4000 Kilometer Challenge 2021 – Stand Juli

Veröffentlicht: 31. Juli 2021

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4000 Kilometer Fahrrad Challenge Juli

Beitragsdaten

Autor: Thomas Jansen

Veröffentlicht: 31. Juli 2021

Aktualisiert: 31. Juli 2021

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Auch im Juli ging es bei meiner 4000-Kilometer-Challenge nicht so richtig weiter. Das Wetter und ein paar gesundheitliche Probleme mit der Leiste ließen nicht die Kilometer zu, die ich gerne gefahren wäre. Trotzdem bleibe ich optimistisch, das Ziel bis zum Jahresende zu erreichen.

Das Wetter und die Leiste

Über das Wetter im Juni muss man eigentlich kein Wort mehr verlieren. Regen, Wind, Regen, nur wenige trockene Tage. Bei uns hat der Regen nicht so stark zugeschlagen, wie in anderen Regionen und die Schäden durch Überflutungen in Mülheim sind zum Glück nur Sachschäden. Allerdings hatte es einige unserer liebsten Radstrecken im Ruhrtal erwischt. Da war tagelang nicht an Radtouren in den Bereichen zu denken. Inzwischen sind aber die meisten Wege wieder befahrbar.

Eher genervt hat da die Leiste, genaugenommen tut sie es immer noch. Ich habe mir da eine Reizung des Nervs eingefangen, welcher die Sensorik im Oberschenkel versorgt. Ob durch das Radfahren als solches oder durch eine blöde Bewegung, keine Ahnung. Auf jeden Fall habe ich ständig ein Kribbeln und Brennen am Oberschenkel. Mal mehr, mal weniger, aber immer etwas nervig (im wahrsten Sinne des Wortes). Zum Glück habe ich von einem Physiotherapeuten grünes Licht zum Radfahren bekommen. Das wäre schon ideal, um das wieder wegzubekommen, zusammen mit verschiedenen Dehnübungen, welche nun zu meinem täglichen Programm gehören. Beim Radfahren verschwinden die Beschwerden, was natürlich prima ist. Trotzdem hatte ich am Anfang bedenken, damit zu radeln, bevor ein Fachmann ein Auge darauf geworfen hatte. Das hat mir dann auch ein paar Kilometer gekostet.

Mal ein Wort zu Bio-Rennradfahrern

Sagt mal liebe Rennradfahrer, ohne E-Antrieb, haltet Ihr Euch wirklich für die besseren Menschen? Irgendwie begegne ich immer netten Radlern, egal ob diese mit dem E-Bike oder per Muskelkraft unterwegs sind. Aber, es gibt eine Ausnahme – Rennradfahrer. Sorry, auch da mag es nette, aufgeschlossene Menschen geben, aber die große Masse scheint mächtig von sich eingenommen zu sein.

Bezeichnenderweise sind es auch genau die Rennradfahrer, von denen man sich als eher korpulenter Mitmensch, der endlich wieder Sport macht, saudämliche Sprüche anhören muss. „Na, geht es nicht schneller, trotz Motor…“, „Nimm mal ab, dann geht es auch ohne…“, um nur mal zwei Beispiele aus den letzten Wochen zu nennen. Ich antworte dann gerne mit einem „Gern geschehen“. Das verwundert die Vögel dann oft ein wenig. „Schön, dass ich mit meinem Leben, meiner Art Rad zu fahren Deinem kümmerlichen Dasein einen Höhepunkt bieten kann, an dem Du Dich hochziehen kannst. Scheinst ja sonst nix zu haben.“ Dann ist meist Ruhe. Und ja, es sind fast ausschließlich Rennradfahrer mit solchen Sprüchen, die nicht grüßen oder sich bedanken, wenn man die vorbei lässt, die nicht lachen, die immer einen Gesichtsausdruck haben, als wenn sie die nächste Zeitwertung gewinnen müssen. Mir ist es ja egal, jeder wie er will. Aber diese überhebliche Art und Weise, da überlegt man schon, ob man die beim nächsten Mal vorbeifahren lässt.

Wo bin ich gefahren?

Neben den üblichen Strecken rund um Mülheim ging es für einen Tag ins Münsterland, wo ich rund um Coesfeld gefahren bin. Am Niederrhein habe ich ein paar Lücken auf der Gesamt-Jahreskarte geschlossen, damit die am Jahresende ordentlich aussieht. Zusammen mit Melli habe ich auch die erste Tour in den Niederlanden gefahren. Von Venray ging es zur Maas und dann über Overloon zurück nach Venray. Kurz danach explodierten die Inzidenz-Zahlen in den Niederlanden und das Thema hatte sich wieder erledigt. Schade eigentlich, denn dort zu radeln hat schon richtig Spaß gemacht.

Apropos Melli, da wird gelegentlich nach gefragt. Sie macht bei der Challenge nicht mit, radelt aber trotzdem fleißig und hat auch schon 1.200 Kilometer in diesem Jahr gesammelt.

4.000 Kilometer-Fahrrad-Challenge – Stand Juni 2021

So, nun aber zum aktuellen Stand der Challenge. Wie gesagt, vom Juli hatte ich mir mehr versprochen. Trotzdem ist das Ziel der Challenge noch machbar. Es verbleiben noch rund 1.250 Kilometer für das restliche Jahr. Rein rechnerisch also 250 Kilometer pro Monat. Da ich im August und September sicherlich deutlich mehr fahren kann, bleibt für die kalten Monate nicht mehr so viel übrigen. Ok, wenn das Wetter nicht… aber lassen wir das.

Gefahrene Kilometer

Monat Strecke
Januar 2021 27 Kilometer
Februar 2021 77 Kilometer
März 2021 263 Kilometer
April 2021 246 Kilometer
Mai 2021 648 Kilometer
Juni 2021 865 Kilometer
Juli 2021 614 Kilometer
Summe 2.740 Kilometer

Übersicht Kilometer

Übersicht der gefahrenen Touren

Fahrrad Karte 07-21

Fotos aus dem Juli

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