Blogstatistiken: Welche Zahlen verfolgst du und wie beeinflussen sie deine Arbeit?
Der monatliche Bloggerschnack aus dem Bloghexen-Forum dreht sich im Oktober um das Thema Statistiken auf dem Blog. Wir sollen darüber schreiben, welche Zahlen wir verfolgen und wie sie unsere Arbeit beeinflussen.
Ich habe seit jeher Statistik-Tools auf meinem Blog im Einsatz. Zu Beginn war das Google-Analytics. Mit Einführung der DSGVO bin ich dann zu Matomo gewechselt, hoste das selbst und lasse die Statistiken ohne Cookies bei den Besuchern der Seite erstellen. Dadurch fehlen mir zwar ein paar Werte, wie wiederkehrende Besucher. Das stört mich aber nicht.
Warum Statistiken?
Warum mache ich das? Brauche ich das als Schwanzvergleich? Nee, überhaupt nicht. Das wäre vermutlich auch ein Schuss ins eigene Knie. Ich bin einfach neugierig und ein Statistik-Freak. Ich finde es einfach spannend zu sehen, wie sich die Zahlen im Laufe der Jahre verändern. Ich habe daher parallel noch eine Excel-Tabelle, in die ich seit dem Neustart des Blogs im Jahr 2013 (damals als Reisen-Fotografie-Blog) alle Monatswerte eingetragen habe.
Und diese Statistik ist der Beweis dafür, dass ich nicht wegen der Zahlen blogge. Denn sonst hätte ich seit Längerem aufhören müssen. Die Spitzenzeit war der September 2019, mit über 70.000 Besuchern und über 100.000 Seitenzugriffen. Und dann kam Corona und kein Mensch hat sich mehr für Reiseberichte und Fotos interessiert. Danach kamen diverse Google-Updates, die nicht optimal für kleine Blogger waren, und zuletzt diese KI-Zusammenfassungen in den Suchmaschinen. Ich befürchte, besser wird es nicht mehr.
Was interessiert mich an den Zahlen?
Bei den ganzen Werten, die Matomo mir liefert, interessieren mich nur die Besucher- und Seitenaufrufzahlen. Gelegentlich schaue ich nochmal nach, woher die Lesenden so kommen. Von welchen Suchmaschinen, von anderen Webseiten oder aus welchen Social Medias oder dem RSS-Reader.
Das kann dann durchaus einen Einfluss darauf haben, wie sehr ich mich auf diesen anderen Medien mit meinem Blog engagiere. Pinterest war mal ein riesiger Lieferant für viele Besucher, ebenso galt das eine Zeit lang für Flipboard. Als die Zahlen dort sanken, habe ich diese Plattformen dann verlassen, bzw. mein Engagement dort eingestellt.
Ansonsten lasse ich mich nicht (mehr) von den Zahlen treiben. Nur wegen der Klickzahlen schreibe ich heute keinen einzigen Beitrag mehr. Wenn ich Lust habe, über etwas zu schreiben, dann mache ich es einfach. Wenn nicht, dann lasse ich es ebenso bleiben, ganz ohne schlechtes Gewissen.
Bloggerschnack – was ist das?
Dies ist ein Beitrag zur Bloggeraktion „Bloggerschnack“ aus dem Bloghexen-Forum. Es wird einmal im Monat ein Thema vorgegeben, wozu man dann einen Beitrag schreiben kann, oder Fotos machen, oder auf andere Weise kreativ werden kann. Ich finde das eine schöne, motivierende Idee. Weitere Beiträge zu der Aktion findet Ihr hier:
