Dampfen zur Rauchentwöhnung – neue Untersuchung

Dampfen zur Rauchentwöhnung – neue Untersuchung

Von Veröffentlicht am: 27.08.2026

In der Presse findet man eine neue Studie, in der das Dampfen als beste Möglichkeit genannt wird, um vom Rauchen der Zigaretten wegzukommen.

Ok, meine eigene Erfahrung ist natürlich nur sehr anekdotisch. Aber ich habe alles Mögliche vorher probiert. Pflaster, Kaugummis – nichts hat funktioniert. Mit der E-Zigarette habe ich es geschafft. Aktuell seit fast 2 Jahren ohne Zigarette, Nikotin inzwischen auf 1mg reduziert.

Zuletzt in meiner Reha habe ich auch einige Dampfer kennengelernt, welche ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Viel, teilweise sehr viel, geraucht und alle Versuche, aufzuhören, sind gescheitert. Erst mit dem Dampfen haben sie es dann geschafft.

Disclaimer beim Thema Dampfen: Jajaja, besser ist es, weder zu rauchen noch zu dampfen. Nur bringt das einen Raucher, der aufhören will, nicht weiter. Und die E-Zigarette ist eine Alternative, welche bis zu 95% weniger schädlich ist. Erste Langzeitstudien gibt es inzwischen auch schon.

Wie zuvor erwähnt: Am besten gar nichts inhalieren. Aber Rauchende, die davon wegkommen wollen, sollten wirklich mal die E-Zigarette für den Um-/Ausstieg aus der Abhängigkeit in Betracht ziehen. Einsteiger, die noch nie geraucht haben, sollten aber tunlichst die Finger von den Dampfen lassen.

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  1. Andreas 27/08/2026 um 17:58 - Antwort

    Das Dampfen hat mir damals sehr dabei geholfen, von der Tabakzigarette wegzukommen. Und ich habe jahrzehntelang täglich eine große Schachtel geraucht, manchmal auch mehr.

  2. Wolf Jäger 28/08/2026 um 0:03 - Antwort

    Gut, wenn das ein Weg für Dich ist… Meine Erfahrungen waren da schwieriger: ich habe nicht gedampft, sondern mit dem Kopf gegen die Sucht gekämpft: Ich habe mich gefragt, wie viele Zigaretten ich rauche, wie lange ich wach bin- und musste dann feststellen, das ich etwa alle 40 Minuten eine Zigarette… Nichtmal ne Stunde… „Du Loser“ dachte ich. als ich 14 Tage lang nur alle 3 Stunden…- hab ich aufgehört. Das erste halbe Jahr war ein Kampf… Noch heute ist da, ab und an, das Teufelchen auf der Schulter, das meint- eine kannst Du ja mal. NEIN! KANN und WILL ich nicht!!! Ich bin kuriert, die Entwöhnung war zu krass.
    Egal wie_ wichtig ist- davon weg zu kommen.

    • Herr Tommi 28/08/2026 um 8:26 - Antwort

      Den Weg habe ich auch versucht, und bin mehrfahc gescheitert. Ich bewundere jeden, der das auf diese Weise schafft.

  3. Horst Schulte 28/08/2026 um 11:37 - Antwort

    Das Rauchen habe ich 2002 aufgegeben. Zum Schluss hatte ich zwei Packungen konsumiert. Am Tag! Ich saß am frühen Abend (nach der Arbeit) am Schreibtisch und bekam plötzlich wahnsinnige Schmerzen in der Brust. Meine Frau kam nach Hause und fuhr mich ins Krankenhaus. Es wurde nichts festgestellt, obwohl ich eine Woche im Krankenhaus blieb. Seit diesem Tag habe ich keine Zigarette mehr angefasst. Aus Angst, vorzeitig an einem Herzinfarkt zu versterben. Ich kenne Leute, die ganz ähnliche Erfahrungen gemacht haben und sogar am Herzen operiert wurden. Sie haben trotzdem weitergeraucht und tun es immer noch. Manche haben sogar mehrere Schlaganfälle hinter sich und ändern daran nichts. Menschen sind schon komische Lebewesen.

  4. Lorenzo 29/08/2026 um 21:19 - Antwort

    Wie Wolf schon geschrieben hat: Wenn es für dich der richtige Weg ist, ist das natürlich in Ordnung. 👍

    Lorenzo

  5. B59R 🦈 31/08/2026 um 23:25

    @blog@www.jansens-pott.de Hallo Thomas, schön, dass du nochmals darüber informierst. Habe eine ähnliche Raucher-Vita und als Jugendlicher mit 16 oder 17 den ersten Kontakt zur Zigarette gehabt. Später als Erwachsener ca. 1 Schachtel pro Tag, am Wochenende oder bei Stress im Job auch schon mal mehr verqualmt.

    Irgendwann, so vor gut 16 Jahren, fasste ich den Entschluss – u.a. auch aufgrund gesundheitlicher Probleme – mit dem Rauchen endgültig aufzuhören. Es gab zwar schon mal Versuche mit Nikotinpflaster oder anderen Ersatzstoffen, die waren jedoch relativ halbherzig angegangen und daher nicht von Erfolg gekrönt. Mit dem Einzug der Verdampfer und Liquids in den umkämpften Raucher-Markt änderte sich das Bild. Es brauchte dann zwar ebenfalls mehrere ‚Dampf-Anläufe‘, um endgültig vom Rauchen loszukommen, aber die Richtung war vorgegeben. Die Technik bei den Verdampfern war anfangs bei weitem noch nicht so fortgeschritten wie heute. Kokeliger Geschmack, in den Mund tropfendes Liquid, undichte Tanks und umständliche Handhabung führten dann 2 Mal zum kurzzeitigen Rückfall auf ‚Pyros‘, also herkömmliche Zigaretten.

    Neu gekaufte, verbesserte Technik ließ mich dann jedoch schon bald vollends für die nächsten 1,5 Jahre zum enthusiastischen Dampfer werden. Selbst die Liquids wurden nach sorgfältiger Auswahl selbst hergestellt, der Nikotingehalt nach 6 Monaten auf Null reduziert, was als angenehmen Nebeneffekt eine ziemliche Ersparnis mit sich brachte. So ging es dann knapp anderthalb Jahre als Dampfer weiter, ich war zufrieden.
    Gegen Ende vergaß ich jedoch immer öfter, mein Dampf-Equipment zu aushäusigen Unternehmungen mitzunehmen, und das tollste, es machte mir so gar nichts mehr aus. Also kam es, wie es kommen sollte! Die kurz vorher nochmals aktualisierte Dampfer-Hardware zu den anderen alten Dampf-Utensilien und der 18 Monate alten, angebrochenen Marlboro Schachtel in die Kiste gepackt. Und NIE wieder rausgekramt.

    Seit jetzt knapp 11 Jahren rauch- und dampffrei! Ein Erfolg, auf den ich stolz bin, und der mir ein gutes Stück Lebensqualität zurück, allerdings auch ein paar zusätzliche Pfunde auf der Waage eingebracht hat. Aber daran lässt sich ja arbeiten 😄.

    Puhh, jetzt habe ich doch mehr geschrieben als ich wollte. Aber vielleicht ist mein Geschreibsel ja Ansporn für Raucherinnen und Raucher, es dir und mir gleich zu tun und die Pyros aus ihrem Leben zu verbannen.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin viel Erfolg bei deinem Vorhaben!

    PS: Erscheint meine Antwort jetzt automatisch auch bei dir auf dem Blog? LG, Burkhard