
Bootsurlaub Friesland und Overijssel – Sommer 25 -Teil 3
Und hier kommt der dritte und letzte Teil unseres Reiseberichtes, von der Bootsfahrt in Friesland und es geht nach Overijssel.
Unser Bootsurlaub führte uns mal wieder in die Niederlande. In Lemmer haben wir unser Mietboot übernommen und haben dann 12 Tage lang Friesland und einen Teil von Overijssel befahren. Gemütlich, wie schon im letzten Jahr, aber trotzdem viel unterwegs. Schließlich haben wir ein Boot gemietet, kein Haus. Und ein Boot will bewegt werden. Außerdem ist das langsame Schippern auf den Kanälen und Seen maximal entspannend.
Bootsurlaub Tag 9 – Von Woudsend nach Workum
Route – Woudsend -> Workum
Mit dieser Etappe begann ein neuer Abschnitt unserer Reise. Was wir fahren wollten, sind wir gefahren. Ab nun hieß es: Einfach der Nase nach. Naja, so ganz ohne Ziel ist auch doof. Also entschlossen wir uns, nach Workum zu fahren. Da waren wir im letzten Jahr bereits, sind da aber wegen Dauerregen nicht geblieben. Als Route haben wir uns für den Kanal an Bolsward vorbei entschieden, weil dieser einfach wunderschön zu fahren ist. Unterwegs sind wir dann kurz nach Ijlst abgebogen, um die Mittagspausen-Wartezeit an einer Brücke sinnvoll zu nutzen. Leider war der Passantenhafen dort voll, sodass wir wieder zurück sind. Damit kamen wir dann aber pünktlich zum Ende der Pause an der Bücke an.
In Workum haben wir einen wunderbaren Liegeplatz mit Strom im Passantenhafen gefunden. Direkt an einer der Brücken im Ort gab es auch genug zu sehen. Der Ort selbst ist übrigens traumhaft schön. In nur 5 Minuten waren wir im Zentrum, konnten ein wenig shoppen und leckeren Fisch mit auf unser Boot nehmen. Das Abendessen war also gesichert.
Eindrücke von Tag 9
Bootsurlaub Tag 10 – Von Workum nach Gastmaar
Route – Workum -> Gastmaar
Stavoren, so war eigentlich unser Ziel des Tages. Daraus wurde allerdings nichts. Denn in Warns, der letzten Brücke vor Stavoren, stapelten sich die Segelboote. Keine Ahnung was da los war, auf jeden Fall versprach es in Stavoren mächtig voll zu werden. Also haben wir kurzerhand gedreht, sind fast den kompletten Weg zurückgefahren und haben dann an den wunderschönen Marrekriten-Plätzen auf dem Gaastmar übernachtet.
Eindrücke von Tag 10
Bootsurlaub Tag 11 – Von Gaastmar nach Sloten
Route – Gaastmar -> Sloten
Der letzte vollständige Tag an Bord war angebrochen. Ziel des Tages war Sloten, allerdings auf einem recht langen Weg. Kurze Wege sind ja nicht das Ziel bei dieser Art von Urlaub. Wir sind gemütlich einen schönen Bogen durch Friesland gefahren und haben es noch einmal sehr ausgiebig genossen, auf dem Wasser unterwegs zu sein.
In Sloten angekommen war im Ort leider alles belegt. Wir haben aber noch einen schönen Liegeplatz am Kanal Richtung Sloter Meer gefunden. Einziges Problem, landseitiger Wind beim Anlegen. Und das in der Version „heftig“. Wir haben tatsächlich 3 Anläufe und die Hilfe eines netten Menschen an Land benötigt, um unser Schiff ans Ufer zu bringen. Das haben wir so auch noch nicht erlebt.
Nach dem aufregenden Anlegemanöver ging es dann ans Packen und Saubermachen. Wobei wir das Boot „nur“ besenrein übergeben mussten, wollten wir es doch vernünftig zurückgeben. Danach haben wir dann den letzten Abend an Bord verbracht und die Ruhe genossen.
Eindrücke von Tag 11
Bootsurlaub Tag 12 – Von Sloten nach Lemmer
Route – Sloten -> Lemmer
Die letzte Etappe führte uns zurück nach Lemmer zu unserer Charterfirma. Wir hatten keine feste Zeit, wann wir dort sein mussten. Das Boot wurde an dem Tag nicht wieder rausgegeben, also konnten wir es gelassen angehen. Theoretisch schön, praktisch sind wir aber direkt nach Lemmer gefahren. Denn es goss aus Kübeln und es war keine Besserung in Sicht.
Somit endete unser schöner, zweiter Bootsurlaub. Und es war defintiv nicht der Letzte.
Weitere Berichte zu dieser Reise
Kommentarbereich























Echt cool 😎
Der Sloten-Kanal ist übel windanfällig, da haben wir auch schon so manches Hafenkino gesehen….. Wir fahren auch schon mal ganz gerne nach Balk, den Ort finde ich auch sehr schön und abwechslungsreich. Seit zwei oder drei Jahren hat Balk jetzt auch einen „richtigen“ Passantenhaven, nicht nur die paar Plätze an der Kade. Der ist zwar auch nicht so riesig groß, wir hatten bisher aber immer Glück. Und die Betreiber sind sehr nett dort.
Was Stavoren und die Brücke von Warns angeht: Das kann eine sehr nervige Brücke sein. Aber die meisten Segler wollen gar nicht nach Stavoren, die wollen zur Schleuse, um aufs Ijsselmeer zu kommen. Dies Jahr sind mehr als sonst über Stavoren gefahren, das hing irgendwie mit der Schleuse von Kornwerderzand zusammen, die tageweise geschlossen war.
Ich freu mich jedenfalls für Euch, dass Ihr Euren Urlaub genossen habt und nicht zum letzten Mal in Friesland wart.
Liebe Grüße
Britta
Sehr schöne Eindrücke und Bilder! LG Edeline