Damals: Meine ersten PCs

Damals: Meine ersten PCs

Von Veröffentlicht am: 13.12.202515 Kommentare on Damals: Meine ersten PCs

Damals, also früher, Ihr wisst schon. Gelegentlich blicken wir mal auf Dinge zurück, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben. Also so, wie wir beide, die auf dem Titelbild noch frisch und würzig waren.

Wir hatten ja nix. Allerdings zogen irgendwann die ersten PCs bei uns ein. Auch wenn man damals noch sehr beschränkt in seinen Möglichkeiten war, war es rückblickend doch der Weg in den Job heute als System-Administrator. Denn aus dem Wenigen galt es, einiges herauszukitzeln. Auf diesen Rechnern liefen unter anderem Datenbanken, womit beim DRK die Medikamenten-Verwaltung organisieren konnte. dbase hieß damals die Datenbank, mit der wir das umgesetzt haben.

Mein erster PC zog im Jahr 1990 bei uns ein und stand mal im Schlafzimmer, mal im Wohnzimmer.

Erster PC

Erster PC

Da ist das gute Stück, und entschuldigt die fürchterliche Frisur des Menschen vor der Tastatur.

Ein paar beeindruckende Eckdaten des Rechners:

  • Prozessor AT 80286
  • 512 KB RAM
  • 20 MB Festplatte
  • 14″ Monochromer Bildschirm
  • 5,25″ Diskettenlaufwerk
  • Betriebssystem: MS-DOS

Das gab es mal im Paket für damals um die 2000 DM. Den schnellen lauten 24-Nadeldrucker gab es für nur noch 795 DM dazu.

PC 1994

PC 1994

1994 hatte ich dann ein besseres Modell, und ein eigenes Arbeitszimmer unter dem Dach. Der Rechner war eine Rakete im Vergleich zum Vorgänger,

  • Pentium Prozessor 60 MHz
  • 8 MB RAM
  • 540 MB Festplatte
  • 14″ Farbbildschirm
  • 3,5″ und 5,25″ Diskettenlaufwerk
  • Betriebssystem: MS-DOS

Dafür lag der Preis dann aber auch bei ca. 3000 DM.

Hach. Inspiriert wurde ich übrigens von Boris, der auch alte PC-Fotos zeigt.

Und heute? Auf dem Tisch stehen 2 große Monitore, ein Firmen-Notebook, mein privates MacBook und unter dem Tisch mein Gaming-PC als Tower.

Schreibtisch 2025

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  1. Frank 13/12/2025 um 12:52 - Antwort

    Cool und danke für den Einblick!

    Schönen 3. Advent
    Frank!

  2. Sabine 13/12/2025 um 13:28 - Antwort

    Aufgrund meines nicht vorhandenen Fachwissens über Pc’s, die bis heute anhält, lächle ich mal nur über die alten Kisten und lauten Nadeldrucker. Ich kann es hören! Genauso wie die Modem Verbindung zum Festnetz!
    Unseren ersten C64 hat mein damaliger Freund Anfang der 90er angeschleppt, auf dem (dem Computer) hab ich dann hemmungslos SuperFrog gespielt!
    Den ersten Arbeitskontakt mit einem Pc hatte ich in der Praxis, es war mir sehr suspekt. War ich doch Karteikarten und Kugelschreiber gewohnt. Die Kinder haben mich dann in die wundersame Welt der Computer eingeführt, die haben den Dreh in nullkommanix raus, die alte Mama hatte da schon eine längere Aufwärmphase nötig.
    Mit dem kleinen, feinen, stark begrenzen Fachwissen , das ich heute hab, komm ich aber gut zurecht. Bei Problemen gibt es eine simple Lösung: Ruf ein Kind an!
    hahaha

    Liebe Grüße aus dem Mausloch
    Sabine

  3. Anja 13/12/2025 um 13:57 - Antwort

    Hey Tommi

    Ja, das waren Zeiten. :-D
    Ich erinnere mich auch noch genau, wie ich stolz meinen ersten PC vom Aldi (Medion) abholte.
    Er hielt 7-8 Jahre und ich war mega zufrieden damit. Hach ja ♥

  4. Gabriele Campbell 13/12/2025 um 14:22 - Antwort

    Bei mir hat es 1981 mit einem Atari angefangen. Ich war die einzige im Seminar mit so einem Ding, und habe mir mit dem Abtippen und Editieren von Hausarbeiten ein nettes Zubrot verdient. Wer sonst konnte schon im Nachhinein Absätze verschieben und Fußnoten hinzufügen. ;) Den Nadeldrucker durfte ich in meiner privaten Studentenbude allerdings nicht mehr nach 10 Uhr abends verwenden.

    1993 hatte ich dann auch eine PC samt Internet. Einwahlmodul … klick …. klick … klick. Ja, der Kaffee ist inzwischen auch fertig. :D

    Mit Generation Smartphone habe ich den Anschluss allerdings ein bischen verloren; das habe ich erst seit 2017 und benutze es bis heute kaum.

  5. Horst Schulte 13/12/2025 um 20:11 - Antwort

    Das war klasse. Alles war in Bewegung und wir dabei. Ich erinnere mich, es muss Ende der 80er gewesen sein. Ich saß gebannt neben meinem Vetter. Der studierte damals Ingenieurswesen und hatte sich einen PC (den ersten) gekauft. Die Preise waren heftig. Aber ich war fasziniert und getriggert. Ich hatte zwar schon einen Rechner. Aber das war ein Schneider-PC. Außerdem habe ich mich auf einem Handheld-Computer in Basic versucht und war angefixt. Mein Vetter hatte damals den Norton-Commander installiert. Das hat mich derart begeistert, dass ich nicht viel später auch meinen ersten PC gekauft habe und natürlich … den Norton-Commander. War das toll. Wenige Jahre später hatte ich meinen ersten (privaten) Farbbildschirm. Ein Riesenteil, schwer wie verrückt. Den habe ich damals täglich mit in die Firma genommen und abends natürlich auch wieder zurück. Ich schäme mich fast, das zu erzählen. Aber so blöd bin ich gewesen. Man gönnte sich ja sonst nichts :-/

  6. André 13/12/2025 um 20:28 - Antwort

    Der Nadeldrucker :-) ist doch einer oder?

    Das waren Zeiten…

    lg

  7. Michael 13/12/2025 um 22:15 - Antwort

    Mein erste war ein Amstrad PC1512 mit einem Intel 8086 mit 8 MHz und 512 KByte RAM, zwei 5 1/4 Zoll Diskettenlaufwerken und keiner(!) Festplatte (1988). Ich meine er hätte um die 1500,- DM gekostet und weil die Festplatte 900,- DM extra gekostet hätte, habe ich stattdessen einen Nadeldrucker bevorzugt. Wofür brauchte man schon Festplatten, die 3-4 Programme paßten auf eine Diskette (360 kB) und ein Textdokument paßte noch dazu (außerdem hatte ich ja zwei Laufwerke ;-))

  8. PhilipMario 14/12/2025 um 8:54 - Antwort

    Ha, Läden wie Vobis, Escom .. was bin ich die abgelaufen, um die gewünschte Konfiguration zu bekommen ..
    .. und immer noch was dazu, Backupbänder, Handscanner, Grafikkarten .. oje ..

  9. Wolf Jäger 15/12/2025 um 21:40 - Antwort

    Ach ja… Mein erster eigener PC war ein 486 Dx 120… „Lichtjahre“ vorher hab ich bei meinen Eltern in deren Werbefirma ein Arcnet Netzwerk aufgebaut. Sie hatten eine Werbefirma. Der erste PC dort hatte Windows 3.0 und war ein 386DX20 nit 8MB. Ich kann mich noch an Micrografx Picture Publischer erinnern und an Corel Draw 2 und später 3.0 Später wurde der 20Mhz Rechner nur noch für den Schneidplotter genutzt- mit einem Progrmm namens „Easycut“ Wollte man eine „Outline“ eines Buchstaben plotten kam die Fehlermeldung „squre root of negative number“ (Outline ist nur die Kontur als Umrandung) Mein Bruder und ich haben dann mal heimlich einen 387 gekauft- dann funktionierte das plötzlich… Zum entwerfen hatten wir dann einen AMD 386DX 40 mit 16MB RAM, ohne zu wissen, das WIN311 nur 10 verwalten konnte…Die PC’s waren „heilige Kisten“ und unsere Eltern hatten Angst, das wir das Ding kaputtbasteln… Irgendwann kauften wir eine „Grafic Accleration card“ die hatte eine eigene GPU und einen 1MB großen Speicher anstatt der 512K OAK Karten… Nachts spielten wir heimlich „Systemshock“ und waren dann am nächsten Tag etwas müde. Schöne Zeit…