Blogwochen: Warum Feeds wichtiger sind, als viele denken
RSS-Feeds sind für mich persönlich ein fantastisches Tool, um im Internet aktiv zu sein. Als Blogger erreiche ich darüber viele interessierte Leser. Im Gegenzug liefert mir mein RSS-Reader jeden Tag viele neue interessante Beiträge auf anderen Blogs.
Machen wir uns nichts vor, die Besucherzahlen in Blogs sinken. Gerade wenn Blogs lange auf Google optimiert waren, brechen die Zahlen aktuell ein. Durch die neuen KI-Ergebnisse und neue KI-basierte Suchmaschinen, die Antworten liefern und keine Links mehr, wird das auch nicht besser werden. Die Besucherzahlen, die über den RSS-Feed hier auf dem Blog landen, sind aber stabil, mit einer leicht positiven Tendenz. Ich weiß nicht, wie viele Menschen meinen Blog per Feed abonniert haben, aber es scheinen mehr zu werden.
In meinem Fresh-RSS habe ich aktuell 180 Feeds abonniert. Ein Großteil davon sind Blogs, dazu kommen ein paar (technische) News-Seiten. Diese spülen mir jeden Tag neuen Lesestoff in den Browser. Nachdem ich jetzt 6 Tage im Urlaub war und nicht in den Reader geschaut habe, waren es über 470 ungelesene Beiträge. Ich lese die Beiträge übrigens immer auf den Seiten, nie oder nur ganz selten im Reader selbst. Für mich gehört die Umgebung, die Gestaltung der Blogs, zum Lesegenuss dazu. So entdecke ich auch immer neue Dinge, Funktionen oder Designideen, die ich gerne auch hier mal ausprobiere.
Schade finde ich es, dass die Feed-Technik außerhalb der Tech- oder Blogger-Bubbles inzwischen so gut wie niemand mehr kennt. Es ist so eine schöne, einfache und ausgereifte Technik, um interessanten Seiten zu folgen. Einfach einen (Online-)Reader nutzen, Feed-Adressen hineinwerfen und schon füllt sich der Reader mit Leben.Ganz ohne Algorithmus, komplett auf die eigenen Interessen ausgerichtet.
Dieser Beitrag ist Teil der BlogWochen 2025. Sie werden von Robert, Benedikt und Dirk veranstaltet.
