #Anbieter (soweit noch logisch nachvollziehbar), dann kommen noch weitere 10,00 € pro Monat hinzu um die #Kosten für #Verwaltung mit zu decken (nun gut). Abschließend noch die jährlich abgerechnete, aber monatlich sogesehen anteiligen zusätzlichen X,XX € für die #Domain.

      Selbst wenn die kostenfrei wäre, fühlt sich das ganze Angebot leider doch wie bei guten Lebensmitteln an. Da bemühen sich auch einige um vernünftige #Erzeugung, #Produktion und #Vertrieb, können aber nicht in allen Schichten Leute erreichen ohne ihren #Betrieb eventuell ernsthaft zu gefährden und den #Markt notgedrungen den großen, wohl oft zurecht as unvernünftig geltenden, zu überlassen.

      • Hostsharing eG 14/10/2025 um 19:16

        @kapierstau @peter @blog
        Domains werden in der Regel jährlich abgerechnet. DE-Domains kosten 6 EUR.

        Wir haben eine mehrfach redundant ausgelegte Infrastruktur und Plattform. Bereits in dem kleinsten Webpaket ist Storage Replikation auf Standby-Systeme, Remote Backup (in ein anderes Rechenzentrum) und ein Service Level inklusive.

        Um Preise zu vergleichen, sollte man nicht das billigste Angebot auf dem Markt dagegenhalten, sondern ein ähnlich hochwertiges.

  5. Sari 22/06/2025 um 10:23 - Antwort

    Für den Blog nutze ich die Domain Adresse, für Newsletter, Abos, Anmeldungen bei irgendwas usw… da habe ich meine yahoo Adresse :)

  6. el-efan 🐘 22/06/2025 um 12:54

    @blog
    #unpluggoogle ist meine Meinung. Eigene Domain und kleiner regionaler Anbieter