Boot 2026 – Tag 6/7 – Swimmersheech Brug – Earnewald

Nach einer stürmisch gewittrigen Nacht ging es weiter. Zuerst begleitet von dunklen Wolken, wobei der Himmel im Laufe des Tages immer freundlicher aussah. Allerdings war es die ganze Fahrt über recht windig.

Zuerst ging es über verschiedene Kanäle Richtung Süden, bis zum Prinses Margrietkanaal, den wir auf dem Burgumer Mar erreichten. Unterwegs haben wir unseren Wasservorrat aufgefüllt und schon mal nach Dieselpreisen geschaut. Denn in diesem Urlaub mussten wir unterwegs einmal tanken.

Dem Prinses Margrietkanaal sind die dann bis zum Abzweig Richtung Earnewald und dem Naturschutzgebiet De Alte Feanen gefolgt. Wir hatten vor, mal einen Blick in den Passantenhaven zu werfen. In eine Box wollten wir nicht fahren, dafür war es uns viel zu windig. Plan B war, eine Marrekrite im Nationalpark zu suchen. Aber, wir hatten riesiges Glück. Als wir im Hafen ankamen, war genau noch ein Liegeplatz an der Kade frei. Juhu, das Glück hatten wir da noch nie.

Also direkt die freie Stelle angefahren und schon kam Hilfe vom Nachbarboot beim Anlegen. Sehr nett und auch eine Überraschung. Während wir das Boot festmachten, kam die Erkenntnis: Die kennen wir doch. „Ihr seid doch immer mit den Boater on Tour unterwegs“, war unsere Frage, und ja, schon kam Hündin Anna angelaufen. So hatten wir dann tatsächlich unseren Fanboy-/Fangirl-Moment in dem Urlaub. Den tollen Videokanal von den Boater on Tour folgen wir schon lange und es war toll, Jürgen, Marina, Peter und Petra mal persönlich kennenzulernen. Und die sind im echten Leben genauso nett, wie es in den Videos herüberkommt.

Im Ort haben wir dann die Liegegebühren bezahlt und haben im Restaurant im Hafen einen Apfelkuchen gegessen, der ist da besonders lecker. Im Supermarkt haben wir dann noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft und überlegt, was wir am kommenden Tag machen wollen. Denn es war Sturm und Dauerregen angesagt. Nach einigem Hin und Her haben wir uns entschlossen, zwei Nächte in Earnewald zu bleiben. Das ist doch das Schöne, wenn man 15 Tage unterwegs ist: Man ist flexibler und muss gar nichts. Und den Liegeplatz dort, den bekommen wir vermutlich nie wieder.

Also haben wir den zweiten Tag dort genossen, hatten viel Hafenkino, und sind am Abend zum örtlichen Italiener gegangen. Die Pizza dort war fantastisch.

Fahrtstrecke

Fahrtstrecke: 27 Kilometer – Bewegliche Brücken: 0 – Schleusen: 0 – Übernachtung: Passantenhaven

Bilder des Tages

Bootsfahrt auf Kanal unter dunklem Gewitterhimmel
Abfahrt am Morgen bei mäßigem Wetter.
Motorboot am Steg eines ruhigen Kanals
Unterwegs Wasser auffüllen.
Bootsfahrt auf ruhigem Kanal mit Wegweiser
Abzweig vom Kanal, mit Wegweisern.
Blick vom Boot auf Industriehafen am Fluss
Auf dem Prinses Margrietkanaal wird der Gegenverkehr größer.
Blick vom Boot auf kleinen Hafen am Fluss
Tankstelle auf dem Prinses Margrietkanaal.
Motorboot am Steg mit Person an Bord
Angekommen in Earnewald.
Vier Erwachsene machen Selfie im Wohngebiet
Selfie mit Jürgen und Marina.
Kleine Boote im Hafen unter bewölktem Himmel
Sonst gibt es nur Boxen im Hafen von Earnewald.
Motorboot am Steg unter bewölktem Himmel
Dann lieber an der Kade.
Historischer Raddampfer auf Fluss unter Wolkenhimmel
Der historische Raddampfer „Frisian Queen“ kam am Abend angefahren.

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Kommentare

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  1. kaesedurst 12/07/2026 um 17:19 - Antwort

    Wow tolle Bilder! Da bekomme ich Lust auch einmal so eine Boots-Reise zu machen. Habt ihr einen Führerausweis fürs Boot?

    • Herr Tommi 12/07/2026 um 17:23 - Antwort

      Nein, den braucht man da für die meisten Boote nicht. Erst für Boote ab 20km/h oder 15 Meter Länge benötigt man einen Führerschein.

      Wir empfehlen aber dringend, zwei oder drei Fahrstunden beim Start der ersten Reise zu buchen. Dort bekommt man die Regeln erklärt, die wichtigsten Knoten werden geübt und das An- und Ablegen.

  2. Lorenzo 16/07/2026 um 11:30 - Antwort

    Mensch, ich muss viel nachlesen. 😉

  3. Britta Langhoff 22/07/2026 um 16:39 - Antwort

    Wie schön, dass Ihr die Boaters on Tour getroffen habt. Da hätte ich mich auch drüber gefreut.
    Das war aber leer in Earnewald, so leer hab ich es da selten gesehen. Wir gehen in Earnewald immer in eine Box, erste Innenreihe. Selbst wenn was an der Kade frei ist. Wir fühlen uns in einer Box immer besser aufgehoben, weil wir da von den Pollern hinten gut vertäuen können. Wir waren vor ein paar Wochen in Earnewald und haben ein heftiges Gewitter mit hohen Windstärken erlebt. Da sind einige in der Außenreihe und auch an der Kade ganz schön rumgeturnt, um die Boote zusätzlich zu sichern. Falls Ihr mal wieder da seid: Der kleine Italiener im Ort ist auch eine Sünde wert.
    Liebe Grüße
    Britta