Das war der August 2021 – ein persönlicher Rückblick

Veröffentlicht: 02. September 2021

1498 Worte- 6.1 Minuten Lesezeit- 0 Kommentare-
Rückblick August 2021

Beitragsdaten

Autor: Thomas Jansen

Veröffentlicht: 02. September 2021

Aktualisiert: 03. Dezember 2021

1498 Worte- 6.1 Minuten Lesezeit- 0 Kommentare-

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Der letzte Sommermonat ist vorbei. Wobei das Wort Sommer in Verbindung mit dem August eher eine positive Sichtweise ist. Sagen wir es so, der Regen war wärmer als im Winter, dann passt es. Diesen Monat gibt es auch wieder einen kleinen Rant, es geht ums Radfahren. Und Wahlen stehen auch an.

Lage bei Jansens

Aktueller Zustand: Durchaus Positiv!

Das war die Kurzfassung. Ihr wollt mehr Details? Bitteschön:

Thema Jobs: Es läuft!

In unseren Jobs läuft es weiter hervorragend. Melli fühlt sich beim neuen Job pudelwohl. Die Arbeit macht Spaß und ist abwechslungsreich, die Kolleg:innen sind sympathisch. Was will man mehr?

Bei Thomas laufen weiter zwei größere Projekte, ein Drittes ist nun dazu gekommen. Da wurde aber der Starttermin auf den Januar 2022 gelegt, sonst müsste der dicke Onkel sich doch klonen lassen. Damit steht fest, auch das kommende Jahr wird nicht wirklich langweilig.

Eine Woche Urlaub, bei schönem Wetter

Thomas wollte im August noch eine Woche Urlaub nehmen. Durch den glücklichen Umstand, mit der Urlaubsplanung sehr flexibel zu sein, war mit dem Chef abgesprochen, diese Woche nach Wetterbericht zu nehmen. Der Plan war, bei einer guten Vorhersage 5 Urlaubstage zu investieren um spontan die vielen, angesagten Sonnenstrahlen auf dem Rad zu genießen.

Nunja, eigentlich bestand die Absprache bereits seit Juli. Und ihr ahnt es, es wurde dann aus Verzweiflung die letzte August-Woche. Es gab zwei Monate lang keine ganze Woche, ohne Regenwetter in den Vorhersagen. Und auch in der Urlaubswoche waren dann von 7 freien Tagen drei komplett verregnet. Was für ein Kack-Sommer, sorry.

Jetzt haben wir Ende September nochmals eine Woche gemeinsam Urlaub. Uns schwant schon übles und somit haben wir unsere Spielesammlung ein wenig aufgestockt.

Neue Spiele

Eigentlich was es geplant, unsere Spielesammlung erst im Herbst/Winter wieder zu aktivieren und zu erweitern. Aber da wir ja auch in den letzten Wochen durch das Wetter oft zu Hause waren, haben wir noch ein wenig aufgestockt.

Terra Mystica

Neu dazu gekommen ist das Spiel Terra Mystica. Das ist kein neues Spiel, es ist von 2012. Und bereits 2013 hat es den Deutschen Spielepreis gewonnen. Uns hat dieses Spiel von der ersten Sekunde an in den Bann gezogen, so dass wir noch schnell nachgelegt haben und die beiden Erweiterungen „Feuer und Eis“ und „Händler“ dazugekauft haben.

Der Nachfolger von Terra Mystica heiß Gaja Project. Dabei wird das Spielprinzip, mit ein paar Änderungen, in den Weltraum verlagert. Auch das haben wir uns angeschafft und es begeistert uns ebenso wie das originale Spiel.

Aktuell ist dann noch Carcassonne auf dem Weg zu uns. Das haben wir vor Jahren schon gerne gespielt, nur leider irgendwann abgegeben. Nun haben wir es wieder bestellt, zusammen mit elf Erweiterungen in einer Big-Box für Fans. Der Herbst/Winter kann kommen.

Radtouren im August

Zusammen haben wir nur wenige Radtouren gemacht. An den Wochenenden war meist miserables Wetter und nach Feierabend blieb oft nur Zeit, für die kleine Kettwig-Runde.

Immerhin haben wir aber eine schöne Rund am Rhein gedreht, inklusive Besuch beim Tiger&Turtle und eine kleine Runde im Münsterland. Thomas hat dann alleine noch einer Runde durch das Angerbachtal gedreht und war in seinem Urlaub für drei Touren in den Niederlanden. Infos dazu findet Ihr bei seiner Monatsabrechnung zur 4000-Kilometer-Challenge.

Ein paar Worte zum Radfahren

Eines steht fest, wenn man mal 170 Kilometer durch die Niederlande geradelt ist, dann bekommt man auf der nächsten Radtour hier in Deutschland die Krise. In den Niederlanden findet man perfekte Bedingungen zum Radfahren. Super Radwege, ein eigenes Verkehrsnetz für Radler, Ampeln die automatisch schalten, wenn Radler drauf zu fahren, rücksichtsvolle Autofahrer, wenn man sich die Straßen doch mal teilt.

Und hier zu Hause? Nach den Niederlande-Touren haben wir dann noch eine kurze Kettwig-Runde gedreht. Auf den ersten zwei Kilometern war einmal der Radweg von irgendwelchen Handwerkern zugeparkt und man musste in den fließenden Verkehr ausweichen. Dazu waren die Radwege in einem, sagen wir mal, bedenklichen Zustand. Achja, und dann noch zweimal von Autos mit gefühlten 10 Zentimetern Abstand überholt worden, nur damit die dann an der nächsten Ampel vor einem stehen.

Wir benötigen hier dringend ein Umdenken. Ja, wir fahren auch gerne Auto, keine Frage. Aber wir haben als Radler nun auch mal intensiv die andere Seite kennenlernen dürfen. Natürlich gibt es auf beiden Seiten Idioten, auch das zweifelt niemand an. Aber bitte, einfach ein wenig mehr gegenseitige Rücksichtnahme, das wäre wünschenswert.

Die Tage durften wir dann lesen, dass ein neuer, 80 Kilometer langer Radweg hier im Ruhrgebiet entstehen soll. Zur Internationalen Gartenausstellung 2027 soll der Radweg in Betrieb sein und Duisburg, Bergkamen, Lünen, Gelsenkirchen, Dortmund und Castrop-Rauxel miteinander verbinden, wo die Ausstellung stattfindet.

Ok, nach einem etwas längeren Lachanfall ging es dann wieder. 2027? Ferig gestellt? Hier in Deutschland? Ein Radweg? Janeee, iss klar. Man schaue sich nur die „riesigen“ Fortschritte beim Radschnellweg RS1 an. Dann kommen einem doch leichte Zweifel an der Umsetzbarkeit des Projektes. Vermutlich sind 2027 gerade mal die Planfeststellungsverfahren angelaufen.

Wir brauchen ein Alltags-Radwegenetz und keine Freizeittrassen

Dazu kommt noch ein ganz anderes Problem. Solche, wir nennen sie mal Freizeittrassen sind sicherlich eine tolle Sache. Wir brauchen aber ein Radwegenetz für den Alltag. Um mal zum Einkaufen zu fahren, um zum Job zu pendeln. Das wäre Motivation für viele Menschen, um auf das Rad umzusteigen. Mellis neue Arbeitsstelle ist nur rund 6 Kilometer von unserer Wohnung entfernt. Eine ideale Entfernung im mit dem E-Bike dahinzufahren.

Wir haben es probiert, vergesst es. Ich zitiere Melli: „Ich bin doch nicht lebensmüde!“. Entweder müsste sie größere Umwege fahren oder sich den morgendlichen Wahnsinn des Straßenverkehrs werfen. Ok, es gibt an der Strecke auch einige Radwege. Diese sind aber oft in einem katastophalen Zustand und gespickt mit Bettel-Ampeln, wo man nach dem Drücken des Bettelknopfes noch eine runde den Grill anwerfen kann, bis dann irgendwann mal grün wird.

Hier muss dringend was getan werden. Aber bitte keine Pseudo-Fahrradstraßen, wie die Rüttenscheider Straße in Essen. Die müsst ihr mal fahren, wenn ihr starke Nerven habt. Das ist da so schlimm, dass die Radfahrer lieber eine Parallelstraße fahren, als sich zwischen den ganzen Autos auf der Fahrradstraße durchzuquälen.

Wir schauen also weiter neidisch in die Niederlande, aber nicht nur dorthin. In Paris gilt nun überall Tempo 30, über 50 PopUp-Radwege werden dauerhaft eingerichtet. Das Gleiche passiert mit den Radwegen in London, Madrid, Barcelona und anderen europäischen Städten. Nur hier in Deutschland, da schwafelt ein Laschet darüber, dass Autos für eine „belebte“ Stadt notwendig sind.

Bald sind Wahlen – Nutzt die Möglichkeit zur Veränderung

Apropos Laschet – bald sind Wahlen. Wir haben unsere Briefwahlunterlagen bereits angefordert und werden von unserem Recht zur Wahl Gebrauch machen. Bitte, tut das auch und überlegt gut, wo Ihr Eure Kreuze setzt.

Wir wollen und können keine Partei empfehlen (Ok, die blauen Schlümpfe mit Dauerschnappatmung gehen gar nicht).

Wenn aber jeder von Euch kurz überlegt, ob ein „Weiter so“ der richtige Weg wäre, dann sind wir schon auf einem guten Weg. Vielleicht ist eine Veränderung dringend notwendig? Klima, Verkehr, Corona-Politik, wenn wir da „weiter so“ machen, dann schadet das auf lange Sicht mehr, vor allem nachfolgenden Generationen. Es kann doch nicht sein, dass wir aus Angst vor Veränderungen den Kindern die Zukunft versauen. Ja, Änderungen werden uns allen wehtun, Euch genauso wie uns. Aber vielleicht ist das ein angemessener Preis für eine bessere Zukunft.

Wir hoffen mal, dass wir im nächsten Monatsrückblick über das Thema freudig erregt schreiben können.

Arbeiten am Blog

Ups, vor lauter Wahlen und Radwegen hätten wir beinahe die Wasserstandsmeldungen zu den Arbeiten am Blog vergessen.

Core Web Vitals GoogleHier haben wir ein wenig die Optik der Startseite und der Themenseiten erneuert. Dazu haben wir das Menü ein wenig umgestaltet und weniger intensive Themen sind unter „Sonstiges“ gerutscht. Die Tierfotografie haben wir ein wenig aufgedröselt. Dort findet ihr nun eigene Bereiche für Zoofotos, Haustiere- und Wildlife und für die eigentliche Tierfotografie.

Im Hintergrund haben wir weiter an der Performance gearbeitet. Dabei sind weitere Plugins rausgeflogen, welche den Blog einfach nur langsamer gemacht haben. Als Ergebnis haben wir nun ein stabiles Ergebnis bei Google und landen mit den meisten Seiten mobil bei über 90.

Da dass nun stabil ist, haben wir jetzt auch den Test für die Core Web Vitals bestanden, welche über 28 Tage gewertet werden. Dieser Wert soll nun bald Ranking-Faktor bei Google werden. Wir sind schon gespannt, welche Auswirkungen das haben wird.

Bei den letzten Google-Updates sind wir nicht gut weggekommen, wie übrigens sehr viele Blogs. Dummerweise ist aber Google immer noch unser Leser-Lieferant Nummer Eins. Daher müssen wir kuschen und uns überlegen, wie wir die zickige Tante Google zufriedenstellen können. Nur gute Inhalte scheinen es nicht zu sein, wie an den Gewinnern der letzten Updates zu sehen war. Offensichtlich wird hier seichter Content inzwischen gerne genommen. Nunja, mal schauen.

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