Bloggerschnack April: Wie entstehen deine Blogartikel?
Blogartikel schreiben, das ist bei mir mal ein Sprint und mal ein Marathon. Manchmal fliegen die Worte wie von selbst auf die Tastatur, und ein fertiger Beitrag steht nach einer halben Stunde da. Und dann gibt es diese anderen Artikel, die wie ein guter Wein reifen müssen. Wochenlang. Oder, in ganz seltenen Fällen, sie verschwinden in den Tiefen der Entwürfe und tauchen nie wieder auf.
Inspirationen für neue Artikel
Egal, ob Schnellschuss oder Langzeitprojekt – die Ideen müssen ja irgendwo herkommen. Zum Glück gibt es unendlich viele Quellen der Inspiration:
- Alltagssituationen: Manchmal reicht schon eine skurrile Beobachtung im Supermarkt oder eine Unterhaltung auf der Arbeit, um eine neue Idee zu haben.
- Gespräche mit anderen: Freunde, Familie oder Kolleg:innen bringen oft unerwartete Denkanstöße.
- Andere Blogs & Artikel: Lesen inspiriert! Manchmal nehme ich ein Thema und spinne es aus meiner eigenen Perspektive weiter oder habe eine ganz andere Meinung zum Thema.
- Eigene Erlebnisse & Erfahrungen: Reisen, Hobbys, Herausforderungen – das Leben selbst ist eine endlose Quelle für Geschichten.
- Spontane Geistesblitze: Manche Ideen kommen einfach aus dem Nichts. Und dann heißt es: Schnell notieren, bevor sie wieder verschwinden.
- Verschiedene Blogaktionen in der Szene.
Die Schnellschuss-Artikel
Es gibt diese Momente, da reicht eine kleine Inspiration, ein kleiner Anreiz und zack, der Artikel ist fertig. Vielleicht ein Thema, das mir gerade durch den Kopf schießt, ein kurioses Erlebnis, über das ich unbedingt schreiben will, oder einfach eine spontane Eingebung. Oft sind es auch spontane Reaktionen auf andere Blogartikel, mit denen ich entweder übereinstimme oder ganz anderer Meinung bin. Dann ist der Blogartikel als eine Art Kommentar zu sehen, welcher die Kommentarspalte auf dem anderen Blog sprengen würde.
Meist sind diese Texte roh, direkt und ehrlich. Manchmal sogar etwas chaotisch. Aber genau das macht ihren Charme aus. Kein ewiges Feilen an den Formulierungen, kein stundenlanges Grübeln, einfach hinaus hauen. Denn seien wir ehrlich: Perfektion ist ohnehin überbewertet. Und manche Themen müssen sofort raus, die kann ich nicht liegen lassen, dann würde ich platzen.
Die Langzeit-Artikel
Und dann gibt es die andere Sorte. Die Artikel, die als Idee anfangen, dann aber auf sich warten lassen. Sie brauchen Zeit. Vielleicht recherchiere ich dazu oder lasse sie einfach in meinem Kopf heranreifen. Manche Themen entfalten sich erst mit der Zeit, wenn sich Gedanken ordnen oder neue Perspektiven auftauchen. Oder ich muss noch Fotos bearbeiten, um diese in den Beitrag einzubauen.
Manchmal passiert es auch, dass ich einen Artikel mehrfach anfange, umwerfe und wieder neu starte. Oder ich lasse ihn bewusst liegen, weil ich das Gefühl habe, dass er bisher nicht „fertig gedacht“ ist. Und wenn er dann endlich erscheint, fühlt es sich an, als hätte ich eine kleine Reise mit ihm hinter mir.
Meistens sieht es aber so aus, dass Artikel eigentlich fertig sind und dann auf einen bestimmten Termin geplant wurde. Ich versuche aktuell, so 3-4 Artikel pro Woche zu veröffentlichen und nicht alles auf einmal herauszuhauen. Tja, und dann liegt er da, dann schaue ich wieder rein, fange an umzuformulieren, zu ergänzen, zu verschlimmbessern. Am Ende ist das dann auch eine Art Reifeprozess.
Schreiben bleibt unberechenbar
Letztlich gibt es keine feste Regel, wie ein Blogartikel bei mir entsteht. Manchmal geht es schnell, manchmal dauert es ewig – und manchmal bleibt ein Artikel einfach unfertig. Aber genau das macht das Bloggen so spannend.
Bloggerschnack – was ist das?
Dies ist ein Beitrag zur Bloggeraktion „Bloggerschnack“ aus dem Bloghexen-Forum. Es wird einmal im Monat ein Thema vorgegeben, wozu man dann einen Beitrag schreiben kann, oder Fotos machen, oder auf andere Weise kreativ wird. Ich finde das eine schöne, motivierende Idee. Weitere Beiträge zu der Aktion findet Ihr hier:
